Jo Walton – Everybody’s Perfect (Rezension)

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Jo Walton – Everybody’s Perfect

📚 Kurzfazit
Everybody’s Perfect ist keine Plotmaschine, sondern eine Weltstudie: elegant, seltsam, venezianisch, maskenverliebt und getragen von einer Stadt, die interessanter ist als viele Heldenkarrieren.

😒 Was kratzt
Der Einstieg ist dicht. Walton wirft Spezies, Welten, Stadtlogik, Masken und Begriffe auf den Tisch, als hätte Serenissima keine Zeit für langsames Händchenhalten mit dem Leser. Wer sofort klare Orientierung will, muss sich erst durch ein paar fette Nebelbänke arbeiten.

✨ Was funktioniert
Der Weltbau ist eine literarische Delikatesse. Serenissima ist nicht Dekoration, sondern Hauptfigur. Eine Stadt zwischen Venedig, Märchen, politischem Ritual und metaphysischer Handelsdrehscheibe — das hat Klasse!

🎭 Masken und Wesen
Die Spezies der angrenzenden Welten wirken nicht wie der übliche Elfen-Zwergen-Ersatz, sondern wie aus venezianischer Maskenkultur, Tiergestalten und Stadtmythos herausgedacht. Sehr eigen. Und natürlich auch sehr Walton.

🐦 Crowbah meint
In einer Stadt, die aus Nebel und Glauben gebaut ist, sollte man Gerüchte nicht achtlos weitererzählen. Anderswo entsteht daraus Ärger. In Serenissima formt sich daraus unter Umständen ein Amt.

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🎭 Jo Walton – Everybody’s Perfect: Eine Stadt aus Nebel, Masken und gefährlichen Gerüchten

Serenissima hat keine Lust, nur Schauplatz zu sein.

Diese Stadt liegt nicht einfach da, damit Figuren durch ihre Gassen laufen, sich in Gondeln setzen und gelegentlich bedeutungsvoll auf das Wasser blicken. Sie atmet. Sie hört zu. Und sie merkt sich, was über sie gesagt wird. Wenn ein Gerücht oft genug durch ihre Kanäle treibt, kann es passieren, dass die Stadt es in ihre Knochen schreibt.

In Jo Waltons Everybody’s Perfect ist Serenissima die mythische Schwesternstadt Venedigs: gebaut aus Nebel, Glauben, Handel, Masken, Wasser und all den Geschichten, die Menschen über Städte erzählen, bevor Städte irgendwann anfangen, zurückzuerzählen. Hier begegnen sich neun Welten. Hier tragen Wesen Gesichter, die wie venezianische Masken, Tierköpfe oder höfische Geheimnisse wirken. Hier ist Verkleidung keine bloße Spielerei, sondern Biologie, Politik und Überlebensform.

Der Auslöser klingt beinahe harmlos. Ein Arbeiter namens Tiry träumt, Serenissima werde einen Dogen bekommen und das Meer heiraten. Er erzählt diesen Traum der Wahrsagerin Khadsha. Sie erzählt ihn ihrem Lehrling Taddeo, einem Gondolier. Der wiederum erzählt ihn einem Polizisten namens Gom, der das Gerücht an diesem Morgen schon von mehreren Leuten gehört hat. In einer normalen Stadt wäre das Klatsch. In Serenissima ist es Stadtplanung mit metaphysischem Beigeschmack.

Walton schreibt daraus keinen rasenden Abenteuerroman. Everybody’s Perfect ist eher ein Stadtrundgang durch ein Wunder, bei dem jede Brücke ein anderes Gesetz kennt und jede Maske eine Herkunft verrät, die man besser nicht vorschnell deutet. Der Roman zieht nicht wie ein Thriller. Er lockt seine Leser in eine enge Gasse bei Nebel, in der man nicht sicher ist, ob am Ende eine Kirche, ein Kanal oder eine andere Welt wartet.


