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Ein erster echter Hauch von „There can be only one“
📰 Was ist los?
Neue Setfotos aus London zeigen Henry Cavill als Connor MacLeod für Chad Stahelskis Highlander-Neustart. Bereits Ende Januar hatte Cavill selbst den offiziellen First Look veröffentlicht; seitdem ist klar, dass die Produktion nach der verletzungsbedingten Verzögerung aus dem Herbst 2025 nun tatsächlich läuft.
🐛 Was denken wir?
Das ist noch keine große Enthüllung, aber immerhin endlich ein Bild, das nach Film riecht und nicht nur nach Casting-Liste. Der Look sitzt: etwas kampfzerbeult, etwas weltmüde, etwas Lederliturgie. Genau diese reizvolle Mischung, die ein Highlander-Reboot braucht, wenn es mehr sein will als bloß „John Wick mit keltischem Nachhall“.
⚔️ Highlander zeigt Henry Cavill mit Narbe und Lambert-Gedächtnis-Trenchcoat
Es gibt Franchises, die melden sich mit einem Trailer zurück. Highlander macht das lieber mit einem coolen Setfotos aus London, einem finsteren schwarzen Mantel und der beruhigenden Erkenntnis, dass Henry Cavill auch als unsterblicher Schottenkrieger noch aussieht, als hätte er gerade sehr stilvoll drei Leute vom Dach geworfen. Online kursierende Bilder vom Set zeigen ihn nun als Connor MacLeod mit kleiner Gesichtsnarbe und betont zurückhaltender Großstadt-Tarnung. So unauffällig wie ein Mann aussehen muss, der seit Jahrhunderten Probleme mit schwertverliebten Konkurrenten und dem ewigen Leben hat.
🩸 Die Narbe ist klein, aber sie tut ihren Dienst
Die auffälligste Kleinigkeit auf den neuen Bildern ist ausgerechnet die Narbe auf Cavills Wange. Für normale Filme wäre das kaum der Rede wert. Für Highlander ist es ein hübsches Detail, weil Unsterbliche in dieser Welt Verletzungen normalerweise wegstecken, solange ihnen niemand den Kopf abtrennt. Die Schramme wirkt deshalb wie ein kleiner visueller Gruß aus einem Kampf, den wir noch nicht gesehen haben. Kein großes Rätsel, aber genau die richtige Art von Andeutung.
🧥 Sehr viel Mantel, sehr wenig Demut
Dazu kommt der schwarze Trenchcoat, der schwer nach bewusster Traditionspflege aussieht. Das wirkt fast wie ein kleiner Knicks Richtung Christopher Lambert, nur eben in stahelski-tauglicher, dunkler und glatter Ausführung. Man spürt schon jetzt, dass dieser Film die alte Mythologie nicht einfach wegwerfen will, sondern sie lieber hübsch aufgebügelt in unsere Gegenwart schickt.
🎬 Das Ensemble ist längst deutlich breiter geworden
Der Film selbst ist inzwischen kein vager Traum mehr, sondern ein ziemlich ordentlich ausgestattetes Projekt. Neben Cavill stehen unter anderem Russell Crowe, Dave Bautista, Karen Gillan, Djimon Hounsou, Marisa Abela und Jeremy Irons auf der Liste. Laut Entertainment Weekly spielt Irons einen Gegenspieler aus dem Umfeld der Watchers, während Crowe als Mentorfigur gesetzt ist und Bautista den Kurgen gibt. Das klingt immerhin nach einem Ensemble, das den nötigen Ernst, die nötige Wucht und im Idealfall auch die nötige Opernhaftigkeit mitbringt.
⏳ Der Film bleibt trotzdem vorerst ein Versprechen mit Schwert
So hübsch diese Bilder auch sind, der wichtigste Punkt bleibt derselbe: Einen offiziellen Starttermin gibt es weiter nicht. Stahelski hatte schon 2025 einen Release irgendwo in der Gegend von 2027 oder 2028 in Aussicht gestellt. Das heißt: Die Unsterblichkeit ist gesichert, die Geduld des Publikums muss weiterhin trainiert werden. Immerhin sieht das Projekt inzwischen nach echtem Leben aus und nicht mehr bloß nach einem weiteren Reboot, das seit Jahren in irgendeinem Nebelmoor aus Ankündigungen herumgeistert.
🪓 Unser Fazit: Endlich sieht Highlander nach Highlander aus
Wir sind vorsichtig optimistisch. Die neuen Setfotos sund noch keine Offenbarung, aber sie liefern etwas fast ebenso Wichtiges: Atmosphäre. Cavill wirkt nicht geschniegelt-superheldig, sondern tatsächlich wie jemand, der seit Jahrhunderten zu viele Duelle und zu wenig Frieden gesehen hat. Wenn Stahelski diese Mischung aus Pathos, Stahl, Melancholie und gepflegtem Kopf-ab-Ernst durchhält, könnte das hier tatsächlich mehr werden als ein weiterer Reboot mit berühmtem Namen und mutloser Handlung.



