iHunt: Killing Monsters in the Gig Economy – Monsterjäger gesucht. Bezahlung mies, Todesgefahr inklusive
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📱 Dracula zahlt nicht nach Tarif
📰 Was ist los?
iHunt: Killing Monsters in the Gig Economy wird verfilmt. Scott Glosserman übernimmt die Regie, Lilly Wachowski ist als ausführende Produzentin beteiligt. Die Horror-Komödie erzählt von Monsterjägern, die ihre lebensgefährlichen Aufträge per Smartphone-App annehmen. Zusätzlich entstehen ein Serienpilot mit Anne Cofell Saunders und ein vertikales Kurzserienformat.
🐛 Was denken wir?
Pedro hat sich sofort als Monsterjäger registriert. Sein erster Auftrag: Vampir im Keller, 35 Euro pauschal, eigene Ausrüstung erforderlich. Nach Abzug der Anfahrtskosten bleiben 8,40 Euro. Trinkgeld gab es keines. Der Vampir hat ihn dafür mit fünf Sternen bewertet. Wegen seines guten Geschmacks.
Ein Vampir im Keller? Ein Dämon im Schlafzimmer? Kein Problem! Einfach die passende App öffnen, Auftrag vergeben und irgendeinen verzweifelten Freiberufler losschicken. Die ungewöhnliche Horrorwelt von iHunt: Killing Monsters in the Gig Economy wird verfilmt. Regisseur Scott Glosserman übernimmt die Adaption der Roman- und Rollenspielreihe von Olivia Hill und Filamena Young. Und weil Monsterjagd offenbar ein wachsender Wirtschaftszweig ist, befindet sich gleich noch eine begleitende Fernsehserie in Entwicklung.

🧛 Monster töten, um die Miete zu bezahlen
Willkommen in einer Gegenwart, in der Vampire, Dämonen und andere übernatürliche Kreaturen zum Alltag gehören. Wer ein Monsterproblem hat, ruft allerdings keinen berühmten Geisterjäger an. Dafür gibt es eine Smartphone-App.
Über iHunt können Aufträge ausgeschrieben werden, die von unabhängigen Monsterjägern übernommen werden. Bezahlt wird pro erledigtem Job. Krankenversicherung, geregelte Arbeitszeiten oder eine Garantie, den Feierabend lebend zu erreichen, gehören offenbar nicht zum Leistungspaket.
Im Zentrum der Filmgeschichte steht eine hoch verschuldete Monsterjägerin, die über die App ihren Lebensunterhalt verdient. Als ihre schwer kranke beste Freundin Hilfe braucht, legt sie sich mit einem mächtigen Vampir an.
Die Handlung verbindet übernatürlichen Horror mit einer ziemlich gegenwärtigen Frage: Wie frei ist jemand, der sich gefährliche Arbeit schlicht nicht leisten kann abzulehnen?
🎬 Der Regisseur von Behind the Mask übernimmt
Die Regie führt Scott Glosserman, der mit der ungewöhnlichen Slasher-Satire Behind the Mask: The Rise of Leslie Vernon bekannt wurde. Deren Mischung aus Genrekenntnis, schwarzem Humor und ironischem Blick auf klassische Horrormuster passt durchaus zum neuen Projekt.
Das Drehbuch stammt von Olivia Hill, die gemeinsam mit Filamena Young das ursprüngliche iHunt-Universum geschaffen hat. Die beiden haben ihre Geschichten über rund zehn Jahre hinweg unabhängig veröffentlicht und die Welt in sieben Romanen sowie einem Pen-and-Paper-Rollenspiel erweitert.
Zum Produktionsteam gehört außerdem Lilly Wachowski, bekannt durch Matrix, als ausführende Produzentin. In derselben Funktion sind Sarah Marie Flores und Lawrence Mattis beteiligt. Mit Jess Elgene als Sandra steht bereits eine Darstellerin fest. Ihre Figur wurde eigens für die Filmadaption entwickelt.
🏥 Die Serie schickt Monsterjäger ins Krankenhaus
Parallel zum Kinofilm entsteht ein Serienpilot, für den Anne Cofell Saunders, unter anderem bekannt durch The Boys, als Showrunner vorgesehen ist. Die Geschichte spielt ebenfalls in der fiktiven kalifornischen Stadt San Jenaro, erzählt aber von anderen Figuren.
Im Mittelpunkt steht Lana, die gemeinsam mit einer Gruppe chronisch klammer Monsterjäger Aufträge über die App annimmt. Als die Truppe einen vermeintlich gewöhnlichen Einsatz in einem Krankenhaus übernimmt, gerät sie in eine ausgewachsene Monsterplage.
Dabei wird ein uralter Vampir namens Arthur auf die Jäger aufmerksam. Besonders beunruhigend: Arthur ist nicht nur ein mächtiges übernatürliches Wesen, sondern auch ein einflussreicher Geschäftsmann.
Der gefährlichste Vampir muss eben nicht unbedingt in einem Sarg schlafen. Manchmal sitzt er im Vorstand.
🎲 Vom Rollenspieltisch nach Hollywood
Das Besondere an iHunt ist die Herkunft des Projekts. Statt dass aus einem erfolgreichen Film nachträglich ein Spiel entsteht, wächst hier eine eigenständige Horrorwelt aus Romanen und der Pen-and-Paper-Szene ins Kino.
Im Rollenspiel können Teilnehmer selbst in die Rolle unterbezahlter Monsterjäger schlüpfen. Das Konzept verbindet Urban Fantasy mit den Mechanismen moderner Plattformarbeit: Aufträge annehmen, Risiken abwägen, Geld verdienen und irgendwie die nächste Rechnung bezahlen.
Die Kreativen entwickeln außerdem #iHunt: A Night in the Life, ein weiteres Serienformat für vertikale Bildschirme. Darin entdeckt eine Monsterjägerin namens Hannah, dass sich ihre gefährlichen Einsätze womöglich besser als Livestream vermarkten lassen.
Erst die Monster erledigen, dann den Algorithmus füttern. Ein ziemlich zeitgemäßer Albtraum.
Urban Fantasy · Horror-Satire
#iHunt
Killing Monsters in the Gig Economy
NEUER AUFTRAG VERFÜGBAR
Monster beseitigen
Einsatzort: San Jenaro
Gefahrenstufe: Unbekannt
Krankenversicherung: Keine
Überlebenschance: Verhandelbar
Bezahlung: nach Auftrag
Die Monsterjagd per Smartphone wird verfilmt. Ein begleitender Serienpilot ist ebenfalls in Entwicklung.
DIE WELT VON iHUNT ENTDECKEN
Film und Serienpilot in Entwicklung
Noch keine Veröffentlichungstermine
📅 Wann startet iHunt?
Ein Kinostart oder konkreter Produktionsbeginn wurde bislang nicht angekündigt. Auch für die geplante Fernsehserie stehen weder ein Sender beziehungsweise Streamingdienst noch ein Veröffentlichungstermin fest.
Die heutige Meldung bestätigt deshalb zunächst die Entwicklung des Kinofilms und des begleitenden Serienpiloten, nicht bereits deren fertige Produktion. Die Grundidee hat jedenfalls reichlich Potenzial: iHunt verbindet Monsterhorror mit einer Arbeitswelt, in der selbst lebensgefährliche Jobs nur noch ein paar Fingertipps entfernt sind.
Früher musste man sich entscheiden, ob man einen Vampir jagt oder lieber zu Hause bleibt. Heute muss man offenbar erst prüfen, ob der Auftrag wenigstens die Stromrechnung deckt.




