Super Earth sucht neuen Muskelprotz: Alan Ritchson verhandelt über Helldivers-Hauptrolle
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Super Earth sucht weiter Personal
📰 Was ist los?
Alan Ritchson befindet sich in Gesprächen für Sonys Helldivers-Film. Er könnte Jason Momoa ersetzen, der das Projekt im Juni verlassen hatte. Justin Lin bleibt Regisseur, der Kinostart ist weiterhin für den 10. November 2027 geplant.
🐛 Was denken wir?
Ritchson passt körperlich ja ganz offensichtlich in diese Welt. Entscheidend wird allerdings sein, ob der Film neben Muskeln auch den komplett überdrehten Propagandawahn der Spiele versteht.
Super Earth hat ja bekanntlich ein beinahe grenzenloses Angebot an Soldaten. Hollywood tut sich mit seiner Hauptrolle offenbar etwas schwerer.

© Fantasykosmos / eigene KI-Illustration / manuell nachbearbeitet
Alan Ritchson befindet sich in Gesprächen für Sonys kommende Helldivers-Verfilmung. Der Reacher-Star soll einen der zentralen Helldivers spielen und damit jene Position übernehmen, die ursprünglich für Jason Momoa vorgesehen war. Der Deal ist allerdings noch nicht abgeschlossen.
Momoa hatte das Projekt im Juni verlassen. Sony und PlayStation Productions hielten danach an Film und Kinostart fest und begannen erneut mit der Suche nach einem Hauptdarsteller. Justin Lin bleibt weiterhin als Regisseur und Produzent an Bord.
🪖 Von Momoa zu Reacher
Ritchson wäre für das Projekt keine völlig überraschende Wahl. Seine bekannteste aktuelle Rolle ist Jack Reacher, also ein Mann, dessen bevorzugtes Konfliktmanagement oft daraus besteht, größer zu sein als der Raum, in dem das Problem stattfindet.
Auch Helldivers lebt von körperlicher Action, schwerer Bewaffnung und einer Welt, in der praktisch jede Mission mit dem Begriff „angemessene Gewalt“ sehr großzügig umgeht. Ritchson passt damit zumindest auf dem Papier ziemlich gut in eine Truppe, deren durchschnittliche Lebenserwartung gelegentlich unter der Ladezeit des nächsten Reinforcement-Beacons liegt.
Wichtig bleibt aber: Sony hat die Besetzung bislang nicht offiziell bestätigt. Die Gespräche laufen, mehr nicht.
💣 Jason Momoa ist seit Juni raus
Momoa war im Februar als Star des Films angekündigt worden. Noch beim CinemaCon-Auftritt von Sony im Frühjahr sprach das Studio von ihm als Hauptdarsteller und hielt am weltweiten Kinostart im November 2027 fest.
Im Juni folgte dann der Ausstieg. Ein offizieller Grund wurde damals nicht genannt; Sony ließ lediglich wissen, dass das Projekt weiterläuft und der Castingprozess fortgesetzt wird.
Damit wird Ritchsons mögliche Verpflichtung automatisch wichtiger als eine gewöhnliche Besetzungsmeldung. Er würde nicht irgendeine zusätzliche Figur übernehmen, sondern das zentrale Loch schließen, das der Film nur wenige Monate nach seiner ersten großen Castingentscheidung bekommen hat.
Demokratie ist schließlich schwer genug zu verwalten, ohne auch noch seinen Hauptdarsteller zu verlieren.
🌌 Justin Lin hält den Kurs
An der kreativen Führung ändert sich dagegen bislang nichts. Justin Lin, bekannt vor allem durch mehrere Fast & Furious-Filme, bleibt Regisseur und produziert über Perfect Storm Entertainment. Hutch Parker und Asad Qizilbash von PlayStation Productions gehören ebenfalls zum Produzententeam.
Zur Handlung schweigt Sony weiterhin. Die Spiele liefern allerdings einen ziemlich klaren Rahmen: Helldivers kämpfen im Namen der sogenannten Managed Democracy für Super Earth gegen verschiedene außerirdische Fraktionen und sterben dabei mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit.
Gerade der satirische Ton dürfte für die Verfilmung entscheidend werden. Helldivers funktioniert nur bedingt als geradliniges Militärabenteuer. Die Übertreibung aus Propaganda, Pathos und grotesker Wegwerfmentalität gehört zur DNA der Reihe. Wer immer die Hauptrolle übernimmt, braucht deshalb vermutlich mehr als nur ausreichend Schulterbreite für die Rüstung.
🎬 November 2027 bleibt stehen
Der Kinostart ist weiterhin für den 10. November 2027 vorgesehen. Sony und PlayStation Productions haben bislang keine Verschiebung angekündigt.
Bis dahin fehlen allerdings noch eine ganze Reihe entscheidender Bausteine: weitere Besetzungen, konkrete Handlung, Drehbeginn und irgendwann natürlich erstes Bildmaterial.
Ritchson könnte nun zumindest das prominenteste davon schließen. Falls der Deal scheitert, verfügt Super Earth immerhin über eine bewährte Lösung: einfach den nächsten Helldiver aus der Umlaufbahn werfen.




