Kein Auftauchen, kaum Munition, überall Zombies: Heavy Metal Death Can kommt auf PS5

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Da fragt man vorsichtshalber nach den Rettungsbooten

📰 Was ist los?
Heavy Metal Death Can erscheint im Herbst 2026 für PlayStation 5. Das bislang für PC erhältliche Survival-Horror-Spiel schickt den Spieler auf ein schwedisches U-Boot der späten 1970er, dessen Besatzung durch den mysteriösen Sludge in Zombies verwandelt wurde.

🐛 Was denken wir?
Das Setting allein hebt das Spiel schon aus der Retro-Horror-Masse. Feste Kameras und knappe Munition kennt man – ein alternativhistorisches schwedisches U-Boot voller Zombies, Heavy Metal und nordischem Noir dagegen erheblich seltener.

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🤘 Kein Auftauchen, kaum Munition, überall Zombies: Heavy Metal Death Can kommt auf PS5

Ein U-Boot ist schon unter normalen Umständen kein besonders großzügiger Ort für persönliche Distanz. Wenn sich die Besatzung anschließend in Zombies verwandelt und das Boot irgendwo in der Norwegischen See feststeckt, verliert selbst der letzte freie Korridor ziemlich schnell seinen Erholungswert.

Das offizielle Artwork zu Heavy Metal Death Can zeigt eine bewaffnete Frau in einem düsteren U-Boot, während im roten Licht mehrere mutierte Besatzungsmitglieder hinter ihr auftauchen.
Auf der HMS Domherren ist die Besatzung noch an Bord – nur der Gesundheitszustand lässt inzwischen Fragen offen. © 2026 Krufs Productions AB. All Rights Reserved.

Heavy Metal Death Can bekommt im Herbst 2026 eine Version für PlayStation 5. Das schwedische Studio Krufs Productions bringt damit seinen Retro-Survival-Horror nach dem PC-Start im Mai erstmals auf eine Konsole.

Am Spielprinzip ändert die neue Plattform nichts: feste Kameraperspektiven, knapp bemessene Munition, klassisches Inventarmanagement und enge Räume sollen bewusst an Survival Horror der späten 90er erinnern. Nur der Schauplatz fällt erheblich ungewöhnlicher aus.

⚓ Die HMS Domherren hat ein Besatzungsproblem

Heavy Metal Death Can spielt in einer alternativen Version Schwedens Ende der 1970er Jahre. Schauplatz ist die HMS Domherren, ein militärisches U-Boot, das tief in der Norwegischen See von der Außenwelt abgeschnitten ist.

An Bord hat sich eine mysteriöse Masse ausgebreitet, die schlicht Sludge genannt wird. Sie befällt die Besatzungsmitglieder und verwandelt sie in groteske Zombies. Zwischen rostigen Metallgängen und Maschinenräumen sucht der Spieler nach Überlebenden und versucht gleichzeitig herauszufinden, was auf dem Boot überhaupt geschehen ist.

Dabei steckt hinter der Katastrophe offenbar mehr als ein gewöhnlicher Ausbruch. Über die Korridore verteilt finden sich Hinweise auf eine größere Verschwörung, während einzelne Überlebende wie der rätselhafte Milton und der nihilistische Captain Olof ihre eigenen Interessen verfolgen.

Der Horror entsteht damit nicht allein aus der Frage, was hinter der nächsten Ecke steht. Tief unter der Meeresoberfläche ist auch die wesentlich unangenehmere Option „einfach woanders hingehen“ vom Tisch.

🎬 Willkommen an Bord der HMS Domherren

Der PS5-Trailer zeigt enge U-Boot-Gänge, feste Kameraperspektiven und eine Besatzung, die ihre Dienstvorschriften inzwischen weitgehend aufgegeben hat.

🎥 Resident-Evil-Schule mit schwedischem Seegang

Spielerisch verschreibt sich Krufs Productions ziemlich demonstrativ der alten Survival-Horror-Schule. Feste Kameraperspektiven ersetzen die moderne Schulterkamera, Munition bleibt knapp und das Inventar zwingt dazu, Vorräte, Schlüssel und andere Gegenstände gegeneinander abzuwägen.

Die klassische Tank-Steuerung gehört ebenfalls zum Konzept, kann allerdings durch eine modernere Variante ersetzt werden. Damit übernimmt Heavy Metal Death Can nicht einfach nur die Optik früher PlayStation-Horrorspiele, sondern auch jene Mechaniken, mit denen jeder neue Raum zunächst nach einem Ort aussieht, den man vorsichtshalber nicht betreten sollte.

Optisch orientiert sich das Spiel an vorgerenderten und stark stilisierten Horrorwelten der späten 90er, setzt sie aber mit moderner 3D-Technik um. Aus bunten Retrofarben, kaltem Metall und industriellem Schmutz entsteht dadurch eine merkwürdig vertraute Welt, obwohl es dieses Schweden so nie gegeben hat.

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🤘 Wenn selbst der Soundtrack im Maschinenraum lärmt

Der Titel trägt seinen Heavy-Metal-Zusatz nicht bloß zur Dekoration. Verzerrte Gitarren gehören ebenso zum Soundtrack wie analoge Synthesizer und längere Phasen der Stille.

Gerade diese Mischung passt erstaunlich gut zum Schauplatz. Ein U-Boot liefert mit dröhnenden Maschinen, knarrendem Metall und begrenzter Sicht ohnehin schon eine ziemlich effektive Geräuschkulisse. Wenn anschließend noch Gitarren einsetzen, braucht niemand mehr so zu tun, als handele es sich um eine entspannte Forschungsfahrt.

Die Entwickler sprechen selbst von einer Verbindung aus nordischem Noir und Tiefsee-Horror. Schwedische Alltags- und Kulturelemente treffen dabei auf militärischen Beton, Metall, Zombies und eine alternative Geschichte des Kalten Krieges.

Das ist eine Kombination, die sich wohltuend weit vom üblichen verlassenen Herrenhaus und der nächsten amerikanischen Kleinstadt entfernt.

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🎮 Auf Steam hat die Tauchfahrt bereits funktioniert

Ganz ins Ungewisse fährt die PS5-Fassung außerdem nicht. Heavy Metal Death Can ist seit dem 28. Mai für PC erhältlich und kommt dort bislang bemerkenswert gut an. Rund neun von zehn Steam-Rezensionen fallen positiv aus.

Für ein kleines, bewusst altmodisches Survival-Horror-Spiel ist das ein ordentliches Fundament. Die neue PS5-Fassung öffnet nun die Tür zu einem Publikum, das genau diese Art Horror historisch ohnehin stark mit Konsolen verbindet.

Einen exakten Termin hat Krufs Productions noch nicht genannt. Fest steht bislang lediglich der Herbst 2026.

Bis dahin bleibt genügend Zeit, sich auf die wichtigste Erkenntnis dieser Reise vorzubereiten: Auf einem U-Boot voller Zombies ist „Wir müssen hier raus“ leider nur ein begrenzt hilfreicher Plan.

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