🧭 Worum geht’s eigentlich?

Serenissima ist eine Zwischenstadt. Ihr Zugang zur Erde liegt in Venedig, aber sie ist kein bloßer magischer Stadtteil und auch kein hübsch beleuchteter Parallelkanal für Touristen mit Sonderticket. Bei Serenissima handelt es sich um eine Welt zwischen Welten, eine venezianische Spiegelstadt, die das reale Venedig in Architektur, Kanälen, Handel, Masken und gesellschaftlicher Struktur aufgreift, aber daraus etwas sehr Eigenes macht.

In dieser Stadt leben Wesen aus acht der neun Welten, die an Serenissima grenzen. Manche besitzen Köpfe, die an Katze, Hund oder Vogel erinnern. Andere wirken wie lebendig gewordene venezianische Masken: Bauta, Larve, Karnevalsgesicht, Identität als Form. Das ist einer der cleversten Griffe des Romans. Walton nimmt die Maskenkultur Venedigs nicht nur als hübsches Motiv, sondern baut daraus eine biologische und soziale Logik. Wer nach Venedig geht, kann dort als maskierter Mensch durchgehen. Wer zurück nach Serenissima kommt, ist nicht verkleidet, sondern endlich unverstellt.

Der eigentliche Anstoß ist Tirys Traum. Serenissima soll einen Dogen bekommen und das Meer heiraten. Das klingt nach altem venezianischem Ritual, nach Politik, Mythos und Stadtpropaganda. Doch in einer Stadt, die auf Glauben und Erzählung reagiert, ist ein solcher Traum nicht harmlos. Er wandert von Mund zu Mund, wird gehört, geglaubt, wiederholt, verändert und beginnt, Wirklichkeit zu werden.

Der Roman folgt keinem einzelnen Helden auf einer sauberen Quest. Das Buch öffnet Perspektiven. Neun Kapitel, unterschiedliche Erzähler, verschiedene Spezies, verschiedene soziale Positionen. Daraus entsteht ein Mosaik: Arbeiter, Wahrsagerin, Gondolier, Polizist, Bewohner einer Stadt, die durch ihre eigenen Geschichten in Bewegung gerät.

Everybody’s Perfect fragt also weniger: Wer rettet die Welt? Die interessantere Frage lautet: Was passiert, wenn eine Stadt anfängt, an ihre eigene Legende zu glauben?

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🔍 Stärken & Schwächen

🖋 Stil

Jo Walton schreibt hier nicht für Leser, die nach drei Seiten einen brennenden Palast und nach spätestens fünf Seiten eine Schwertprüfung brauchen. Ihr Roman arbeitet mit Verdichtung, Andeutung, Weltwissen und der stillen Freude daran, eine unmögliche Stadt Schicht für Schicht begehbar zu machen.

Das kann am Anfang sperrig sein. Serenissima wird nicht wie ein Freizeitpark erklärt, bei dem am Eingang eine Karte ausgehändigt wird. Walton lässt den Leser eher in eine fremde Stadt fallen, in der alle Einheimischen längst wissen, wie man sich auf den Wasserwegen bewegt, welche Maske was bedeutet und warum manche Wesen in Venedig unauffälliger sind als andere. Man muss sich einlesen, Namen und Arten müssen sortiert werden. Wer diese Stadt betritt, sollte akzeptieren, dass Orientierung hier erst verdient werden will.

Danach aber entfaltet der Stil seinen Reiz. Walton schreibt mit einer ruhigen, klugen Eleganz. Sie jagt ihre Einfälle nicht über die Seite, sondern legt sie in die Stadt wie Steine in eine Brücke. Venedig ist nicht bloße Kulisse, sondern kultureller Resonanzraum: Handel, Status, Masken, Kanäle, Dogenamt, Meer, Karneval, Renaissance-Nähe, politisches Ritual. Alles schimmert durch Serenissima hindurch, ohne dass der Roman zur Geschichtsstunde erstarrt.

