Hellforged ist kostenlos spielbar und wer zu gierig wird, verliert seine ganze Beute

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Kostenloser Eintritt. Ausgang auf eigenes Risiko.

📰 Was ist los?
Die offizielle Hellforged Demo ist kostenlos auf Steam erschienen und unterstützt deutsche Texte. Enthalten sind zwei Klassen, Build-Vorauswahl über das Arsenal, dauerhafte Progression, Extraction-Beute, beschwörbare Bosse und monatliche Ranglisten-Trials.

🐛 Was denken wir?
Das ist die richtige Art Demo. Man bekommt genug Systeme, um herauszufinden, ob der ungewöhnliche Mix aus Vampire-Survivors-artigem Massenkampf, Action-RPG-Loot und Extraction-Nervenkitzel funktioniert. Besonders die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann die Gier groß genug war, dürfte Runs ziemlich zuverlässig ruinieren. Genau das klingt vielversprechend.

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⚒️ Hellforged ist kostenlos spielbar und wer zu gierig wird, verliert seine ganze Beute

In normalen Action-RPGs freut man sich über eine legendäre Axt und trägt sie anschließend nach Hause. Hellforged stellt vorher noch eine kleine Zusatzfrage: Bist du sicher, dass du mit der Axt auch lebend nach Hause kommst?

Moonpyre und Grindstone haben die offizielle Demo ihres dämonischen Action-RPGs veröffentlicht. Sie steht ab sofort kostenlos auf Steam bereit, besitzt deutsche Texte und kombiniert das Massenabschlachten eines Bullet-Heaven-Spiels mit einer Extraction-Mechanik: Gefundene Ausrüstung gehört einem erst wirklich, wenn man sie erfolgreich aus dem Run herausschafft. Wer stirbt, verliert die unterwegs gesammelte Beute.

😈 Die Hölle belohnt Feigheit gelegentlich

Jeder Ausflug in den Undercrypt entwickelt sich damit zur klassischen Gierprüfung. Truhen öffnen, Quests erledigen, Dämonenhorden zerlegen und immer bessere Beute einsammeln – während jederzeit die Möglichkeit besteht, den Rückzug anzutreten und das Gefundene zu sichern.

Oder man bleibt fünf Minuten länger. Weil die nächste Kiste bestimmt etwas Großartiges enthält.

Dieses Konzept ist vermutlich verantwortlich für ungefähr 80 Prozent aller Nachrufe in digitalen Fantasywelten.

🎬 Hellforged öffnet kostenlos die Höllentore

Der offizielle Demo-Trailer zeigt Dämonenhorden, Builds, Bosskämpfe und das Extraction-System des Dark-Fantasy-Action-RPGs.

🧙 Zwei Klassen und überraschend viel Build-Bastelei

Die Demo enthält zwei spielbare Figuren. Paladin Thoren bringt die eher traditionelle Methode mit, höllische Probleme durch schwere Gegenstände zu lösen. Neu hinzugekommen ist Mortenzia, eine Dunkelelfen-Magierin mit eigener dunkler Magie und deutlich anderem Spielstil.

Eine Spielfigur kämpft in einer dunklen unterirdischen Arena gegen zahlreiche Skelette, während blaue Blitze, Feuerexplosionen und grüne magische Flüssigkeit die Umgebung erhellen.
Wenn der Bildschirm voller Skelette, Elementareffekte und Beute steckt, muss in Hellforged nur noch eine Frage geklärt werden: weiterkämpfen oder endlich mit dem Loot verschwinden?
© Moonpyre / Grindstone

Interessant wird es beim Build-System. Über das Arsenal lässt sich bereits vor einer Expedition beeinflussen, welche Fähigkeiten überhaupt im Drop-Pool landen. Der Eternal Tree bietet erste dauerhafte Spezialisierungen, während Fähigkeiten und Relikte innerhalb eines Runs zu immer wilderen Kombinationen gestapelt werden können.

Das reduziert immerhin einen Teil des üblichen Roguelite-Zufalls. Für sämtliche anschließenden Fehlentscheidungen bleibt man selbst zuständig.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

👹 Wenn es noch nicht schlimm genug ist, beschwört man den Boss selbst

Wer glaubt, sein Build sei inzwischen unvernünftig stark, kann gesammeltes Chaos einsetzen und absichtlich einen mächtigen Boss herbeirufen. Nach einem Sieg winkt hochwertige Ausrüstung – vorausgesetzt, man schafft anschließend noch die Extraktion.

Dazu kommen überarbeitete Kämpfe gegen Executor und Crypt Prince, neue Wege und Geheimnisse im Undercrypt sowie höhere Schwierigkeitsgrade, die inzwischen zusätzliche Kartenregeln verwenden, anstatt lediglich immer mehr Gegner auf den Bildschirm zu kippen.

Düsterer Fantasy-Werbebanner für den fiktiven Energydrink „BLACK RUNE“. Rechts sitzt ein muskulöser Orkkrieger in abgenutzter Leder- und Metallrüstung in einem rauchigen Kriegslager, hält eine schwarze Getränkedose mit Runenzeichen und stützt sich neben einer großen Streitaxt ab. Links steht in großer schwarzer und roter Serifenschrift der Slogan: „BLACK RUNE verleiht Schädel.“

🏆 Jeden Monat eine neue Gelegenheit zur Selbstüberschätzung

Die Demo ist außerdem als länger laufendes Angebot angelegt. Monatliche Trials stellen wechselnde Aufgaben rund um Themen wie Gier oder Zorn und besitzen eigene Live-Ranglisten. Wer weit genug oben landet, kann exklusive Titel gewinnen.

Besonders engagierte Spieler können bereits den Titel Demoslayer und eine spezielle Waffenoptik für Thoren freischalten. Diese Belohnungen sollen später in die Early-Access-Fassung übernommen werden.

Damit ist die Demo tatsächlich groß genug, um sich einen vernünftigen Eindruck vom Spielsystem zu verschaffen. Das vollständige Hellforged soll noch 2026 erscheinen; ein konkreter Termin steht bislang aus.

Bis dahin kostet der Ausflug in den Undercrypt exakt nichts.

Abgesehen von Würde, Freizeit und jener legendären Waffe, mit der man unbedingt noch eine einzige Runde länger bleiben musste.

Nichts als die Wahrheit. Schmaler Banner für den Arkanen Moosverhetzer. Ein Moosling mit Blatthelm, der wütend eine Propagangazeitung liest.