Kölner Maus in Flammen: Fahndung nach einem Feueravatar

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🐀 Kölner Maus in Flammen: Fahndung nach einem Feueravatar

Die Polizei sucht einen Mann, der vor rund vier Monaten die Mausstatue vor dem WDR angezündet haben soll. Hoodie, Damenfahrrad, Sachbeschädigung. So lautet zumindest die offizielle Version. Wir haben das angebliche Fahndungsfoto mit einem speziellen dampfmagischen Verfahren behandelt und können nun dokumentieren, was hier wirklich geschah. Das ist kein Mann. Das ist ein Feueravatar aus der Congregatio Ignis Infantilis. Und der hatte einen Auftrag.


🔥 Die pädagogische Brandsanierung

Die Maus steht seit Jahrzehnten im Dienst einer besonders perfiden Art der sanften Gehirnumformatierung. Lachende Sachgeschichten, freundliche Farben, maximal niedrige Widerstandslinie. In der internen Skala der CII gilt sie als Bindungsartefakt der Stufe Drei. Weder ganz harmlos noch offen feindlich, aber stark genug, um mehrere Generationen an Orange zu binden.

Wenn so ein Artefakt zu instabil wird, schickt die Congregatio keinen Gremiumsausschuss, sondern gleich einen Flammenkurator. Der Avatar auf dem Fahndungsbild macht also genau das, wofür er beschworen wurde. Er prüft die Reaktion des Materials, legt einen sauberen Feuerkranz, wartet auf den Punkt, an dem die innere Bindungsmagie reißt, und verschwindet wieder. Übrig bleibt offiziell ein kleiner Brandschaden und inoffiziell ein kurzzeitig entkoppeltes Kinderprogramm.

Nachts vor einem Glasgebäude zündet ein glühender Feueravatar mit brennender Fackel eine große orange Maus Statue an, oben links zeigt ein Zeitstempel das Bild als Überwachungskameraaufnahme.
Was das Fahndungsfoto der Kölner Polizei verheimlichen wollte: Die erste dokumentierte Sichtung eines Feueravatars der Congregatio Ignis Infantilis.

🐘 Maus, Elefant und die falsche Spur

„Der Elefant war es nicht“, versichert die Polizei. Stimmt in diesem Fall tatsächlich. Wir haben das überprüft. Die dickhäutigen Sidekicks sind im System als Minions der Kategorie Blau geführt. Nützlich, aber nicht initiativ. Für eine gezielte Maskottchen-Exorzierung braucht es einen Avatar, der schon mit bloßen Fußsohlen Feuer legen könnte.

Warum dann die öffentliche Fahndung? Einfach. Man muss der Bevölkerung erklären, dass hier ein menschlicher Einzeltäter unterwegs war, am besten mit psychologischer Fußnote. Alles andere würde Fragen nach der Rolle des WDR, nach übermächtigen Kindheitsikonen und nach der geheimen Zusammenarbeit zwischen Bildungsfernsehen und Brandkult aufwerfen. Fragen, auf die es nur sehr lange, sehr unangenehme Antworten gäbe.

🔮 Schlussstein der Enthüllung

Im Arkanen Moosverhetzer halten wir fest:
Wer in Köln nachts an der Maus vorbeigeht, sollte weniger nach einem frei erfundenen Täter im Hoodie Ausschau halten und mehr nach dem Moment, in dem sich die Flammenrichtung entscheidet. Denn manchmal brennt nicht die Statue, sondern das Vertrauen in die eigenen Kindheitserinnerungen.

Episches Fantasy-Banner im Stil von Gandalf: Ein weißbärtiger Zauberer blockiert mit erhobenem Stab den Weg und ruft ‚Du kannst nicht vorbei!‘. Darunter der Zusatz: ‚Es sei denn, du abonnierst unseren Newsletter!‘. Rechts unten ein glühender, magischer Button mit der Aufschrift: ‚Lass mich rein, du Narr!
Ein grimmiger Oger versucht, ein Schwert aus einem Stein zu ziehen, während kleine Waldtiere neugierig und furchtlos zuschauen.

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