Kingdoms Assemble öffnet Fantasy-Königreiche zum Test – Playtest läuft bis 3. Oktober
🧐 Im Fantasykosmos suchen

Der König hat heute frei, die Goblins regeln das
📰 Was ist los?
Der öffentliche Playtest von Kingdoms Assemble läuft noch bis zum 3. Oktober. Das Fantasy-Strategiespiel verbindet tilebasierten Königreichsbau mit automatischen Kämpfen gegen gespeicherte Reiche anderer Spieler.
🐛 Was denken wir?
Der Ansatz gefällt uns. Hier entscheidet sich die Schlacht bereits beim Bauen: Wer Gelände, Gebäude und Fraktionen sinnvoll kombiniert, kann später einfach zusehen, wie sein Plan entweder hervorragend funktioniert oder in spektakulärer Weise von Goblins zerlegt wird.
Wer schon immer wissen wollte, ob ein Königreich auch ohne hektisches Herumkommandieren eine Schlacht gewinnen kann, bekommt gerade Gelegenheit zum Selbstversuch. FrontierCraft hat den öffentlichen Playtest von Kingdoms Assemble geöffnet, einem Fantasy-Strategiespiel, das Königreichsbau mit asynchronen Auto-Battler-Kämpfen verbindet.

Der Test läuft noch bis zum 3. Oktober um 23:59 Uhr und steht allen Steam-Spielern offen. Eine Auswahl der Teilnehmer gibt es diesmal nicht: Wer Lust auf Goblins, Drachen, Maschinen und möglichst effizient zusammengesetzte Kriegsreiche hat, kann direkt loslegen.
🧱 Erst wird gebaut, danach dürfen die Truppen selbst ran
Jede Partie beginnt mit einem kleinen Stück Land. Darauf entstehen Hauptstadt, Kasernen und unterstützende Gebäude, während neue Felder gekauft und vorhandene Bereiche erweitert werden. Bestimmte schwächere Felder lassen sich außerdem kombinieren und dadurch aufwerten.
Die eigentliche Strategie entsteht aus der Anordnung. Gebäude und Gelände beeinflussen einander, Einheiten profitieren von bestimmten Kombinationen und aus einem zunächst überschaubaren Fleckchen Erde soll Schritt für Schritt eine möglichst gut funktionierende Kriegsmaschine entstehen.
⚔️ Sobald die Schlacht läuft, sind die Hände weg
Beginnt der Kampf, werden die beiden gegnerischen Königreiche zu einem gemeinsamen Schlachtfeld verbunden. Kasernen produzieren Einheiten, diese suchen sich selbstständig Ziele und greifen gegnerische Truppen sowie Gebäude an.
Direktes Eingreifen während der Schlacht ist nicht vorgesehen. Wer vorher schlecht gebaut hat, darf anschließend also in aller Ruhe dabei zusehen, wie die eigenen strategischen Fehlentscheidungen über das Schlachtfeld marschieren. Ziel bleibt dabei ausgesprochen klassisch: Die gegnerische Hauptstadt muss fallen.
🎬 Offizieller Trailer zu Kingdoms Assemble
Königreich bauen, Synergien planen und anschließend die Armee loslassen: Der Trailer zeigt das ungewöhnliche Fantasy-Auto-Battler-Konzept.
👺 Goblins, Bestien, Maschinen und Drachen bauen anders
Für Abwechslung sollen mehrere Fantasy-Fraktionen und unterschiedliche Mechaniken sorgen. Goblins, Bestien, Maschinen und Drachen besitzen jeweils eigene Möglichkeiten, aus denen verschiedene Spielstile entstehen.
Dazu kommen Systeme wie Swarm, Promotion, Assembly und Awakening. Ein Goblinheer kann entsprechend ganz andere Synergien aufbauen als eine Maschinenstreitmacht oder eine Strategie, die irgendwann einen Drachen aufs Feld bringen möchte.
Gerade dadurch dürfte der eigentliche Reiz weniger darin liegen, einfach möglichst viele starke Einheiten zu sammeln. Entscheidend ist, ob Gebäude, Gelände und Armee als Gesamtkonstruktion funktionieren.
🗺️ Deine Gegner müssen dafür nicht einmal online sein
Auch das PvP-System geht einen interessanten Weg. Kingdoms Assemble setzt auf asynchrone Kämpfe gegen gespeicherte Königreiche anderer Spieler. Niemand muss darauf warten, dass irgendwo auf der Welt gerade ein passender Gegner Lust auf dieselbe Partie hat.
Auf der Weltkarte tauchen stattdessen historische Versionen fremder Königreiche auf. Wer sie besiegt, erweitert sein eigenes Gebiet. Niederlagen kosten Prestige, und wenn davon zu wenig übrig bleibt, endet der Feldzug. Damit bleibt der Wettbewerb mit anderen Spielern erhalten, ohne dass daraus klassisches Live-Matchmaking wird.
🏛️ Ein Königreich besteht aus mehr als Kasernen
Zusätzlich können Ereignisse den sorgfältig geplanten Aufbau durcheinanderbringen. Besucher erscheinen, Händler bieten Möglichkeiten an, Helden entwickeln sich weiter und besondere Wonders liefern mächtige Effekte.
Dadurch soll während eines Durchlaufs immer wieder abgewogen werden, ob Ressourcen sofort investiert oder für spätere Möglichkeiten zurückgehalten werden. Ein perfekt ausgerechneter Bauplan dürfte deshalb nicht jede Partie unverändert überstehen.
Das passt gut zu einem Spiel, das seine Spannung komplett aus der Vorbereitung zieht. Wenn die Schlacht selbst automatisch abläuft, müssen die interessanten Entscheidungen vorher stattfinden.
🐉 Bis zum 3. Oktober darf kostenlos ausprobiert werden
Kingdoms Assemble besitzt weiterhin keinen festen Veröffentlichungstermin. Der aktuelle Playtest ist deshalb eine der bislang besten Möglichkeiten, sich selbst ein Bild vom Spielprinzip zu machen.
Dass der Zugang offen ist, macht die Sache zusätzlich interessant. Bis zum 3. Oktober kann jeder ausprobieren, ob es befriedigender ist, selbst hundert Einheiten herumzuklicken oder ein Königreich so gut zusammenzubauen, dass die kleinen Kerle ihren Krieg anschließend alleine geregelt bekommen.




