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🖼️ Merkel-Porträt enthüllt: Das Kanzleramt hängt sich einen übermalten Goblinkönig an die Wand
Angela Merkel hat jetzt also ihr offizielles Porträt für die Kanzlergalerie. Gemalt von Jérémie Queyras, enthüllt im Berliner Bode-Museum, später vorgesehen fürs Kanzleramt. Blauer Blazer, goldbrauner Hintergrund, starke Lichtsetzung, Merkel im Stehen, leicht überlebensgroß.
So weit die Version aus den Systemmedien. Die Wahrheit liegt – wie so oft – in den Zwischenreichen und ist deutlich erschreckender.
Das Bild ist nämlich gar kein neues Staatsporträt. Es wurde lediglich übermalt. Darunter befindet sich nach exklusiven Moosverhetzer-Recherchen das verschollen geglaubte Herrscherbild von Grompold III. von Muränien, letzter Vizekönig der Westlichen Goblinmarken, bekannt für seine Sparpolitik, seine Aura aus kontrollierter Müdigkeit und seinen legendären Satz:
„Wir schaffen das möglichwerweise, aber bitte ohne hektische Bewegungen.“
Das erklärt natürlich einiges.
Den goldbraunen Hintergrund.
Den staatsnahen Blick.
Die leicht entrückte Ruhe.
Und dieses Gefühl, dass gleich jemand ein Haushaltsloch mit einem sehr kleinen Löffel verschließt.
In den Zwischenreichen geht so etwas nicht als Staatsporträt durch. Höchstens als Übermalung mit Amtswürde und Restgoblin.

🧥 Der blaue Blazer der Macht
Offiziell steht das Blau für Stärke und etwas Herrschaftliches. Klingt würdevoll. Und schön nach Staatsamt. Eine Farbe, die man wählt, wenn Schwarz zu dramatisch, Rot zu ehrlich und Beige zu sehr Verwaltungskeller wäre.
In Muränien hatte Blau allerdings eine andere Bedeutung.
Dort trugen nur Herrscher der dritten Steuerstufe diese Farbe. Also jene Monarchen, die dem Volk erklärten, Opfer seien nötig, während sie selbst auf einem Thron aus eingezogenen Kupferpfannen saßen.
Der Blazer könnte also in Wahrheit gar kein Blazer sein, sondern der überpinselte Tributmantel des Goblinhofes.
Man sieht es natürlich kaum noch. Das ist ja der Trick. Ein bisschen Licht aufs Gesicht, Hände nicht zur Raute, Hintergrund auf Machtbraun drehen – und schon erkennt niemand mehr, dass darunter ein alter Kleinkönig sitzt, der früher vermutlich Torfzölle erhoben hat.
🏛️ Die Kanzlergalerie als Zwischenreiche-Antiquariat
Man darf sich diese Galerie ohnehin nicht zu nüchtern vorstellen. Offiziell ist sie natürlich ein Ort staatlicher Erinnerung. Eine Ahnengalerie der Bundesrepublik. Ein Flur der Macht. Ein gemalter Gang durch Kanzlerjahre, Krisen, Koalitionen und Gesichtsausdrücke, bei denen man nie genau weiß, ob gerade Geschichte geschrieben oder nur der Kaffee kalt wurde.
In den Zwischenreichen wäre das anders.
Dort hängt kein Bild einfach so. Jedes Porträt hat eine Herkunft, eine Schuld, einen Fluch oder mindestens einen Händler, der beim Verkauf sehr stark betont hat, es sei „praktisch unbezahlbar“, obwohl auf der Rückseite noch das Etikett klebt:
„Antiquitäten-Trödel Mordwurz & Sohn – drei Bilder zum Preis von zwei.“
Und genau da wird es spannend.
Denn Merkel ist angeblich nicht das einzige Staatsporträt, das in Wahrheit aus dem Ramschhandel der Zwischenreiche stammt.
