ARM war erst der Anfang: Jithin Laal baut bereits seine nächste Fantasywelt
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Jithin Laal hat offenbar noch längst nicht genug von Fantasy
📰 Was ist los?
ARM-Regisseur Jithin Laal entwickelt als zweiten Kinofilm erneut einen Fantasy-Folklore-Stoff. Das Drehbuch ist fertig, einem möglichen Hauptdarsteller bereits vorgestellt und die nächste Phase der Vorproduktion beginnt. Die Dreharbeiten sollen nach aktuellem Plan 2027 starten. Außerdem deutet Laal die Rückkehr einer bekannten Figur an.
🐛 Was denken wir?
Wir finden vor allem spannend, dass Laal nach ARM nicht einfach das Genre wechselt, sondern seinen eigenen Fantasyansatz weiter ausbaut. Gerade regionale Folklore bietet noch enorm viel Stoff, der international kaum ausgeschöpft ist. Die Andeutung einer bekannten Figur macht neugierig, ohne dass wir daraus vorschnell ein Maniyan-Spin-off machen sollten.
Nach Ajayante Randam Moshanam bleibt Regisseur Jithin Laal genau dort, wo es für uns interessant wird: bei Fantasy und Folklore. Der Filmemacher hat bestätigt, dass auch sein zweites Regieprojekt ein Fantasy-Folklore-Stoff wird. Das Drehbuch ist bereits fertig, wurde einem bislang nicht genannten Hauptdarsteller angeboten und befindet sich nun in der nächsten Phase der Vorproduktion. Wenn alles planmäßig läuft, sollen die Dreharbeiten 2027 beginnen.

Damit entwickelt Laal seine Regiekarriere auffällig konsequent weiter. ARM verband bereits Mythologie, Volksüberlieferung, Abenteuer und historische Ebenen zu einem großen Fantasyfilm aus Malayalam-Kino. Sein nächstes Projekt soll erneut aus diesem kulturellen Fundament schöpfen, gleichzeitig aber eine eigene Welt aufbauen.
🌿 Wieder Fantasy – aber offenbar kein einfacher ARM-Nachschlag
Laal spricht ausdrücklich von einem neuen Fantasy-Folklore-Film und betont, dass die Produktion erhebliche Vorbereitung erfordert. Die vergangenen zwei Jahre habe er genutzt, um zu lernen, zu reisen, neue Dinge zu entdecken und bisherige Vorstellungen zu überdenken. Jetzt sei das Projekt bereit für die nächste Entwicklungsphase.
Das klingt deutlich ambitionierter als nach einem schnell produzierten Nachfolger. Schon ARM lebte davon, regionale Mythologie und fantastische Bilder nicht bloß als Dekoration zu benutzen. Laal scheint diesen Ansatz weiterverfolgen zu wollen und erneut eine Welt aufzubauen, die sichtbar aus eigener Folklore entsteht.
📜 Das Drehbuch ist bereits fertig
Der neue Film existiert längst nicht mehr nur als Idee. Laal bestätigt, dass das Drehbuch abgeschlossen ist und bereits dem vorgesehenen Hauptdarsteller vorgestellt wurde. Den Namen hält er weiterhin zurück und spricht lediglich von einem Schauspieler, den Publikum und Team gleichermaßen schätzen.
Damit ist das Projekt schon einen entscheidenden Schritt weiter als eine typische „Ich möchte irgendwann noch einmal Fantasy machen“-Aussage. Die Vorproduktion läuft, die Hauptrolle ist zumindest angesprochen und für 2027 wird bereits ein möglicher Drehbeginn genannt.
👤 Eine bekannte Figur soll zurückkehren
Besonders interessant ist Laals Satz, dass man mit einer beliebten Figur zurückkehren werde. Welche Figur gemeint ist, verrät er noch nicht.
Naheliegend wäre natürlich sofort Maniyan, eine der populärsten Figuren aus ARM. Genau hier sollten wir allerdings sauber bleiben: Laal bestätigte bereits 2025 ein eigenständiges Maniyan-Spin-off, erklärte damals aber auch, dass zunächst ein anderes Fantasyprojekt entstehen solle.
Das heutige Projekt könnte also mit der Welt von ARM verbunden sein, muss aber keineswegs das bereits angekündigte Maniyan-Spin-off sein.
⚔️ ARM besitzt ohnehin noch reichlich unerzählte Geschichte
Laal hatte schon früher betont, dass ARM längst nicht alles über Maniyan, Kunjikelu oder Chiyothikavu erzählt habe. Gemeinsam mit Autor Sujith Nambiar seien mehrere weitere Fantasy-Periodenstoffe entwickelt worden, von denen einige mit bekannten Figuren verbunden sein könnten.
Genau deshalb ist die jetzige Andeutung so spannend. Selbst wenn der neue Film kein direktes Spin-off wird, scheint Laal die mythologische Welt seines Debüts noch lange nicht verlassen zu wollen.
🌌 Zwischen Folklore und ungewöhnlicher Fantasy
Noch interessanter wird die Sache durch ältere Aussagen des Regisseurs. Bereits 2024 sprach Laal davon, dass sein nächstes Projekt eine ähnliche kulturelle Verankerung wie ARM besitzen, zugleich aber mit einer Alien-Invasion in ländlicher Umgebung spielen solle. Auch 2025 wurde ein Science-Fiction-/Supernatural-Projekt mit Alien-Elementen erwähnt.
Ob genau dieses Konzept inzwischen zum jetzt bestätigten Fantasy-Folklore-Film geworden ist, sagt Laal aktuell nicht. Sollte es tatsächlich dasselbe Projekt sein, könnte uns eine ungewöhnliche Mischung aus regionaler Folklore und Science-Fiction erwarten.
Das wäre dann allerdings ein Punkt, den wir erst festschreiben sollten, wenn Laal selbst die Verbindung bestätigt.
🎥 ARM hat ihm offenbar die Tür geöffnet
Ajayante Randam Moshanam war Laals Regiedebüt und entwickelte sich anschließend auch international über Festivals und Auszeichnungen weiter. Der Regisseur beschreibt die vergangenen zwei Jahre deshalb ausdrücklich als Reise, auf der er gleichzeitig das alte Projekt begleitet und sein nächstes vorbereitet habe.
Gerade für Fantasy ist das interessant. Laal versucht offenbar nicht, nach seinem Debüt möglichst schnell in ein vollkommen anderes Genre zu wechseln, sondern baut seinen eigenen Schwerpunkt weiter aus: lokale Überlieferung, historische Stoffe und große fantastische Bilder.
🌍 Fantasy aus einem anderen kulturellen Fundament
Genau darin liegt für uns der stärkste Reiz. Fantasykino muss nicht ständig aus Burgen, nordischen Göttern und europäischem Mittelalter zusammengesetzt werden. ARM hat bereits gezeigt, wie reich südindische Mythologie, Volksglaube und historische Erzähltraditionen als Grundlage für große Fantasy funktionieren können.
Wenn Laal diesen Weg konsequent weitergeht, bekommen wir möglicherweise erneut einen Film, der vertraute Genreformen mit einer völlig anderen kulturellen Bildsprache verbindet.
Und davon dürfen gern mehr entstehen.





