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Bei der Macht von Prime Video
📰 Was ist los?
Der erst am 5. Juni gestartete Fantasyfilm Masters of the Universe ist seit dem 22. Juli 2026 weltweit ohne Aufpreis im Prime-Abo verfügbar. Der Wechsel ins Streaming erfolgt damit bereits nach knapp sieben Wochen. Im Kino spielte das mindestens 170 Millionen Dollar teure Projekt weltweit nur rund 113,5 Millionen Dollar ein. Eine Fortsetzung ist bislang nicht offiziell bestätigt.
🐛 Was denken wir?
Der kurze Weg ins Prime-Abo ist für Zuschauer erfreulich und für den Film vermutlich die letzte große Chance, doch noch ein breites Publikum zu erreichen. Ob gute Streamingzahlen allein eine Fortsetzung retten können, ist fraglich. Für Amazon und Mattel zählt allerdings nicht nur die Kinokasse – auch Abonnenten, Merchandise und die langfristige Wiederbelebung der Marke gehören zur Rechnung.
⚔️ Masters of the Universe landet nach sieben Wochen im Prime-Abo
Eternia hat den Weg vom Kinosaal ins Wohnzimmer erstaunlich schnell zurückgelegt. Masters of the Universe ist seit dem 22. Juli 2026 weltweit ohne zusätzlichen Kaufpreis im Prime-Abo verfügbar.
Der Fantasyfilm mit Nicholas Galitzine als He-Man und Jared Leto als Skeletor startete erst am 5. Juni in den Kinos. Gerade einmal 47 Tage später kann die Schlacht um Castle Grayskull bereits gestreamt werden. Für ein Fantasyprojekt dieser Größenordnung ist das ein bemerkenswert kurzes Kinofenster.

🏰 Eternia verließ die Kinos schneller als geplant
Amazon MGM Studios und Mattel wollten mit Masters of the Universe eine der bekanntesten Fantasyspielzeug-Marken der Achtziger neu aufbauen. Regisseur Travis Knight erzählt die Geschichte von Prinz Adam, der auf der Erde aufgewachsen ist und nach Eternia zurückkehren muss, um seine Heimat aus Skeletors Herrschaft zu befreien.
Der Film bringt neben He-Man und Skeletor auch Teela, Man-At-Arms, Evil-Lyn, die Sorceress und zahlreiche weitere bekannte Figuren auf die Leinwand. Das dafür nötige Budget wird auf mindestens 170 Millionen US-Dollar geschätzt; andere Berichte gehen sogar von rund 200 Millionen aus.
An den Kinokassen kamen weltweit allerdings nur etwa 113,5 Millionen Dollar zusammen. Selbst ohne die zusätzlichen Ausgaben für Werbung und Vertrieb reicht das nicht annähernd, um die Produktionskosten über das Kino wieder einzuspielen.
Die schnelle Prime-Veröffentlichung dürfte deshalb kaum zufällig sein. Statt den Film noch länger auf kostenpflichtige Leih- und Kaufangebote zu beschränken, setzt Amazon nun auf die weltweite Reichweite seines eigenen Streamingdienstes.
🎬 Masters of the Universe – offizieller Trailer
Prinz Adam kehrt nach Eternia zurück und stellt sich als He-Man der Herrschaft Skeletors. Der Fantasyfilm ist jetzt weltweit im Prime-Abo verfügbar.
🪄 Die Fortsetzung hängt jetzt am Streamingpublikum
Der Film ist deutlich als Beginn einer größeren Reihe angelegt. Figuren, Hintergrundgeschichte und zusätzliche Elemente der Masters-of-the-Universe-Welt bieten genügend Raum für weitere Abenteuer. Auch Beteiligte haben bereits über ihren Wunsch gesprochen, die Geschichte fortzusetzen.
Offiziell bestellt wurde ein zweiter Teil bislang jedoch nicht. Nach dem schwachen Kinoergebnis dürfte deshalb besonders aufmerksam beobachtet werden, wie viele Prime-Abonnenten den Film nun starten und tatsächlich bis zum Ende ansehen.
Für Amazon besitzt das Projekt außerdem einen Vorteil, den ein gewöhnliches Filmstudio nicht hätte: Masters of the Universe kann nicht nur über Kinokarten Geld einspielen. Der Konzern kann den Film auch als Prime-Inhalt nutzen, während Mattel Figuren, Fahrzeuge und weitere Produkte verkauft.
Ob diese Gesamtstrategie für eine Fortsetzung reicht, bleibt offen. Der Streamingstart ist nun jedenfalls die zweite große Prüfung für das neue Eternia. He-Man bekommt damit noch einmal die Chance, seine Macht zu beweisen – diesmal allerdings gegen den deutlich gefährlicheren Gegner namens Abbruchquote.