🖼️ Weitere Kanzlerporträts, die in Wahrheit aus Billigläden der Zwischenreiche kommen
Konrad Adenauer: Alter Salzbaron mit strengem Zitronenblick
Dieses Bild wurde angeblich in einem seriösen Rahmenhandel erworben. Tatsächlich stammt es aus dem Nachlass des Salzbarons Konrath von Knirsch, der in den Ostmooren dafür bekannt war, jedem Bürger genau eine Prise Hoffnung pro Jahrzehnt zuzuteilen.
Ursprünglich hielt die Figur keinen Aktenordner, sondern einen getrockneten Hering als Zeichen absoluter Vorratspolitik. Der Hering wurde später übermalt. Der Blick blieb.
Preis in den Zwischenreichen: 14 Silberlinge, inklusive Mottenbefall und einem sehr alten Bonbon hinter dem Rahmen.
Willi Brandt: Melancholischer Brückenmagier aus dem Nebelviertel
Lange dachte man, hier sei ein Staatsmann mit historischem Gewicht zu sehen. Falsch. Unter der oberen Farbschicht steckt Valdoran der Leise, ein Brückenmagier, der einst versuchte, zwei verfeindete Sumpfdörfer durch einen Austausch von Brot, Blicken und tiefem Seufzen zu versöhnen.
Das Original hieß:
„Zauberer blickt nach Osten, weil im Westen die Miete steigt.“
Der Künstler der Zwischenreiche verlangte nur fünf Kupferstücke dafür, weil das Bild bei Regen heimlich weinte.
Helmut Schmidt: Pfeifenkanzler oder Zwergenadmiral?
Dieses Werk ist besonders heikel. Was man lange für staatsmännische Strenge hielt, ist in Wahrheit die übermalte Darstellung von Admiral Hartholm Aschbart, Kommandant der dritten Zwergenflotte, obwohl Muränien nie ein Meer besaß.
Die Zigarette war im Original eine Miniaturkanone. Der Rauch war kein Rauch, sondern ein schlecht gelöschter Steueraufstand.
Gekauft wurde das Bild angeblich in einem Laden namens „Rahmen, Reste, Reichsversagen“. Sonderangebot: „Zwei Admiräle kaufen, einen Kanzler draus machen.“
Das Kohl-Porträt: Der Pfälzer? Nein, Kürbisfürst der Westauen
Auch hier lohnt der zweite Blick. Unter der staatstragenden Oberfläche erkennt das geschulte Auge sofort die Konturen von Bollwart dem Breiten, Kürbisfürst der Westauen und Erfinder des sehr langen Mittagessens als Staatsdoktrin.
Im Original stand neben ihm kein Bücherregal, sondern ein Fass Rahmsoße. Die Handhaltung bedeutete nicht „Einheit“, sondern „noch eine Portion“.
Das Bild wurde in den Zwischenreichen als Küchenkunst verkauft. Kategorie: „Herrscher, essbar wirkend, leichte Gebrauchsspuren.“
Gerhard Schröder: Teppichhändler der Selbstgewissheit
Hier musste kaum etwas übermalt werden. Der Verdacht lautet: Das Bild zeigte ursprünglich Scharûk den Glatten, Besitzer eines wandernden Teppichkontors und Meister der Formel: „Das ist kein Interessenkonflikt, das ist nur besonders weicher Stoff.“
Der Hintergrund war früher vermutlich ein Basar. Später wurde daraus Staatsraum. Die Haltung blieb dieselbe: vorne Charme, hinten Preisschild.
In den Zwischenreichen kostete das Werk nur sieben Farnunzen, aber der Verkäufer bestand darauf, zusätzlich noch drei Verträge, zwei Zigarren und eine seltsame Grinsmaske loszuwerden.
Angela Merkel: Grompold III. bekommt einen Blazer
Und nun also Merkel.
Oder eben Grompold.
