700.000 Demo-Downloads und ein Brettspiel, das dich töten will: Invokyr startet im Oktober
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📰 Was ist los?
Invokyr startet am 8. Oktober 2026 in den Steam-Early-Access. Bis zu sechs Spieler müssen in einem verfluchten Haus ein lebendiges Brettspiel überstehen, dessen Würfel Monster, Fallen und wechselnde Regeln auslösen. Die kostenlose Demo hat laut Entwickler bereits mehr als 700.000 Downloads erreicht.
🐛 Was denken wir?
Das Konzept ist angenehm eigenständig und sieht nach genau der Sorte Koop-Horror aus, die mit Freunden schnell komplett eskalieren kann. Entscheidend wird sein, ob Monster, Regeln und Ereignisse langfristig genug Varianz erzeugen. Die bisherige Resonanz auf die Demo macht den Oktoberstart jedenfalls deutlich interessanter.
Ein Brettspielabend kann bekanntlich eskalieren. Meist endet das mit beleidigten Mitspielern, verschwundenen Würfeln oder einer Diskussion darüber, ob jemand die Regeln absichtlich falsch verstanden hat. In Invokyr besteht zusätzlich die Möglichkeit, dass das Spiel selbst versucht, alle Beteiligten umzubringen.

Der Koop-Horror von Ludogram startet am 8. Oktober 2026 auf Steam in den Early Access. Bis zu sechs Spieler werden in einem verlassenen Haus von einem verfluchten Brettspiel festgehalten und müssen würfeln, Räume durchsuchen, Regeln überleben und schließlich den sogenannten Gamemaster besiegen. Die kostenlose Demo ist bereits verfügbar und hat laut Entwickler inzwischen mehr als 700.000 Downloads erreicht.
🎲 Jeder Würfelwurf verändert das Spiel
Das Zentrum von Invokyr ist ein altes Brettspiel aus den 1970er-Jahren, das im verlassenen Haus offenbar deutlich zu viel Eigeninitiative entwickelt hat. Spieler müssen das Brett bedienen, Würfel finden und immer neue Ereignisse auslösen. Jeder Würfelwurf kann Monster, Fallen, Flüche oder andere Probleme heraufbeschwören, wodurch sich jede Partie anders entwickeln soll.
Die Würfel sind dabei selbst Teil der Strategie. Manche können heilen, andere helfen beim Verstecken oder behindern Kreaturen, doch viele dürfen nur einmal benutzt werden. Wer einen wertvollen Würfel zu früh verschwendet, kann sich damit später ziemlich elegant selbst das Leben erschweren.
Das dynamische Regelsystem sorgt zusätzlich dafür, dass sich Regeln während eines Runs verändern und miteinander kombinieren. Genau daraus soll ein großer Teil des Wiederspielwerts entstehen: Das Haus bleibt, das Brett bleibt, doch die Bedingungen werden immer unangenehmer.
🎬 Invokyr eröffnet die Partie am 8. Oktober
Der offizielle Early-Access-Trailer zeigt das verfluchte Brettspiel, den Gamemaster, düstere Räume, Monster und jene chaotische Mischung aus Würfeln, Erkundung und ständig wechselnden Regeln. Gleichzeitig bestätigt Ludogram darin den 8. Oktober 2026 als Starttermin für den Steam-Early-Access.
🏚️ Das Spukhaus wird zum Spielbrett
Die Handlung spielt in einem weitläufigen, labyrinthartigen Anwesen. Wer sich zu weit vom zentralen Brett entfernt, muss anschließend den Weg zurückfinden, während Monster und Ereignisse weiterhin aktiv bleiben. Damit verbindet Ludogram klassische Koop-Horror-Erkundung mit der Struktur eines Brettspiels.
Besonders schräg sind die verschiedenen Bereiche innerhalb des Hauses. Steam nennt unter anderem Dschungel, Eislandschaften und eine überdimensionierte Spielzeugwelt. Im Early Access sollen mehrere thematische Bretter enthalten sein, die jeweils eigene Kreaturen und Ereignisse mitbringen.
Das Prinzip erinnert damit weniger an ein starres Horrorhaus als an ein Brettspiel, das ganze Räume und Regeln nach Belieben austauscht. Wer gerade noch durch einen Korridor schleicht, kann kurz darauf in einer komplett anderen Umgebung landen.
👹 Mehr als 15 Monster und 20 Ereignisse zum Start
Ludogram verspricht für den Early-Access-Start bereits einen ziemlich umfangreichen Pool an Zufallselementen. Mehr als 15 Monster und über 20 verschiedene Ereignisse sollen enthalten sein, dazu mehrere Würfeltypen, verfluchte Idole, Ausrüstung und ein Fortschrittssystem zwischen den Brettern.
