„Hierarchy“ soll verfilmt werden: James Islington auf dem Weg zum nächsten Fantasy-Großprojekt

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

James Islingtons „Hierarchy“ soll verfilmt werden

📰 Was ist los?
Sony Pictures hat sich die Filmrechte an James Islingtons „Hierarchy“-Reihe gesichert, die mit „The Will of the Many“ und „The Strength of the Few“ aktuell zu den meistdiskutierten Fantasyromanen zählt. Band zwei ist gerade auf Platz eins der New York Times Bestsellerliste eingestiegen, während BookTok die Reihe zusätzlich befeuert. Eine konkrete Besetzung oder ein Starttermin existieren noch nicht, das Projekt befindet sich in sehr früher Entwicklung.

🐛 Was denken wir?
Ein römisch gefärbtes Magiesystem, politische Intrigen und ein Autor, der schon mit der Licanius-Trilogie bewiesen hat, dass er große Bögen durchhält – das klingt nach einer deutlich spannenderen Kinowette, als noch eine weitere Tolkien-Light-Variante. Wenn Sony den Mut hat, die Hierarchie nicht zu einem glatten Young-Adult-Abenteuer zusammenzustutzen, könnte hier das seltene Biest entstehen, das sowohl Mainstream als auch Hardcore-Fans zufriedenstellt. Und ja, wir schauen nicht ganz neutral zu, nachdem wir „The Strength of the Few“ gerade mit 5 Sternen geadelt haben.

🏛️ „Hierarchy“ soll verfilmt werden: James Islington auf dem Weg zum nächsten Fantasy-Großprojekt

James Islingtons „Hierarchy“ hat erst die Bestsellerlisten gekapert, jetzt greift die Reihe nach der großen Leinwand. Sony Pictures hat sich die Filmrechte an der epischen Fantasyserie gesichert und damit eine der größten Buchakquisitionen des Jahres eingetütet.

Die Rechte umfassen die bisher erschienenen Bände „The Will of the Many“ und „The Strength of the Few“, die in einer magiedurchwirkten Version des Römischen Reichs spielen. Die Nachricht kam exakt in dem Moment, in dem Band zwei an der Spitze der New York Times Bestsellerliste aufschlug und parallel Audible-Spitzenplätze in mehreren Fantasykategorien belegte.

Für uns ist das ein besonderer Fall: Vor zwei Wochen haben wir „The Strength of the Few“ in unserer Rezension mit der seltenen Traumwertung 5 von 5 Sternen ausgezeichnet. Dass Hollywood jetzt anklopft, überrascht also niemanden hier im Fantasykosmos.


⚖️ Römische Republik mit Magiesystem: Worum geht es in „Hierarchy“?

Islington verlegt seine Geschichte in die Catenische Republik, eine Imperiumsversion, die sich optisch und strukturell stark an der Hochphase der römischen Republik orientiert. Der Clou ist das Magiesystem: Bürgerinnen und Bürger können Teile ihrer mentalen und körperlichen Energie abgeben, die hier „Will“ heißt. Diese Will-Punkte steigen nach oben durch die Hierarchie und machen Funktionäre, Offiziere und Eliten buchstäblich übermenschlich.

Im Zentrum steht Vis Telimus, der Sohn eines unterworfenen Königshauses. Offiziell gibt er den folgsamen Akademieschüler, inoffiziell infiltriert er die Catenan Academy, verstrickt sich in Machtkämpfe und stößt auf eine Verschwörung, die weit über ein paar politische Ränkespiele hinausgeht. Die Fortsetzung „The Strength of the Few“ zieht die Schraube noch an, erweitert die Welt, spielt mit alternativen Pfaden für Vis und denkt das System der Hierarchie deutlich größer.


🎬 Was Sony bisher plant – und was noch fehlt

Laut mehreren Branchenberichten handelt es sich bei dem Deal um eine der prominentesten Fantasy-Akquisitionen des Jahres. Sony hat sich die Rechte an der gesamten Reihe gesichert, die auf vier Bände ausgelegt ist.

Der Haken:

  • Es gibt noch keine Regie,
  • kein Drehbuch,
  • keine Castingmeldungen.

Wir sind also im klassischen Zustand „PowerPoint-Phase“. Alles klingt nach großem Kino, existiert aber vorerst im Reich der Verträge und Entwicklermeetings. Trotzdem: Die Kombination aus BookTok-Hype, Bestsellerstatus und klar strukturiertem, filmreifem Plot erhöht die Chancen, dass hier nicht nur Rechte geparkt werden, sondern wirklich etwas entsteht.


🧪 Warum „Hierarchy“ als Filmreihe funktionieren könnte

Aus Produzentensicht bringt „Hierarchy“ einige angenehme Eigenschaften mit:

  • Klares, visuell starkes Setting
    Römisch inspirierte Architektur, Arenen, Kolonnaden, Legionen, dazu Magieeffekte mit Will-Transfers. Das ist deutlich eigenständiger als der 08/15 Mittelaltermix vieler High-Fantasy-Projekte.
  • Ein zentrales, zugängliches Magiesystem
    Will als Energie, die nach oben abgeführt wird, ist leicht zu visualisieren und erzählerisch flexibel nutzbar. Das schreit nach ikonischen Szenen im Trailer.
  • Ein Fokuscharakter mit Geheimnis
    Vis Telimus fungiert als idealer Einstieg für Zuschauerinnen und Zuschauer, die in die Welt hineingezogen werden sollen, ohne ein komplettes Glossar lernen zu müssen.
  • Langfristiger Franchise-Hebel
    Zwei dicke Bände sind bereits draußen, weitere sind geplant. Sony kauft also nicht nur ein Einzelbuch, sondern eine potenzielle Reihe aus mehreren Filmen.

Die Gefahr liegt eher auf der Produktionsseite: Das Material wirkt komplex genug für eine Serie, Sony denkt aber aktuell in Richtung Filmreihe. Sollte man ausgerechnet hier auf zwei Stunden Laufzeit pro Band setzen, könnte ein Teil der politischen und philosophischen Tiefe auf der Strecke bleiben.

Wir bleiben in dieser Sache natürlich mit Hochspannung am Ball.

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