Der Text besitzt etwas Reisehaftes. Man liest ihn weniger, um einen Plot abzuhaken, sondern um Orte, Wesen und Bedeutungen einzusammeln. Das macht ihn besonders. Und es macht ihn für ungeduldige Leser gleichzeitig auch riskant.

🧍‍♂️ Figuren

Die Figuren in Everybody’s Perfect sind interessant, aber sie stehen nicht so im Zentrum, wie es bei klassischer Fantasy üblich wäre. Walton schreibt keine Heldentruppe zusammen, die dann mit Schicksalsauftrag und Reiseproviant loszieht. Ihre Figuren sind eher Blickwinkel auf Serenissima.

Tiry ist wichtig, weil sein Traum die Stadt in Bewegung setzt. Er ist kein großer Prophet mit Blitz im Haar, sondern ein Arbeiter, also jemand, dessen Stimme in vielen Fantasyromanen vermutlich unter der höfischen Tischdecke verschwinden würde. Hier aber reicht ein Traum aus, um die politische und metaphysische Ordnung einer Stadt zu reizen.

Khadsha, die Wahrsagerin, bringt die Ebene der Deutung hinein. Sie nimmt Tirys Traum auf, gibt ihn weiter und steht damit an einer jener gefährlichen Stellen, an denen Zukunft nicht einfach gesehen, sondern miterzeugt wird. In Serenissima ist Wahrsagerei keine dekorative Jahrmarktsnummer. Sie gehört zum Stoff, aus dem die Stadt ihre Möglichkeiten webt.

Taddeo, der Gondolier und Lehrling, passt wunderbar in diese Welt. Gondoliere sind in einer venezianischen Stadt ohnehin mehr als Transportpersonal. Sie kennen Wege, Strömungen, Gerüchte, Abkürzungen und sehr viel mehr Wahrheiten als jede offizielle Stelle. Wenn ausgerechnet ein Gondolier ein halbfertiges Schicksal weiterträgt, wirkt das hier fast schon zwingend.

Gom, der Polizist, steht für Ordnung in einer Stadt, die sich oft dagegen sträubt, sich ordnen zu lassen. Gerade weil das Gerücht bereits überall herumgeht, bevor er es richtig fassen kann, entsteht dieser schöne Walton-Moment: Institution trifft Mythos, Protokoll begegnet Flüstern, Stadtverwaltung wird mit Stadtseele konfrontiert.

Die wechselnden Erzähler machen daraus kein enges Charakterdrama, sondern ein breites Panorama. Manche Figuren bleiben eher Facetten als tief ausgeleuchtete Lebensgeschichten. Das ist kein Fehler, sondern die Methode des Romans. Die Hauptfigur ist Serenissima. Alle anderen tragen Laternen, um sie auszuleuchten.

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🕒 Tempo und Aufbau

Das Tempo ist gemächlich, aber nicht unspezifisch bummelnd. Everybody’s Perfect bewegt sich wie eine Gondel bei Nebel: langsam genug, um Fassaden, Masken und Wassergeräusche wahrzunehmen, aber mit einer Strömung darunter, die man erst spät richtig bemerkt.

Wer einen klassischen Spannungsbogen sucht, bekommt hier vermutlich nicht die bequemste Lektüre. Der Roman setzt stärker auf einzelne Episoden, Perspektiven und Weltentdeckungen als auf eine straffe Handlung. Der Plot wirkt eher wie ein aus vielen Fäden geknüpftes Tuch, nicht wie ein Pfeil. Gegen Ende werden diese Fäden zusammengezogen, aber der eigentliche Genuss liegt klar im Unterwegssein.

Das ist eine bewusste Formentscheidung. Walton will keine Jagd durch Serenissima erzählen. Sie will, dass man diese Stadt versteht, soweit das bei einer Stadt aus Nebel und Glauben überhaupt möglich ist. Man sammelt Eindrücke: Spezies, Masken, politische Rituale, soziale Klassen, Tarot-Anklänge, Handelslogik, alte und neue Bedeutungen. Daraus entsteht keine Geschwindigkeit, sondern Tiefe.

