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Phoenix hat wieder Boden unter den Füßen
📰 Was ist los?
Marvel startet am 25. November 2026 die fünfteilige Miniserie Jean Grey von Jed MacKay und Rogê Antônio. Nach DNX kehrt Jean als Phoenix zur Erde zurück und wird anschließend auch wieder stärker in der regulären X-Men-Serie auftauchen.
🐛 Was denken wir?
Eine eigene Miniserie ist ein sinnvoller Weg, um Phoenix wieder in den X-Men-Kosmos einzubauen, ohne das Kräfteverhältnis einer Teamserie sofort vollständig anzuzünden. Dass MacKay genau dieses Problem selbst anspricht, macht den Ansatz deutlich interessanter als ein simples „Jean ist wieder da“.
🌍 Landeanflug mit Phoenixfeuer: Jean Grey kehrt nach DNX mit eigener Serie zur Erde zurück
Jean Grey kommt nach Hause. Bei einer Frau, die eine kosmische Macht von Tod, Wiedergeburt und gelegentlich verheerender Feuerentwicklung in sich trägt, ist „nach Hause kommen“ allerdings ein etwas beruhigender Ausdruck für das, was Marvel im November vorhat.

Mit Jean Grey startet eine neue fünfteilige Miniserie, geschrieben von Jed MacKay und gezeichnet von Rogê Antônio. Die erste Ausgabe erscheint am 25. November 2026 und schließt unmittelbar an die Ereignisse von DNX an. Das X-Men/Fantastic-Four-Crossover hinterlässt die Mutantenwelt offenbar in einem Zustand, der Jean zu einer schnellen Rückkehr zur Erde zwingt.
Das Problem: Phoenix reist mit.
🐦🔥 Jean Grey bringt deutlich mehr als Handgepäck mit
Nach ihren intergalaktischen Abenteuern kehrt Jean als Phoenix zur Erde zurück und findet die Welt der X-Men erheblich verändert vor. Gleichzeitig steht die neue Serie vor einer ziemlich grundsätzlichen Frage: Kann Jean die gewaltige Kraft in sich kontrollieren, wenn sie wieder auf der Erde landet – oder wird schon die Heimkehr selbst zum Problem?
Damit setzt die Miniserie genau dort an, wo Jean Grey besonders interessant wird. Ihre Kräfte allein sind längst kein ausreichender Konflikt mehr; entscheidend ist, was eine nahezu unermesslich mächtige Figur mit einem Umfeld macht, das weiterhin aus Menschen und Mutanten mit deutlich überschaubareren Belastungsgrenzen besteht.
Autor Jed MacKay hat genau dieses Ungleichgewicht im Blick. Er hatte Jean bislang bewusst aus seiner regulären X-Men-Mannschaft herausgehalten, weil Phoenix die Kräfteverhältnisse eines Teams erheblich verändert. Nach DNX sei nun der Zeitpunkt gekommen, an dem sowohl die X-Men Jean als auch Jean die X-Men brauche.
Das ist vermutlich die höfliche Comic-Autoren-Version von: Jetzt ist alles ausreichend kaputt, um Phoenix dazuzuholen.
❌ DNX hinterlässt offenbar einen ziemlich großen Krater
Die neue Soloserie funktioniert gleichzeitig als unmittelbare Fortsetzung der Veränderungen, die DNX im X-Men-Kosmos auslöst. Jean kommt zu spät, um bestimmte Folgen des Crossovers zu verhindern, und muss mit einer Mutantenwelt umgehen, deren bisherige Ordnung sich verschoben hat.
X-Men-Redakteur Tom Brevoort deutet zudem an, dass die Auswirkungen weit über die fünf Ausgaben hinausreichen. Besonders stark sollen sie MacKays eigenen X-Men-Bereich und die Ereignisse in Alaska treffen. Auch die kommende Maximum X-Men-Serie wird davon berührt, soll aber ohne Pflichtlektüre der Jean-Grey-Miniserie verständlich bleiben.
Jean selbst wird darüber hinaus künftig auch in MacKays regulärer X-Men-Serie auftauchen. Dort führt ihr Ehemann Cyclops derzeit das Team an. Die fünf Soloausgaben sind also weniger ein kurzer Seitenweg als Jeans Wiedereintritt in den größeren X-Men-Kosmos.
🎨 Sechs Cover für einen brennenden Wiedereintritt
Für Jean Grey #1 fährt Marvel direkt ein größeres Coverprogramm auf. Das Hauptcover stammt von Joëlle Jones. Weitere Versionen kommen von ITO, Miguel Mercado, Nogi San und Peach Momoko; von ITO ist zusätzlich eine Virgin-Variante vorgesehen. Die Innenzeichnungen übernimmt Rogê Antônio, der zuletzt bereits an Cyclops gearbeitet hat.
Inhaltlich dürfte jedoch interessanter sein, dass Jean nach ihren kosmischen Reisen wieder dorthin zurückkehrt, wo ihre Geschichte traditionell am kompliziertesten wird: zu den X-Men, zu Cyclops und mitten hinein in einen Konflikt, bei dem kosmische Allmacht selten als unkomplizierte Lösung durchgeht.
Am 25. November beginnt der fünfteilige Wiedereintritt.
Falls die angekündigten Nachwirkungen tatsächlich vor allem Alaska treffen, wäre es jedenfalls keine schlechte Idee, dort den Feueralarm noch einmal zu testen.