Die Kreaturen funktionieren nicht alle nach demselben Muster. Laut Steam besitzen sie unterschiedliche Jagdmechaniken, wodurch Spieler lernen müssen, wie man auf bestimmte Gegner reagiert. Das dürfte gerade im Koop entscheidend werden, wenn ein Team gleichzeitig mit wechselnden Regeln, Monstern und Zeitdruck umgehen muss.
Dazu kommt ein wichtiger Punkt: Tod ist nicht zwangsläufig das Ende. Das Spiel enthält Möglichkeiten, gefallene Mitspieler zurückzubringen, wobei diese Mechaniken offenbar ebenfalls an spezielle Würfel und Ressourcen gebunden sind.
🎭 Der Gamemaster spielt gegen euch
Über allem steht der sogenannte Gamemaster, der das Brett und das Haus kontrolliert. Laut Spielbeschreibung handelt es sich ursprünglich um ein geliebtes Spielzeug, das inzwischen zur herrschenden Macht des Anwesens geworden ist.
Der Ton scheint dabei bewusst zwischen Horror und schwarzem Humor zu schwanken. Die Stimme kommentiert das Geschehen, verändert Regeln und stellt die Spieler vor neue Herausforderungen. Dadurch bekommt das Spiel eine Art Dungeon-Master-Figur, die permanent versucht, aus einem normalen Brettspielabend einen möglichst schlechten Abend zu machen. Was bei einem klassischen Brettspiel als Hausregel beginnt, endet hier damit, dass jemand im Eisbiom von einem Yeti verfolgt wird.
🧊 Die Demo wurde bereits deutlich erweitert
Die derzeit verfügbare Demo ist mehr als eine kleine technische Vorschau. Ludogram hat sie in den vergangenen Monaten mehrfach erweitert, unter anderem mit einem neuen Yeti-Board, öffentlichen Lobbys, Steam-Einladungen, zusätzlichen Optionen und weiteren Gegnern.
Gerade deshalb ist die Zahl von über 700.000 Downloads bemerkenswert. Invokyr hat bereits vor dem eigentlichen Early-Access-Start eine ziemlich große Spielerbasis erreicht und dürfte damit am 8. Oktober deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen als viele andere Indie-Horrorprojekte.
Das erklärt auch, weshalb Ludogram ausdrücklich plant, den Early Access eng mit Community-Feedback weiterzuentwickeln. Bei einem Spiel, dessen Kern aus zufälligen Regeln, Koop-Chaos und Wiederspielbarkeit besteht, dürfte genau das ziemlich wichtig werden.
🛠️ Rund ein Jahr Early Access ist geplant
Ludogram rechnet derzeit mit ungefähr einem Jahr Early Access. Während dieser Phase sollen regelmäßig neue Themenwelten, Monster, Events, Gegenstände, Würfel, Regeln und weitere Features hinzukommen. Für Version 1.0 sind außerdem zusätzliche Storyelemente rund um Invokyr und den Gamemaster vorgesehen.
Zum Start ist der komplette Multiplayer-Spielzyklus bereits enthalten. Spieler können verschiedene Bretter absolvieren, Ausrüstung kaufen, Fortschritt sammeln und sich Schritt für Schritt zum sogenannten Ultimate Invokyr Board vorarbeiten. Damit soll Early Access bereits ein vollständiges Grundspiel bieten, das anschließend breiter und abwechslungsreicher wird.
Das ist gerade bei diesem Konzept sinnvoll. Ein Horror-Brettspiel lebt schließlich davon, dass man irgendwann nicht mehr genau weiß, was der nächste Würfelwurf auslöst. Wenn nach zwanzig Stunden immer derselbe Clown aus demselben Schrank kommt, verliert selbst der geduldigste Fluch etwas an Wirkung.
📅 Am 8. Oktober beginnt die eigentliche Partie
Der Early Access von Invokyr startet am 8. Oktober 2026 exklusiv auf Steam. Ein endgültiger Preis wurde bislang noch nicht genannt. Die kostenlose Demo kann derzeit weiterhin heruntergeladen werden.
Für unseren Indie-Horror-Radar ist das ein ziemlich sauberer Treffer. Die Mischung aus Brettspielmechanik, wechselnden Regeln und Koop-Horror besitzt einen eigenen Wiedererkennungswert, und 700.000 Demo-Downloads zeigen, dass das Projekt längst mehr ist als irgendein unbekannter Steam-Titel.
Man kann also schon jetzt ausprobieren, ob der Gamemaster einen mag. Die Wahrscheinlichkeit dafür scheint jedoch überschaubar zu sein.





