Drei magische Betrügerinnen gegen eine Milliardärsfamilie – Celadon kauft Futures
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Gleich drei Betrügerinnen gegen das Familienvermögen
📰 Was ist los?
Celadon hat Julia Fines neuen Roman Futures für Nordamerika gekauft. Darin nehmen drei Schwestern mit mystischen Fähigkeiten als Trickbetrügerinnen einen milliardenschweren Investor und dessen Erben ins Visier – und stoßen immer tiefer in die dunklen Geheimnisse der Familie vor.
🐛 Was denken wir?
Der Stoff hat sofort Profil, weil Magie hier nicht den nächsten Thron retten soll, sondern offenbar bei einem handfesten Betrug hilft. Wenn die Schwestern dabei auf eine Familie treffen, die selbst weit mehr verbirgt als gedacht, kann daraus eine ziemlich elegante Mischung aus Heist, Mystery und Urban Fantasy werden.
Drei Schwestern leben vom Betrug. Sie besitzen mystische Fähigkeiten, kennen offenbar ziemlich genau den Unterschied zwischen einem riskanten Plan und einem guten Geschäft – und entscheiden sich trotzdem dafür, eine milliardenschwere Familie ins Visier zu nehmen.

Celadon hat die nordamerikanischen Rechte an Futures erworben, dem neuen Roman von Julia Fine. Noch gibt es keinen Erscheinungstermin, doch die bislang bekannte Prämisse klingt bereits nach einer ziemlich reizvollen Mischung aus Urban Fantasy, Heist-Geschichte und Familiendrama.
🃏 Drei Schwestern, ein Talent fürs falsche Spiel
Im Mittelpunkt stehen drei Schwestern, die gemeinsam als Trickbetrügerinnen arbeiten. Was ihre Maschen von gewöhnlichen Hochstaplern unterscheidet, sind mystische Fähigkeiten, über deren genaue Funktionsweise bislang allerdings noch nichts verraten wurde.
Gerade das macht den ersten Aufschlag interessant. Futures scheint Magie nicht in eine Parallelwelt oder ein fernes Königreich zu verlagern, sondern mitten in eine moderne Geschichte über Geld, Täuschung und soziale Macht zu setzen. Die übernatürlichen Gaben werden damit potenziell selbst zu Werkzeugen eines Coups.
💰 Diesmal soll es eine Milliardärsfamilie sein
Für ihren nächsten großen Plan suchen sich die drei Schwestern keine kleinen Ziele aus. Sie nehmen einen milliardenschweren Investor und dessen Erben ins Visier.
Was zunächst nach einem sehr lukrativen Betrug klingt, entwickelt sich allerdings schnell in eine andere Richtung. Die Schwestern geraten immer tiefer in das Leben der Familie und stoßen dabei auf Geheimnisse, die offenbar weit über das hinausgehen, was sie für ihren eigentlichen Coup wissen wollten.
Damit bekommt der klassische Heist-Aufbau eine hübsche zusätzliche Spannung: Betrügerinnen dringen in eine Familie ein, um deren Schwächen auszunutzen, und entdecken womöglich, dass dort längst jemand ein sehr viel gefährlicheres Spiel betreibt.
🔮 Magie als Werkzeug für einen Coup
Wie genau die mystischen Fähigkeiten der drei Frauen funktionieren, ist derzeit noch offen. Gerade diese Verbindung dürfte aber darüber entscheiden, wie eigenständig Futures am Ende wirkt.
Die Grundidee hat jedenfalls Potenzial. Magische Begabungen lassen sich in einer Betrugsgeschichte völlig anders einsetzen als in klassischer Abenteuerfantasy: Menschen lesen, Wahrnehmungen manipulieren, Informationen beschaffen oder Situationen kontrollieren – Möglichkeiten gäbe es reichlich.
Spannender wäre allerdings, wenn diese Kräfte auch Grenzen und Risiken besitzen. Ein perfekter magischer Betrug wird schließlich schnell langweilig, sobald niemand mehr ernsthaft erwischt werden kann.
🏦 Reichtum ist vermutlich nur die erste Fassade
Auch die Wahl des Ziels ist clever. Eine extrem wohlhabende Familie bringt automatisch Abhängigkeiten, Erbschaften, Loyalitäten und Machtstrukturen mit, bevor überhaupt Magie ins Spiel kommt.
Wenn die Schwestern sich in dieses Geflecht einschleusen müssen, kann aus dem geplanten Coup schnell ein Spiel darum werden, wer eigentlich wen benutzt. Gerade Familienvermögen eignet sich hervorragend für Geschichten, in denen hinter glänzenden Fassaden ziemlich alte Rechnungen liegen.
Und wenn drei professionelle Betrügerinnen irgendwann feststellen, dass ihre Opfer ihnen Dinge verschweigen, wird es erfahrungsgemäß erst richtig interessant.
🕯️ Julia Fine bleibt im Phantastischen
Für Julia Fine bedeutet Futures erneut einen Ausflug in phantastisch grundiertes Erzählen. Diesmal klingt das Projekt allerdings stärker nach gegenwärtigem Mystery- und Heist-Stoff als nach klassischer Fantasy.
Das könnte dem Roman gut tun. Zwischen all den Kronen, Akademien und magischen Königreichen ist eine Geschichte über drei Schwestern, die mit übernatürlichen Fähigkeiten einen Milliardär ausnehmen wollen, schon aufgrund ihrer Ausgangslage angenehm anders.
📚 Noch steht das Buch ganz am Anfang
Der Rechteverkauf betrifft zunächst Nordamerika, einen Veröffentlichungstermin gibt es bislang noch nicht. Auch Umfang, genaue Weltregeln und weitere Figuren bleiben vorerst offen. Die bisher bekannte Prämisse reicht allerdings schon aus, um Futures deutlich aus der Masse ähnlicher Fantasyprojekte herauszuheben: Drei magisch begabte Trickbetrügerinnen, eine milliardenschwere Dynastie und ein Coup, bei dem offenbar niemand so harmlos ist, wie er zunächst aussieht.
Drei Schwestern gegen eine Milliardärsfamilie.
Bleibt eigentlich nur die Frage, welcher Teil davon am Ende die größere kriminelle Energie besitzt.