Für Leser mit Lust auf Weltbau ist das ein Geschenk. Für reine Plotleser kann es eine Prüfung sein. Die schönste Gefahr dieses Romans liegt darin, dass man nach fünfzig Seiten vielleicht noch nicht weiß, wohin alles führt — aber schon entschieden hat, dass man trotzdem bleiben möchte.

✨ Atmosphäre und Welt

Hier gewinnt der Roman seine Sterne.

Serenissima ist eine fantastische Stadt, wie man sie in der modernen Fantasy viel zu selten bekommt: kein generischer Hafen mit ein paar magischen Lichtern, sondern eine dichte, kulturell durchdachte Zwischenwelt. Walton macht Venedig nicht einfach magisch. Sie fragt, was Venedig als Idee bedeutet: Handel, Übergang, Maske, Wasser, Macht, Ritual, Geheimnis. Dann baut sie daraus eine Stadt, deren Wirklichkeit auf Glauben und Wiederholung reagiert.

Die Masken sind besonders stark. Im echten Venedig verbergen sie Identität. In Serenissima zeigen sie Herkunft. Dieses Spiel aus Verbergen und Enthüllen zieht sich durch den ganzen Roman. Wer ist wirklich maskiert? Der Mensch im Karneval? Das Wesen, das außerhalb seiner Welt als Kostüm missverstanden wird? Oder eine Stadt, die so tut, als sei sie nur Schatten, obwohl sie längst eigene Macht besitzt?

Dazu kommen die neun Welten. Walton nutzt sie nicht, um eine Enzyklopädie der Exotik aufzuschlagen, sondern um Serenissima als Knotenpunkt fühlbar zu machen. Die Stadt lebt vom Austausch: Waren, Gerüchte, Wesen, Rituale, Vorstellungen. Wie das historische Venedig zwischen Ost und West stand, steht Serenissima zwischen Welten. Nur dass hier nicht nur Gewürze und Seide gehandelt werden, sondern Möglichkeiten.

Die Atmosphäre ist also weniger gemütlich als betörend. Schön, aber nicht harmlos. Poetisch, aber nicht weich. Serenissima wirkt wie ein Ort, an dem man sich verlieren möchte — und bei dem man hinterher nicht sicher ist, ob man wirklich zurückgekehrt ist oder nur eine brauchbare Menschenmaske trägt.

🌐 Wichtig: Weltbau ohne Bedienungsanleitung

Interessierte Leser sollten das beachten. Der stärkste Teil von Everybody’s Perfect ist zugleich seine größte Hürde: Walton erklärt ihre Welt nicht mit erhobenem Zeigestock. Sie setzt sie voraus, lässt sie sprechen und vertraut darauf, dass der Leser mit der Zeit lernt, welche Arten, Masken, Bräuche und Regeln wichtig sind.

Das ist altmodisch im besten Sinn. Viele aktuelle Fantasyromane führen ihren Weltbau wie ein Verkaufsgespräch: Hier ist das Magiesystem, hier die Karte, hier drei Regeln, hier der Konflikt, bitte folgen. Walton arbeitet anders. Sie vertraut auf die Bereitschaft zum Eintauchen. Das macht den Beginn schwerer, aber den Ertrag definitiv reicher.

Serenissima fühlt sich dadurch nicht erfunden, sondern vorgefunden an. Diese Stadt wirkt, als habe sie schon lange existiert, bevor der Roman beginnt. Ihre Bewohner müssen sich nicht erklären, weil sie nicht für uns leben. Sie gehen ihren Geschäften nach, erzählen Gerüchte, lesen Zeichen, fahren Gondeln, tragen Masken, öffnen und schließen Übergänge. Genau deshalb glaubt man an sie. Wir Leser sind ihnen dabei ziemlich einerlei.

