🔍 Suche im Fantasykosmos
Spüre verborgene Pfade auf, entdecke neue Werke oder durchstöbere das Archiv uralter Artikel. Ein Wort genügt – und der Kosmos öffnet sich.

Der Demo-Modus findet den Ausgang
📰 Was ist los?
Der erste öffentliche Trailer zu Jumanji: Open World zeigt Bravestone, Oberon, Finbar und Roundhouse außerhalb des Spiels. Die vier Spielfiguren stecken im Demo-Modus fest und bringen Jumanjis Regeln in die reale Welt.
🐛 Was denken wir?
Nach zwei Ausflügen in das Videospiel ist die umgekehrte Richtung ein kluger Abschluss für die Reihe. Der Demo-Modus liefert außerdem genau jene technische Fehlfunktion, die Jumanji vermutlich als besonderes Ausstattungsmerkmal verkaufen würde.
🎮 Vier Helden, keine Vollversion: Jumanji: Open World lässt sein finales Spiel aus der Konsole entkommen
Jumanji hat seine Spielregeln nie besonders pfleglich behandelt. Zuerst kroch der Dschungel aus einem Brettspiel, später verschluckte eine Konsole ganze Freundeskreise. Für den Abschluss der aktuellen Filmreihe wird die Fahrtrichtung erneut umgekehrt: Die Spielfiguren verlassen das Spiel und die Wirklichkeit erhält ungefragt ein Update.

Sony Pictures hat den ersten öffentlichen Trailer zu Jumanji: Open World veröffentlicht. Dwayne Johnson, Jack Black, Kevin Hart und Karen Gillan kehren als Bravestone, Oberon, Finbar und Roundhouse zurück. Dieses Mal stehen ihnen allerdings keine Spieler zur Verfügung, die hinter der Mattscheibe verlässlich die richtigen Knöpfe drücken.
Das im April auf der CinemaCon gezeigte Material blieb zunächst dem dortigen Branchenpublikum vorbehalten. Nun dürfen auch gewöhnliche Kinobesucher sehen, was geschieht, wenn vier mächtige Avatare in der Realität landen und ausgerechnet im Demo-Modus feststecken.
🎬 Wenn die Spielfiguren den Ausgang finden
Der erste öffentliche Trailer zu Jumanji: Open World zeigt den Einbruch des Spiels in die Realität – einschließlich Nashorn, Demo-Modus und neuer Körperwechsel.
🦏 Weihnachten endet an der Restaurantwand
Der Trailer beginnt ausgesprochen friedlich. Spencer Gilpin verbringt die Weihnachtszeit mit Familie und Freunden in einem Restaurant. Dann bricht ein Nashorn durch das Gebäude. Jumanji hält offenbar wenig von Reservierungen und noch weniger von tragenden Wänden. Mitten im Chaos entdeckt Spencer die vertrauten Spielfiguren aus den beiden vorherigen Filmen. Bravestone, Oberon, Finbar und Roundhouse haben den Weg aus der digitalen Welt gefunden. Wie ihnen das gelungen ist, verrät die Vorschau noch nicht.
Ihr Zustand dürfte die Sache kaum erleichtern. Alle vier stecken im Demo-Modus fest. Welche Fähigkeiten und Einschränkungen damit genau verbunden sind, lässt der Trailer offen. Sicher ist lediglich: Jumanji hat seine mächtigsten Figuren in die Realität geschickt und anschließend vergessen, die Vollversion freizuschalten.
🕹️ Die reale Welt besitzt keinen Neustartknopf
Spencer und seine Freunde müssen die Grenze zwischen Spiel und Wirklichkeit wiederherstellen. Dabei kehrt auch das bekannte Körpertauschprinzip zurück. Die Spielfiguren wechseln offenbar in Menschen aus Spencers Umfeld, wodurch die vertrauten Avatare erneut mit vollkommen anderen Persönlichkeiten und Fähigkeiten gefüllt werden.
Der Titel Open World erhält dadurch eine erfreulich wörtliche Bedeutung. Die Spielwelt besitzt plötzlich keine feste Karte mehr. Straßen, Restaurants und Wohnhäuser werden zu neuen Schauplätzen, während Tiere und andere Bestandteile von Jumanji durch eine Umgebung stapfen, die für derartige Begegnungen weder programmiert noch versichert wurde.
Gerade dieser Wechsel gibt der Komödie neue Möglichkeiten. Bravestone und seine Gefährten waren innerhalb des Spiels überzeichnete Heldenfiguren mit klaren Stärken und Schwächen. In der Wirklichkeit treffen dieselben Regeln auf Verkehr, Weihnachtsfeiern und Menschen, die bislang ohne Lebensanzeige recht gut ausgekommen sind.
🎲 Der letzte Zug führt zurück zum Anfang
Die beiden modernen Vorgänger schickten ihre menschlichen Figuren tief in ein Videospiel. Jumanji: Open World öffnet die Tür nun in die andere Richtung. Damit kehrt die Reihe zugleich zur Grundidee des Films von 1995 zurück: Jumanji bleibt nie dort, wo man es abgestellt hat.
Für das angekündigte Finale versammelt der Film noch einmal das bekannte Quartett aus Dwayne Johnson, Jack Black, Kevin Hart und Karen Gillan. Alex Wolff kehrt als Spencer zurück. Auch Danny DeVito, Nick Jonas, Awkwafina und weitere vertraute Gesichter gehören erneut zur Besetzung.
Am 23. Dezember 2026 startet Jumanji: Open World in den deutschen Kinos. Bis dahin bleibt ausreichend Zeit, den Demo-Modus zu beenden. Ob die Realität den Nutzungsbedingungen zugestimmt hat, ist natürlich eine andere Frage.





