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Schlechte Runde, sehr schlechte Konsequenzen
📰 Was ist los?
High Roller Penny ist ein neuer Pachinko-Roguelike von Kniv Studio. Spieler bauen Kugeln und Pins zu immer stärkeren Kombinationen zusammen und müssen festgelegte Punktquoten erfüllen. Wer scheitert, verliert innerhalb des tödlichen Untergrundspiels sein Leben.
🐛 Was denken wir?
Das ist genau die Sorte kleiner Indie-Idee, die durch einen einzigen klaren Haken hängen bleibt. Pachinko und Roguelike passen mechanisch ohnehin zusammen; die Todeslotterie gibt dem Zahlenoptimieren zusätzlich eine ziemlich finstere Rahmung.
☠️ High Roller Penny macht Pachinko zum Todesurteil: Quote verfehlt, Spiel vorbei
Pachinko lebt normalerweise davon, dass kleine Kugeln über ein Brett voller Pins springen und am Ende möglichst viele Punkte produzieren. High Roller Penny ergänzt dieses Prinzip um eine eher drastische Hausregel: Wer seine Quote verfehlt, wird hingerichtet.

Kniv Studio hat das neue PC-Spiel jetzt angekündigt. Das Studio hinter STARDUST: Wish of Witch verbindet dafür Pachinko-Physik mit einem Roguelike-System, in dem Spieler Kugeln, Pins und passive Effekte zu immer stärkeren Kombinationen zusammenbauen. Einen Veröffentlichungstermin gibt es noch nicht.
🎰 Jede Kugel muss genug Punkte fürs Überleben bringen
Der eigentliche Spielablauf beginnt mit einem Pachinko-Brett. Eine Kugel wird von oben fallen gelassen, trifft auf Pins und sammelt dabei Punkte. Die entscheidende Zahl ist die jeweilige Quote: Wird sie übertroffen, geht es in die nächste Runde. Bleibt das Ergebnis darunter, endet der Lauf innerhalb der Geschichte ziemlich endgültig.
Zwischen den Runden lassen sich mit gewonnenen Tickets neue Pins und Kugeln kaufen. Unterschiedliche Effekte sollen Kettenreaktionen und Synergien ermöglichen, durch die aus einem zunächst überschaubaren Brett immer größere Zahlenmaschinen entstehen. Wer knapp bei Kasse ist, darf sogar vorhandene Kugeln, Pins oder Tickets wieder verkaufen und darauf hoffen, dass die nächste Konstruktion besser funktioniert.
🎬 Die Quote entscheidet über alles
High Roller Penny macht aus einer Pachinko-Runde ein Roguelike, bei dem ein schlechter Highscore ausgesprochen endgültig werden kann.
🐇 Yami-Pachi macht aus Schulden ein Todesformat
Hinter dem Spiel steht eine entsprechend überdrehte Geschichte. Yami-Pachi ist eine kriminelle Untergrundorganisation, die verschuldete Menschen in illegale Glücksspiele zwingt. Die Spielfigur gehört zu diesen Schuldnern und wird von Penny, einer sogenannten Bunny Girl und Schuldneraufseherin, in das System verschleppt.
Penny ruft schließlich die High Roller Rule aus. Dabei treten die Bunny Girls über ihre jeweiligen Kandidaten gegeneinander an. Gewinnt der Spieler sämtliche Duelle, werden seine Schulden erlassen und Penny erhält den erhofften Ruhm. Eine Niederlage behandelt Yami-Pachi deutlich weniger bürokratisch.
Damit benutzt High Roller Penny sein Glücksspielprinzip zugleich als Horroridee: Jede vermeintlich harmlose Kugelrunde besitzt einen unmittelbaren Einsatz, während das Roguelike-System den Spieler ständig dazu verleitet, noch aggressiver auf größere Punktkombinationen zu setzen.
💻 Der Einsatz beginnt vorerst nur auf dem PC
Bislang ist High Roller Penny ausschließlich für PC über Steam angekündigt. Kniv Studio veröffentlicht das Spiel selbst; die Store-Seite nennt lediglich „Coming soon“ und damit noch keinen Termin. Unterstützt werden derzeit Englisch, Japanisch, Koreanisch sowie vereinfachtes und traditionelles Chinesisch.
Für eine kleine Indie-Ankündigung besitzt das Projekt damit eine angenehm konkrete Eigenidee. Pachinko-Roguelikes gibt es inzwischen einige. Eines, das seine Punktevorgabe mit einer kriminellen Todeslotterie verbindet, fällt trotzdem sofort auf.
Bei diesem Highscore möchte man tatsächlich lieber über dem Durchschnitt liegen.




