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Monster Eater: Light Anime mit reichlich Mampf
📰 Was ist los?
Monster Eater startet im April 2026 als Light Anime im japanischen TV. Regie: Hikaru Satō, Produktion bei IMAGICA Infos & Imageworks Studio. Vorlage ist eine Dungeon-Fantasy über den Loser-Ruddel Rudd, der durch Monsterverzehr Level-ups frisst.
🐛 Was denken wir?
Das klingt nach einer dieser Serien, die entweder als billig animierter Schnellschuss verpuffen – oder als herrlich schräger Kult-Geheimtipp enden, den in fünf Jahren alle „zufällig“ schon immer geliebt haben.
Wenn das Light-Anime-Konzept die richtigen Panels betont, könnte Monster Eater genau die richtige Mischung aus grimmigem Dungeon-Gestank, Body-Horror und schwarzem Humor liefern. Wir bleiben dran, schon allein, weil wir wissen wollen, welches Monster als erstes auf Rudds Speisekarte landet … und ob er irgendwann bei Drachen-Carpaccio ankommt.
🐲 Monster Eater: Neuer „Light Anime“ mit lecker Monster-Sashimi
Der Fantasy-Webtoon »Monster Eater« (jap. »Mamonogurai no Boukensha«) bekommt eine Anime-Adaption, genauer gesagt eine „Light Anime“-Umsetzung, die im April 2026 in Japan starten soll. Hinter dem Projekt steht das Produktionsunternehmen AnimationID, gesendet wird u. a. auf Tokyo MX.
Regie führt Hikaru Satō (u. a. Lockdown Zone: Level X), die Produktionsaufsicht übernimmt Kazuya Takahashi, unterstützt von nanogram.inc. Die Animation entsteht bei IMAGICA Infos und Imageworks Studio, also eher Boutique- als Blockbuster-Line-up, aber genau deshalb für Genre-Fans spannend.
Die Vorlage stammt ursprünglich von Autor Renkinō mit Illustrationen von Kawaku und erschien 2023–2024 als Light-Novel-Reihe bei Earth Star Entertainment, bevor sie als Webtoon auf LINE Manga und zusätzlich als Manga-Adaption bei Manga UP! landete.
🐉 Worum geht’s in »Monster Eater«?
Held Rudd trägt den charmanten Spitznamen „Grubby Forager“ – und riecht ungefähr so, wie er klingt. In einer Stadt, die vom Durchforsten eines giftigen Labyrinths lebt, sammelt er als E-Rank-Abenteurer Kräuter und überlebt nur dank seines Talents Status-Immunität. Team will trotzdem keins was von ihm wissen.
Bis eine Gruppe „Kameraden“ ihn dann doch mitnimmt, nur um ihn beim ersten größeren Dungeon-Problem als Köder zu opfern. Rudd überlebt schwer verletzt, ohne Vorräte, ohne Freunde und mit einer einzigen Option: Er isst kurzerhand das Monster, das ihn beinahe getötet hätte.
Damit bricht er ein Tabu und löst den Kernhook der Serie aus:
Je mehr Monsterfleisch Rudd vertilgt, desto stärker werden seine Werte, Skills und Resistenz. Aus dem mitleidig belächelten Kräutersammler wird nach und nach ein wandelnder Dungeon-Albtraum mit Gourmet-Faible für alles, was Krallen, Tentakel oder mindestens einen passenden Debuff hat.
🎬 Teaser zu »Monster Eater« (TV-Anime, April 2026)
Offizieller Special-Teaser von AnimationID zu »Mamonogurai no Boukensha – Monster Eater«, TV-Ausstrahlung ab April 2026 auf TOKYO MX.
🎞 Was ist eigentlich ein „Light Anime“?
Die Produktion wird offiziell als „Light Anime“ beschrieben, ein Format, das visuell irgendwo zwischen animiertem Manga und klassischer TV-Serie liegt. Weniger aufwendige Animation, dafür stärker an den Panel-Kompositionen des Webtoons orientiert: viele Standbilder, Kamerafahrten, Effekte und selektiv animierte Szenen statt Dauer-60-FPS-Shonen-Prügelei.
Für Fans von Dungeon-Fantasy mit leichter Souls-/Dark-Fantasy-Würze heißt das: Wenn das Timing stimmt, kann Monster Eater eher wie ein düsterer, vertonter Comicstrip wirken, mit Fokus auf Stimmung, Morbid-Humor und Rudd, der sich einmal quer durch die lokale Monsterpopulation futtert. Und ganz ehrlich: In einem Anime-Markt voller generischer „Ich wurde als Vending Machine isekai’d“-Prämissen klingt „Typ isst Monster, wird stärker“ fast schon erfrischend direkt. Wenn auch nicht wirklich appetitlich.



