Lootbound lässt dich deinen eigenen Endgegner bauen – Version 1.0 ist jetzt erhältlich

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Der Rucksack ist hier praktisch ein zweites Schlachtfeld

📰 Was ist los?
Lootbound ist heute als vollständige Version 1.0 erschienen. Das Dark-Fantasy-Roguelite kombiniert rundenbasierte Kämpfe mit frei platzierbarer Ausrüstung, Nachbarschaftseffekten, rekrutierbaren Begleitern und einem Guardian, dessen Körperteile und Fähigkeiten während des Runs durch Spielerentscheidungen bestimmt werden. Eine kostenlose deutsche Demo bleibt verfügbar.

🐛 Was denken wir?
Der interessante Teil steckt für mich klar im Inventar. Wenn ein gefundenes Schwert erst dadurch wirklich stark wird, dass daneben genau das richtige andere Item liegt, bekommt Beutemanagement taktisches Gewicht. Der selbst zusammengestellte Guardian setzt darauf einen cleveren Schlussstein. Für 9,74 Euro zum Start und mit weiterhin verfügbarer Demo kann man zudem ziemlich risikofrei herausfinden, ob das System trägt.

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👹 Lootbound lässt dich deinen eigenen Endgegner bauen – Version 1.0 ist jetzt erhältlich

Ein gutes Roguelite lässt Spieler während eines Durchlaufs Entscheidungen treffen, die später Folgen haben. Lootbound treibt diesen Gedanken ein Stück weiter: Hier stellt man unterwegs sogar Teile jenes Endgegners zusammen, gegen den man am Schluss selbst antreten muss. Das taktische Dark-Fantasy-Roguelite von ArtDock ist heute nach längerer Demo-Phase als vollständige Version 1.0 auf Steam erschienen.

Ein gewaltiger steinerner Guardian mit gehörntem Schädel und rot leuchtendem Kern greift in einer dunklen felsigen Landschaft nach vorn.
Der Guardian ist in Lootbound kein festgelegter Endgegner: Seine Form und Fähigkeiten entstehen teilweise aus den Entscheidungen, die Spieler während des Runs treffen.
© ArtDock / Dreland Enterprises

Spieler beginnen jeden Durchlauf mit einem einzelnen Abenteurer und bewegen sich über verzweigte Karten durch düstere Dungeons. Unterwegs kommen neue Begleiter hinzu, während Kämpfe, Beute und unterschiedliche Routen den entstehenden Gruppenbau bestimmen. Das eigentliche taktische Herz liegt dabei zu einem beträchtlichen Teil zwischen den Gefechten: Jeder Held und Begleiter besitzt ein eigenes Inventar, und Ausrüstung muss darin sinnvoll angeordnet werden.

🎒 Ein Feld nach links kann den ganzen Build verändern

Gegenstände besitzen keine vorgeschriebenen Ausrüstungsplätze. Schwerter, Rüstungen und andere Fundstücke können gedreht und dort abgelegt werden, wo genügend Raum vorhanden ist. Entscheidend sind ihre Auren und Nachbarschaftseffekte: Bestimmte Gegenstände stärken beispielsweise unmittelbar angrenzende Ausrüstung, wodurch schon das Verschieben um ein einziges Feld einen Build verändern kann.

Diese Vorbereitung wirkt direkt auf die rundenbasierten Kämpfe. Den Haupthelden steuert man selbst, rekrutierte Gefährten handeln automatisch nach ihren Fähigkeiten. Damit entsteht die Gruppenstrategie vor allem über Ausrüstung, Rollenverteilung und Synergien. Hinzu kommen unterschiedliche Schadensarten sowie Risikokammern, in denen bessere Beute mit schwierigeren Würfelproben erkauft werden muss.

🎬 Lootbound ist vollständig erschienen

Der offizielle Launch Trailer zeigt rundenbasierte Kämpfe, Ausrüstungssynergien und die düstere Pixelwelt des Roguelites.

👹 Der Guardian entsteht durch die eigenen Entscheidungen

Am Ende jedes Bioms wartet eine ungewöhnliche Wahl: Spieler entscheiden sich für eines von zwei Körperteilen des Guardians. Jedes davon verändert später sowohl das Erscheinungsbild als auch die Fähigkeiten des finalen Bosses. Nach dem letzten Gebiet steht dadurch kein unveränderlicher Endgegner bereit; seine Zusammenstellung ist das Ergebnis der Entscheidungen aus dem gesamten Durchlauf.

Das passt gut zum restlichen Aufbau von Lootbound. Auch die Gruppe entsteht erst unterwegs, die Ausrüstung verschiebt laufend ihre taktischen Möglichkeiten und unterschiedliche Routen verändern Risiko und Belohnungen. ArtDock setzt damit deutlich stärker auf Build- und Inventarentscheidungen als auf eine große erzählte Handlung.

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🆓 Die Demo bleibt – Version 1.0 kostet zum Start 9,74 Euro

Wer das System zunächst ausprobieren möchte, kann weiterhin die kostenlose Demo herunterladen. Sie wurde seit Februar mehr als 780-mal auf Steam bewertet und kommt derzeit auf rund 87 Prozent Zustimmung. Deutsche Menüs und Untertitel sind sowohl dort als auch in der Vollversion enthalten.

Lootbound kostet regulär 14,99 Euro. Bis zum 28. August reduziert der Einführungsrabatt den Preis um 35 Prozent auf 9,74 Euro. ArtDock hat außerdem bereits mehrere Updates nach Veröffentlichung angekündigt.

Für Freunde taktischer Roguelites dürfte vor allem die enge Verzahnung aus Beute, Inventar und Gruppenzusammenstellung interessant sein. Und der Guardian liefert dazu eine angenehm boshafte Konsequenz:

Wenn der Endgegner am Schluss genau die falschen Fähigkeiten besitzt, kann man sich zumindest ziemlich sicher sein, wer ihn ausgesucht hat.

Nichts als die Wahrheit. Schmaler Banner für den Arkanen Moosverhetzer. Ein Moosling mit Blatthelm, der wütend eine Propagangazeitung liest.