I Am the Teeth: Kinder retten einen Werwolf und geraten ins Visier eines gnadenlosen Jägers
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🐺 Wer hat Angst vorm bösen Menschen?
📰 Was ist los?
In I Am the Teeth fangen fünf Kinder versehentlich einen Werwolf. Dahinter verbirgt sich eine seit Jahren vermisste Frau. Chris Jericho spielt einen gnadenlosen Kopfgeldjäger, der sie verfolgt. Die Dreharbeiten sollen Anfang 2027 beginnen.
🐛 Was denken wir?
Die Goonies mit Werwolf, Blut und einer verdammt guten Grundidee? Das klingt vielversprechend. Pedro wollte ebenfalls eine Kreatur retten. Leider war es nur Grabhold mit ungekämmten Haaren.
Fünf Kinder, ein verschwundenes Haustier und ein Wald, in dem man besser nicht nach Einbruch der Dunkelheit herumstreift. Was wie der Anfang eines harmlosen Jugendabenteuers klingt, entwickelt sich in I Am the Teeth zu einem blutigen Werwolf-Albtraum. Der neue Horrorfilm von Scott B. Hansen verbindet den Abenteuergeist von Die Goonies mit dem düsteren Kreaturenhorror von Silver Bullet. Für die Rolle eines erbarmungslosen Kopfgeldjägers wurde jetzt Wrestlingstar und Horrordarsteller Chris Jericho verpflichtet. Doch die eigentliche Überraschung steckt in der Geschichte: Die Kinder entdecken, dass der gefangene Werwolf eine junge Frau ist, die seit mehr als zehn Jahren vermisst wird. Plötzlich stellt sich eine ziemlich unangenehme Frage. Wer ist in diesem Wald eigentlich das Monster?

🐺 Fünf Kinder und ein ziemlich ungewöhnlicher Fund
Alles beginnt mit einer Suche, die zunächst kaum Anlass zur Sorge bietet. Fünf Schüler machen sich auf den Weg in einen nahe gelegenen Wald, um ein verschwundenes Haustier wiederzufinden. Statt einer harmlosen Begegnung erwartet sie dort allerdings ein ausgewachsener Werwolf.
Durch einen glücklichen oder wohl eher unglücklichen Zufall gelingt es den Kindern, die Kreatur einzufangen. Doch dann entdecken sie etwas, das ihre Vorstellung von dem vermeintlichen Monster vollständig verändert.
Der Werwolf ist eine junge Frau, die vor über einem Jahrzehnt spurlos verschwand.
Wie sie zu dieser Kreatur wurde, weshalb sie so lange verschwunden war und ob sie ihre menschliche Identität bewahren konnte, gehört zu den zentralen Geheimnissen der Geschichte.
Aus der anfänglichen Monsterjagd wird damit eine Rettungsmission. Die Kinder müssen entscheiden, ob sie einer gefährlichen Kreatur vertrauen können und wie weit sie gehen wollen, um sie zu beschützen. Denn die eigentliche Bedrohung ist bereits unterwegs.
🔪 Chris Jericho wird zum gnadenlosen Kopfgeldjäger
Mit Chris Jericho erhält der Film einen Darsteller, der vor allem als Wrestlingstar und Frontmann der Rockband Fozzy bekannt wurde. In den vergangenen Jahren hat er sich allerdings zunehmend dem Horrorfilm zugewandt.
Unter anderem war er in Terrifier 2, Terrifier 3 und dem Wrestling-Horrorfilm Dark Match zu sehen. In I Am the Teeth übernimmt Jericho die Rolle eines geheimnisvollen Kopfgeldjägers, der schlicht The Hunter genannt wird.
Dieser Jäger verfolgt die gefangene Werwölfin unerbittlich und wird damit auch zur unmittelbaren Bedrohung für die Kinder.
Das verspricht eine interessante Umkehrung vertrauter Horrorregeln. Normalerweise versuchen Menschen, vor einem Werwolf zu fliehen. Hier müssen fünf junge Abenteurer möglicherweise ausgerechnet das Monster vor einem Menschen retten.
Ob der Jäger eigene Motive verfolgt oder lediglich im Auftrag handelt, wurde noch nicht verraten. Fest steht allerdings, dass im Wald offenbar noch etwas wesentlich Gefährlicheres lauert. Was sich hinter dieser zusätzlichen Bedrohung verbirgt, bleibt vorerst geheim.
🎬 Die Goonies treffen auf Silver Bullet
Regisseur Scott B. Hansen hat bereits mit Bad Candy und Devour Erfahrungen im Horrorbereich gesammelt. Für seinen neuen Film möchte er allerdings eine besondere Richtung einschlagen.
