Leviticus: Supernatural-Horror startet zum Pride-Monat

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Liebe, Angst und ein Monster mit vertrautem Gesicht

📰 Was ist los?
Leviticus ist ein australischer Supernatural-Horrorfilm über zwei queere Teenager, die nach einem religiösen Ritual von einer gestaltwandelnden Entität verfolgt werden. Der US-Kinostart erfolgt am 19. Juni 2026 über Neon.

🐛 Was denken wir?
Kein klassischer Fantasyfund, aber starker Supernatural-Stoff. Die Idee, dass das Monster wie der Mensch aussieht, den man am meisten begehrt, ist gleichermaßen simpel und niederträchtig. Hier wird nicht Liebe zum Fluch, sondern der gesellschaftliche Hass, der sie vergiften will.

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🏳️‍🌈 Leviticus: Supernatural-Horror startet zum Pride-Monat

Naim und Ryan sind zwei Teenager, die sich ineinander verlieben, ausgerechnet in einer konservativen christlichen Gemeinde im ländlichen Australien. Als ihre Beziehung entdeckt wird, folgt keine verständnisvolle Aussprache, sondern ein religiöses Ritual. Danach ist nichts geheilt. Dafür wurde etwas geweckt.

Zwei Jugendliche stehen sich nachts gegenüber, während hinter einem von ihnen eine dämonische Doppelgestalt erscheint.

Leviticus startet am 19. Juni 2026 in den US-Kinos. Das Spielfilmdebüt von Adrian Chiarella verbindet queere Coming-of-Age-Romanze mit übernatürlichem Horror und einer Kreatur, die das Gesicht der Person annimmt, nach der sich ihr Opfer am stärksten sehnt.

🎬 Offizieller Trailer

Der Trailer zu Leviticus zeigt eine queere Jugendliebe, religiöse Repression und ein Wesen, das ausgerechnet das Gesicht der größten Sehnsucht trägt.

👹 Der Dämon, der aussieht wie deine Sehnsucht

Nach dem Ritual werden Naim und Ryan von einer gewalttätigen, gestaltwandelnden Entität verfolgt. Besonders grausam: Das Wesen erscheint jedem von ihnen in der Gestalt des anderen.

Damit verwandelt Leviticus Begehren in eine tödliche Unsicherheit. Jeder vertraute Blick könnte eine Falle sein, jede Annäherung ein Angriff. Die Bedrohung kommt nicht daher, dass die beiden einander lieben, sondern aus einer Umgebung, die ihnen einredet, ihre Gefühle seien etwas Krankes, Gefährliches oder Dämonisches.

Regisseur Adrian Chiarella versteht das Wesen nicht ausschließlich als Symbol für Konversionstherapie. Es soll breiter für äußere und verinnerlichte Homophobie stehen, einschließlich jener vermeintlichen Hilfe, die queeren Menschen unter religiösem oder familiärem Druck schweren Schaden zufügt.

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⛪ Eine besonders hässliche Geisterpredigt

In den Hauptrollen spielen Joe Bird und Stacy Clausen. Zum Ensemble gehört außerdem Mia Wasikowska. Der Film feierte seine Premiere beim Sundance Film Festival und nutzt seine übersinnliche Bedrohung nicht nur für Schockmomente, sondern als Verlängerung gesellschaftlicher Repression.

Wenn der Dämon nicht bloß im Keller wohnt, sondern direkt aus Angst, Scham und erzwungener Verdrängung entsteht, wird Horror zur sehr hässlichen Geisterpredigt. Das Monster verfolgt die Jugendlichen, gerufen wurde es jedoch von Erwachsenen, die behaupten, sie retten zu wollen.

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