Der alte Muränenherrscher war berüchtigt für seine Fähigkeit, stundenlang in einen Saal zu blicken, bis alle Anwesenden freiwillig kleinere Fachverbände bildeten. Kein Gegner wusste je, ob er gerade besiegt, ausgesessen oder in eine Arbeitsgruppe verwandelt wurde.
Dann verschwand das Bild. Angeblich nach dem Fall der Goblinmarken. Der Legende nach in einem Karren voller Porträts, defekter Kronen und leicht feuchter Teppiche. Jahrzehnte später taucht es wieder auf, trägt plötzlich Blau und heißt Staatsporträt.
Zufall?
Der Moosverhetzer sagt: nein.
Oder jedenfalls: zu schön, um ihn nicht sofort amtlich zu machen.
🧙 Warum niemand den Restgoblin bemerkt
Das Geniale an Staatsporträts ist ja: Sie sehen immer aus, als müsse man vor ihnen leiser sprechen.
Niemand steht davor und ruft: „Moment, das war doch früher ein Goblinkönig!“
Man sagt lieber: „Interessante Lichtführung.“
Oder: „Die Spuren der Macht sind gut getroffen.“
Oder: „Der Hintergrund arbeitet sehr zurückhaltend mit historischer Schwere.“
Das ist Kunstsprache. Sie schützt vor der einfacheren Wahrheit:
Vielleicht hängt da ein sehr teures Bild, das aussieht, als hätte ein Machtzentrum beschlossen, sich selbst in Wandfarbe zu verwandeln.
In den Zwischenreichen gibt es dafür eine klare Museumsregel:
Je pompöser der Rahmen, desto billiger war vermutlich der Ursprung.
🪙 Der eigentliche Skandal: Antiquitäten waren früher ehrlicher
Man kann an offiziellen Porträts natürlich vieles mögen. Sie sind Teil politischer Erinnerung. Sie halten Amtszeiten fest. Sie machen sichtbar, wer dieses Land geprägt hat. Und ja, manchmal darf ein Staat auch ein bisschen feierlich sein, ohne sofort wie eine Finanzprüfung mit Ölfarbe zu wirken.
Aber die Komik bleibt gigantisch.
Mehrere Monate Modell sitzen. Abstand brauchen. Vertrauen. Spuren der Macht. Herrschaftliches Blau. Überlebensgröße. Museumsinsel. Kanzleramt. Leihgabe.
Das klingt alles so bedeutungsschwer, dass man fast vergisst, wie sehr solche Bilder auch nach höfischer Restwärme riechen. Demokratie tut gern modern, aber bei Porträts steht sie dann doch wieder vor der Staffelei und sagt:
„Bitte einmal Macht, aber nicht zu monarchisch. Und vielleicht ein bisschen menschlich, aber nicht so sehr, dass es nach Wartezimmer aussieht.“
Die Zwischenreiche würden das abkürzen.
Dort fragt der Händler:
„Soll es nach Würde aussehen oder nach Regierung?“
Und wenn man „beides“ sagt, holt er von hinten eben ein Bild mit einem übermalten Goblin.
🧾 Fazit: Der Rahmen weiß mehr, als er zugibt
Das Merkel-Porträt wird seinen Platz finden. Menschen werden davorstehen, nicken, deuten, schweigen und über Licht, Haltung und Geschichte sprechen.
Alles völlig in Ordnung.
Aber der Moosverhetzer wird nie wieder auf dieses Bild schauen können, ohne Grompold III. von Muränien zu sehen: einen müden Goblinherrscher im blauen Tribute-Mantel, gefangen unter deutscher Staatskunst, verdammt zu ewiger Kanzleramtswürde.
Vielleicht ist genau das sogar passend.
Denn wenn deutsche Macht eines gut kann, dann dies:
Sie übermalt die seltsamsten Dinge mit Seriosität, hängt sie in einen Flur und wartet, bis niemand mehr fragt, was darunter war.