Statt ausschließlich auf brutale Kreaturenszenen zu setzen, soll I Am the Teeth auch jene Abenteuerlust einfangen, die zahlreiche Jugendfilme der Achtzigerjahre geprägt hat.
Als Vorbilder nennt Hansen unter anderem The Monster Squad und The Sandlot. Chris Jericho zieht außerdem einen Vergleich zwischen Die Goonies und Silver Bullet, der Stephen-King-Verfilmung von 1985.
Diese Kombination klingt tatsächlich reizvoll. Die Goonies steht für Freundschaft, Entdeckerlust und Kinder, die in ein Abenteuer geraten, das für sie eigentlich mehrere Nummern zu groß ist. Silver Bullet dagegen verbindet die Perspektive junger Hauptfiguren mit einem ernsthaften Werwolf-Horror.
Genau zwischen diesen beiden Welten möchte sich I Am the Teeth bewegen.
Dabei soll der Schrecken keineswegs harmlos ausfallen. Jericho verspricht blutige Tötungsszenen, gefährliche Monster und zahlreiche Wendungen. Ein Familienabenteuer mit gelegentlichem Gruselfaktor dürfte das also kaum werden.
🌲 Wenn das Monster zum Verbündeten wird
Der interessanteste Gedanke steckt jedoch nicht in der möglichen Gewalt, sondern in der ungewöhnlichen Beziehung zwischen den Kindern und der Werwölfin.
Das klassische Werwolfmotiv erzählt häufig von Menschen, die ihre Kontrolle verlieren und zur Gefahr für ihre Umgebung werden. Der Konflikt entsteht aus der Angst vor dem Tierischen, das im Menschen verborgen liegt.
I Am the Teeth scheint dieses Motiv bewusst umzudrehen.
Die Kinder erkennen in der Kreatur offenbar mehr als eine Bestie. Hinter dem gefährlichen Wesen steht eine verschwundene Frau mit einer eigenen Vergangenheit. Damit bekommt ihre Entscheidung, sie zu beschützen, eine moralische Bedeutung.
Der gnadenlose Jäger könnte dagegen zeigen, wie grausam Menschen werden, wenn sie ein anderes Lebewesen ausschließlich als Beute betrachten.
Natürlich muss der Film diese Möglichkeiten erst einmal überzeugend ausspielen. Ein interessantes Konzept allein garantiert schließlich noch keine gute Geschichte. Aber die Voraussetzungen für einen ungewöhnlichen Werwolffilm sind vorhanden.
Gerade der Kontrast zwischen kindlicher Abenteuerlust und echter Lebensgefahr kann besonders wirkungsvoll sein, wenn die Figuren nicht bloß als zukünftige Monstermahlzeiten dienen.
🎥 Ein neues Horrorprojekt von Dread Originals
Produziert wird I Am the Teeth unter dem Label Dread Originals der Epic Pictures Group. Das Drehbuch stammt von J.R. Curtis, Scott B. Hansen und Desiree Hansen. Neben Chris Jericho gehören Hope Jordan, bekannt aus Devour, und Thomas Parobek aus Cobra Kai zur Besetzung.
Die Produktion befindet sich noch in einer frühen Phase. Einige ausgewählte Szenen wurden bereits gedreht, um das Projekt möglichen Käufern auf dem American Film Market vorzustellen.
Die eigentlichen Dreharbeiten sollen im ersten Quartal 2027 beginnen. Ein offizieller Kinostart steht bislang ebenso wenig fest wie die vollständige Besetzung der fünf jugendlichen Hauptfiguren.
Auch über die Gestaltung des Werwolfs und die Frage, ob überwiegend praktische Kreatureneffekte oder digitale Verfahren eingesetzt werden, gibt es noch keine verbindlichen Angaben.
🌕 Ein Werwolffilm mit Herz und ziemlich scharfen Zähnen?
Werwolffilme gibt es reichlich. Geschichten über Kinder, die eine gefangene Werwölfin vor einem menschlichen Jäger retten müssen, sind dagegen deutlich seltener.
I Am the Teeth besitzt damit eine Ausgangsidee, die sofort neugierig macht. Der Film verbindet eine klassische Abenteuergeschichte mit dem Versprechen eines ernsthaften Kreaturenhorrors und einer überraschenden moralischen Perspektive.
Gerade das könnte ihm helfen, sich von gewöhnlichen Monsterfilmen abzuheben. Ob Scott B. Hansen daraus einen wirklich packenden Genrebeitrag entwickelt, wird sich erst zeigen, wenn erste bewegte Bilder und weitere Produktionsdetails vorliegen.
Die Geschichte jedenfalls hat Potenzial.
Denn manchmal ist das gefährlichste Wesen im Wald nicht dasjenige mit den längsten Zähnen.





