Hordeguard baut den Schildwall aus: Daedalic schickt die Wikinger-Fantasy in die nächste Runde

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Die Wikinger holen sich einen Publisher in den Schildwall

📰 Was ist los?
Daedalic Entertainment ist neuer Publishing-Partner von Black Deer Games für Hordeguard: Winds of the North. Das bereits 2025 angekündigte Fantasyspiel bekommt damit einen neuen Auftritt und einen frischen Announcement-Trailer; ein Release-Termin fehlt weiterhin.

🐛 Was denken wir?
Der Publisherwechsel ist hier interessanter als eine künstlich aufgeblasene „Neuankündigung“. Die Mischung aus Dorfverteidigung, direktem Kampf und lokalem Koop hatte schon vorher Charme. Mit Daedalic bekommt das kleine slowakische Projekt jetzt vor allem deutlich mehr Sichtbarkeit.

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⚔️ Hordeguard baut den Schildwall aus: Daedalic schickt die Wikinger-Fantasy in die nächste Runde

Die Wikinger von Hordeguard: Winds of the North bekommen Verstärkung. Und diesmal keinen zusätzlichen Axtträger. Daedalic Entertainment übernimmt das Publishing des Fantasy-Action-Strategiespiels von Black Deer Games. Die beiden Studios haben ihre Zusammenarbeit jetzt offiziell vorgestellt und gleich einen neuen Announcement-Trailer mitgebracht. Hordeguard selbst ist dabei kein völlig unbekannter Neuzugang: Das Projekt wurde bereits im Mai 2025 angekündigt und besitzt seitdem eine Steam-Seite. Neu ist der deutlich größere Partner im Rücken.

Für ein kleines slowakisches Entwicklerteam ist das ein ziemlich mächtiger Ausbau des eigenen Schildwalls.

Eine große blauhäutige gehörnte Fantasykreatur hält eine Axt und streckt eine Hand nach vorn; daneben steht der Schriftzug Hordeguard: Winds of the North.
Die Mauern stehen, die Horden kommen: Mit Daedalic bekommt Hordeguard: Winds of the North einen neuen Publishing-Partner.
© Black Deer Games / Daedalic Entertainment

🏚️ Erst wird das Dorf gebaut, danach darf geschlachtet werden

Hordeguard mischt mehrere Genres, die sich normalerweise gern gegenseitig Platz wegnehmen. Im Zentrum steht eine Wikingersiedlung, die gegen immer stärkere Wellen mythischer Kreaturen verteidigt werden muss. Dafür sammeln Spieler Ressourcen, errichten Mauern und Verteidigungsanlagen, verbessern Gebäude und rekrutieren Kämpfer. Das klingt zunächst nach klassischem Tower Defense mit nordischem Anstrich. Allerdings bleibt der eigene Held dabei nicht gemütlich hinter der Palisade stehen und beobachtet Tabellen.

Wenn die Horden durchbrechen, greift man selbst zur Waffe und kämpft direkt neben den Verteidigern. Zwischen den Angriffswellen lässt sich das Gebiet außerhalb der Mauern erkunden, um Beute und zusätzliche Ressourcen zu finden. Wer dabei zu lange herumbummelt, bekommt irgendwann Besuch zu Hause.

Das Spielprinzip lautet damit ungefähr: Dorf bauen. Dorf verlassen. Dinge finden. Dorf verteidigen. Feststellen, dass die Mauer an genau der falschen Stelle zu billig war.

🎬 Mauern hoch, Äxte raus

Der neue Trailer zu Hordeguard zeigt die Mischung aus Siedlungsbau, Verteidigung und direktem Kampf gegen die mythischen Horden.

🪓 Der Held ist Teil der Verteidigungsanlage

Gerade diese Verbindung aus Strategie und direkter Action dürfte Hordeguard interessant machen.Der Spieler verteilt nicht bloß Ressourcen und stellt Türme auf. Erfahrungspunkte fließen in Upgrade-Karten, mit denen sich der eigene Charakter weiterentwickeln lässt. Nach Kämpfen sollen außerdem Modifikatoren freigeschaltet werden, die spätere Durchläufe schwieriger machen oder zusätzliche Herausforderungen hinzufügen.