Der Preis ist Orientierung. Wer keine Geduld mitbringt, wird die ersten Seiten als Nebelwand empfinden. Wer aber Freude daran hat, eine Welt durch Beobachtung zu verstehen, bekommt ein seltenes Vergnügen: Fantasy, die nicht sofort alles auspackt, sondern den Leser als Gast behandelt und ausnahmsweise nicht als Kunden.

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📜 Fazit: Serenissima trägt Maske, aber sie lügt nicht

Jo Waltons Everybody’s Perfect ist ein Roman für Leser, die Städte lieben. Nicht Städte als Kulisse, sondern Städte als Wesen: gewachsen aus Geschichte, Handel, Wasser, Ritualen, Klassen, Irrtümern und Gerüchten. Serenissima ist eine der reizvollsten Fantasy-Städte der letzten Zeit, gerade weil sie nicht einfach als hübscher Venedig-Traum funktioniert. Sie ist Zwischenwelt, Maskenball, Handelsplatz, Mythos und politischer Organismus zugleich.

Die große Stärke liegt im Weltbau. Walton denkt Venedig nicht nur als Gegenwart, sondern auch als mögliche Entwicklung: Was wäre, wenn die Masken nicht Verkleidung, sondern Spezieslogik wären? Und was, wenn eine Stadt zwischen Welten läge und dennoch so eng an Venedig gebunden bliebe, dass die Grenzen zwischen Geschichte und Fantastik verschwimmen? Und wenn ein Gerücht am Ende nicht nur Stimmung macht, sondern tatsächlich das Schicksal formt?

Das ist großartiges Material. Und Walton behandelt es mit Ruhe, Intelligenz und Sinn für wunderliche Eleganz.

Ganz makellos ist das alles jedoch nicht. Der Einstieg ist anspruchsvoll, der Plot fragmentarisch, die Figuren dienen oft stärker der Stadterkundung als eigener dramatischer Wucht. Wer sich durch Handlung ziehen lassen will, wird gelegentlich das Gefühl haben, dass der Roman lieber noch eine Seitenstraße betrachtet, statt endlich zum nächsten Ereignis zu eilen.

Aber darin liegt auch seine Schönheit. Everybody’s Perfect ist kein Wettrennen. Es ist eine Reise durch eine Stadt, deren Geheimnisse nicht hinter Türen liegen, sondern in der Art, wie alle über sie sprechen. Der Roman lädt nicht zum Konsum ein, sondern zum Umherirren. Und manchmal ist genau das die bessere Fantastik.

Für uns beim Fantasykosmos ist das ein edler Grenzgänger: kein Krawall, keine Monsterparade, keine Quest mit Schwert im Sonnenuntergang. Stattdessen Masken, Nebel, Handelsgeschichte, neun Welten und eine Stadt, die gefährlich genau zuhört. Wer Fantasy nur an Plotdichte misst, wird hier wohl schnell ungeduldig. Wer aber Weltbau als eigene Kunstform ernst nimmt, bekommt einen Roman, der sehr lange im Kopf bleibt.

🌟 Bewertung

Varanthis-Skala: ★★
„Elegante Stadtfantastik aus Nebel, Masken und Gerüchten: kein rasanter Plotmotor, aber ein faszinierender Weltbau-Roman über eine Venedig-Schattenstadt, die ihre eigene Legende erschafft.“

Cover von Jo Waltons Everybody’s Perfect mit einer verhüllten Figur in venezianischer Maske, mehreren Tier- und Karnevalsmasken, dunklem blauem Hintergrund und goldener Titelschrift.

Autorin: Jo Walton
Titel: Everybody’s Perfect
Reihe: Einzelroman
Verlag: Tor Books
Übersetzung: Englische Originalversion
Seitenanzahl: 336 Seiten, gebundenes Buch
Erstveröffentlichung: 2026
ISBN:  978-1-250-31405-5

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