Viermal Höllenspuk für wenig Euros: John Sinclairs alte Schrecken sind zurück
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💀 Die Hölle macht’s jetzt für weniger
📰 Was ist los?
Bastei legt vier klassische John-Sinclair-Abenteuer von Jason Dark neu auf. Der vierte Band der Reihe John Sinclair Meisterwerke heißt Das Orakel von Atlantis und enthält Geschichten über satanische Tätowierungen, Ghouls, Höllensteine und ein unheimliches Artefakt aus Atlantis. Der Sammelband ist seit dem 24. Oktober 2026 für 5,90 Euro erhältlich.
🐛 Was denken wir?
Viermal Höllenspuk für 5,90 Euro! Bei den heutigen Lebenshaltungskosten ist das fast schon ein sozialverträgliches Angebot aus der Unterwelt. Früher bekam man für sein Taschengeld eben noch richtige Dämonen. Heute reicht es gerade für ein Käsebrötchen, und selbst darin steckt selten ein Ghoul.
Vampire, Ghouls, satanische Tätowierungen und rätselhafte Artefakte aus Atlantis: Wer mit den alten Gruselheften von Bastei aufgewachsen ist, dürfte bei solchen Zutaten sofort den vertrauten Geruch von Druckerschwärze in der Nase haben. Rechtzeitig zur Halloween-Woche kehrt ein Stück deutscher Horrorgeschichte in den Zeitschriftenhandel zurück. Mit Das Orakel von Atlantis ist am 24. Oktober 2026 der vierte Band der Reihe John Sinclair Meisterwerke erschienen. Vier klassische Abenteuer von Jason Dark warten darin auf neue Leser und nostalgische Geisterjäger.

🦇 Vier Geschichten aus den frühen Jahren des Geisterjägers
Die Neuveröffentlichung vereint drei ältere Romanhefte und einen Taschenbuchroman. Alle vier Geschichten stammen aus jener Phase der Serie, in der John Sinclairs Kampf gegen die Mächte der Finsternis längst weit über gewöhnliche Spukerscheinungen hinausgewachsen war.
Enthalten sind:
- Band 265 – Des Satans Tätowierer
- Band 271 – Ghoul-Parasiten
- Band 308 – Im Bann der Höllensteine
- Taschenbuch 30 – Das Orakel von Atlantis
Vor allem die Atlantis-Geschichten erinnern daran, wie umfangreich die Mythologie des Geisterjägers bereits in den Achtzigerjahren geworden war. Hinter dem sagenhaften versunkenen Kontinent lauerten uralte Mächte, deren Einfluss bis in John Sinclairs Gegenwart reichte.
🔮 Atlantis und der Würfel des Unheils
Besonders interessant ist der titelgebende Taschenbuchroman Das Orakel von Atlantis, dessen ursprüngliche Ausgabe 1983 erschien.
Im Mittelpunkt steht ein rätselhafter Fund auf einer kleinen Mittelmeerinsel: zwei Hände, die einen geheimnisvollen Würfel umklammern. Bald stellt sich heraus, dass es sich um den gefürchteten Würfel des Unheils handelt, ein Artefakt mit Verbindungen zum versunkenen Atlantis und den unheimlichen Großen Alten.
John Sinclair versucht, das Geheimnis des Orakels zu entschlüsseln. Doch die Suche führt ihn immer tiefer in eine Falle, die von Mächten vorbereitet wurde, deren Geschichte weit vor der menschlichen Zivilisation beginnt.
Damit bietet der Sammelband mehr als vier beliebig zusammengestellte Monsterabenteuer. Er öffnet ein Fenster zu jener fantastischen Hintergrundwelt, die aus dem klassischen Geisterjäger nach und nach den Helden einer gewaltigen Horror-Saga machte.
📚 Gruselnostalgie für kleines Geld
John Sinclair gehört zu den langlebigsten Erfolgsgeschichten der deutschen Unterhaltungsliteratur. Jason Dark, bürgerlich Helmut Rellergerd, ließ seinen Geisterjäger bereits 1973 erstmals in einem Roman der Reihe Gespenster-Krimi auftreten. Seit 1978 erlebt der Ermittler von Scotland Yard seine Abenteuer in einer eigenen Heftromanserie.
Die Mischung aus übernatürlichem Horror, abenteuerlicher Action und einer stetig wachsenden Dämonenwelt machte Sinclair zu einer festen Größe des deutschen Gruselgenres.
Mit der Reihe John Sinclair Meisterwerke erhalten ausgewählte ältere Geschichten nun erneut einen Platz im Handel. Der vierte Sammelband kostet 5,90 Euro, erscheint im klassischen Romanheftformat und ist laut Bastei bereits lieferbar.
Gerade in der Halloween-Woche ist das eine schöne Gelegenheit, den Geisterjäger wiederzuentdecken. Und wer damals heimlich mit der Taschenlampe unter der Bettdecke gelesen hat, darf sich freuen: Die Dämonen sind noch da.
Nur die Taschenlampe braucht man heute hoffentlich nicht mehr. Das geht ja auch mit Handy-LED-Licht.