Damit verbindet Black Deer Games mehrere Ebenen: Siedlungsausbau, Ressourcenplanung, Rollenspiel-Fortschritt und unmittelbare Nahkämpfe. Das klingt auf dem Papier ein wenig so, als hätte jemand gefragt, ob man bei Tower Defense nicht irgendwann selbst aus dem Turm steigen und dem Troll persönlich erklären könnte, warum er dort unerwünscht ist. Hordeguard antwortet offenbar mit Ja.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🛡️ Zu zweit wird aus Arbeitsteilung eine Schildwall-Organisation

Besonders deutlich wird das Konzept im Koop. Hordeguard unterstützt lokalen Split-Screen für zwei Spieler und über Steam zusätzlich Remote Play Together. Einen klassischen eingebauten Online-Koop führt die aktuelle Store-Seite dagegen nicht auf.

Die Entwickler stellen sich den Mehrspieler dabei ausdrücklich arbeitsteilig vor. Einer kann Ressourcen sammeln, während der andere baut. Einer repariert beschädigte Verteidigungsanlagen, während der andere die anrückenden Gegner beschäftigt. Natürlich funktioniert diese hübsche Organisation exakt so lange, bis die Horde tatsächlich vor dem Tor steht.

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🐺 Mythologie statt gewöhnlicher Plünderer

Auch die Gegner sollen über gewöhnliche feindliche Wikinger hinausgehen. Black Deer Games beschreibt eine Welt, die von der Härte und Mythologie des Nordens inspiriert ist. Die Siedlungen werden von immer stärkeren mythischen Feinden angegriffen; der aktuelle Steam-Auftritt zeigt entsprechend deutlich fantastische Kreaturen statt historischer Schlachtensimulation.

Das ist für das Konzept wichtig. Hordeguard will keine möglichst authentische Rekonstruktion des Wikingerlebens liefern, bei der man irgendwann Getreidepreise berechnet und über schlechte Winter klagt. Hier steht das Langhaus, weil draußen Monster wohnen. Historiker dürfen sich also entspannen.

Düsterer Fantasy-Werbebanner für den fiktiven Energydrink „BLACK RUNE“. Rechts sitzt ein muskulöser Orkkrieger in abgenutzter Leder- und Metallrüstung in einem rauchigen Kriegslager, hält eine schwarze Getränkedose mit Runenzeichen und stützt sich neben einer großen Streitaxt ab. Links steht in großer schwarzer und roter Serifenschrift der Slogan: „BLACK RUNE verleiht Schädel.“

🎮 Das Spiel existiert schon länger – Daedalic ist die eigentliche neue Meldung

Genau bei diesem Punkt lohnt sich ein Blick zurück. Hordeguard wurde schon am 15. Mai 2025 öffentlich vorgestellt. Damals bestand Black Deer Games aus zwei Entwicklern, und die grundlegende Mischung aus Tower Defense, Actionstrategie, RPG und lokalem Koop war bereits beschrieben.

Die heutige Meldung ist deshalb keine neue Spielankündigung. Neu ist, dass Daedalic Entertainment nun offiziell als Publishing-Partner an Bord ist und das Projekt mit einem neuen Trailer und einem größeren internationalen Auftritt neu präsentiert. Black Deer Games bezeichnet die Zusammenarbeit selbst als wichtigen Schritt, um Hordeguard einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Eine kleine zeitliche Fußnote gehört trotzdem dazu: Schon am 6. August hatte Daedalic in einem Steam-Beitrag über seinen neuen Markenauftritt offen erwähnt, Hordeguard als Publisher zu unterstützen. Heute folgte die eigentliche gemeinsame Partnerschaftsankündigung.

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🌙 Morgen soll Hordeguard schon wieder auftauchen

Lange müssen wir auf den nächsten Blick offenbar nicht warten.

Am 13. August um 21:00 Uhr MESZ veranstaltet Daedalic seine digitale Präsentation Daedalic Days: Late at Night. Neben Spielen wie Star Trek: Voyager – Across the Unknown, The Curse of the Crimson Stag und Surviving Deponia soll auch Hordeguard dort erneut Thema sein. Angekündigt sind unter anderem neues Gameplay, Enthüllungen und Updates. Einen Veröffentlichungstermin gibt es dagegen weiterhin nicht. Steam führt das Spiel schlicht mit „To be announced“ und bislang ausschließlich für PC.

Für Black Deer Games hat sich die Ausgangslage trotzdem deutlich verändert. 2025 standen zwei Entwickler mit einem Wikingerdorf vor einer Monsterhorde. 2026 steht Daedalic daneben.

Jetzt muss nur noch jemand den Monstern erklären, dass sich das Kräfteverhältnis geändert hat.

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