Haunted Attractions Inc. lässt Geister Freizeitparks betreiben – selbst der Tod hat Nachtschicht
🧐 Im Fantasykosmos suchen

Im Jenseits sind noch Jobs frei
📰 Was ist los?
Haunted Attractions Inc. macht den Spieler zum geisterhaften Manager mehrerer Spuk-Freizeitparks. Attraktionen erzeugen unterschiedliche Ressourcen, Geister besitzen eigene Fähigkeiten und können jeweils nur eine Anlage pro Nacht heimsuchen. Einen Veröffentlichungstermin gibt es bislang noch nicht.
🐛 Was denken wir?
Die Idee ist herrlich unkompliziert und besitzt trotzdem genug eigenes Profil. Besonders die Kombination aus Geisterpersonal, Freizeitparkverwaltung und einem System ohne klassische Niederlage macht daraus eine schöne leichtere Fantasyentdeckung zwischen all den Weltuntergängen, Dämonen und blutigen Horrorhäusern.
Wer nach dem Tod auf ewige Ruhe gehofft hatte, sollte besser nicht bei Haunted Attractions Inc. anfangen. In der gemütlichen Managementsimulation übernimmt man ausgerechnet als frisch eingestellter Geist die Leitung verschiedener Spuk-Freizeitparks, baut Attraktionen und schickt untote Mitarbeiter los, damit zahlende Besucher möglichst professionell erschreckt werden.

Das Projekt von Evan’s Games verbindet Freizeitparkverwaltung mit einer ausgesprochen freundlichen Geisterwelt. Wholesome Games Presents übernimmt inzwischen die Veröffentlichung, während ein konkreter Erscheinungstermin noch aussteht.
🎢 Aus dem Spukhaus wird ein ganzer Vergnügungspark
In Haunted Attractions Inc. besteht der Job nicht darin, einen einzelnen verfallenen Landsitz mit ein paar herumfliegenden Stühlen aufzuwerten. Stattdessen entstehen komplette kleine Freizeitparks mit unterschiedlichen Attraktionen.
Dazu gehören etwa ein Haunted Maze, der Bat Drop und eine Ghost Hunt. Jede Attraktion erfüllt dabei mehr als einen dekorativen Zweck, denn die verschiedenen Fahrgeschäfte und Anlagen erzeugen unterschiedliche Ressourcen, die wiederum für den weiteren Ausbau gebraucht werden.
Der Parkbau wird dadurch mit leichtem Ressourcenmanagement verbunden, ohne daraus gleich einen Tabellenkrieg mit 47 verschiedenen Eintrittspreisklassen zu machen.
🎬 Haunted Attractions Inc. – offizieller Announcement-Trailer
Geister einstellen, Spukattraktionen bauen und nach Feierabend ins unterirdische Hauptquartier zurückkehren: Der erste Trailer zeigt den ungewöhnlich gemütlichen Freizeitparkalltag von Haunted Attractions Inc..
👻 Jeder Geist kann nur einmal pro Nacht spuken
Die eigentliche Belegschaft besteht selbstverständlich aus Geistern. Jeder Mitarbeiter verfügt über eigene Vorteile und Fähigkeiten, wodurch bestimmte Geister besser zu bestimmten Attraktionen passen als andere.
Dazu kommt eine entscheidende Einschränkung: Ein Geist kann in jeder Nacht nur eine einzige Attraktion heimsuchen. Wer die Belegschaft einfach irgendwo verteilt, verschenkt deshalb möglicherweise wertvolle Kombinationen.
Damit steckt unter der niedlichen Oberfläche ein kleines Planungssystem. Die Frage lautet weniger, ob genügend Geister vorhanden sind, sondern welcher Geist an welchem Ort den größten Nutzen bringt.
🌙 Gearbeitet wird nachts – eingekauft wird im Jenseits
Nach Feierabend geht es nicht einfach ins Hauptmenü. Die Geister kehren in einen unterirdischen Hub zurück, der gewissermaßen als Hauptquartier der Firma dient.
Dort lassen sich neue Attraktionen kaufen, Ressourcen bei einer Geisterbank tauschen und weitere Mitarbeiter mit besonderen Fähigkeiten anwerben. Gleichzeitig gibt es einen Lounge-Bereich, in dem der eigene Geist einen warmen Drink nehmen und mit seinen Kollegen sprechen kann.
Dadurch sollen die Mitarbeiter mehr Persönlichkeit bekommen als gewöhnliche Managementfiguren, die lediglich als kleine Statistikpakete über den Bildschirm laufen.
☕ Selbst Untote brauchen offenbar eine Kaffeepause
Gerade diese sozialen Momente passen zum Cozy-Ansatz des Spiels. Zwischen zwei Arbeitsschichten kann man die anderen Geister kennenlernen und mehr über ihre Geschichten erfahren.
Das ist eine hübsche Umkehr des üblichen Freizeitparkprinzips. In vielen Aufbauspielen interessieren Mitarbeiter hauptsächlich deshalb, weil sie entweder zu langsam arbeiten oder plötzlich mehr Geld verlangen. Haunted Attractions Inc. möchte seine Belegschaft offenbar stärker zu einer kleinen Gemeinschaft machen. Damit könnte aus der Verwaltung der Attraktionen gleichzeitig eine Sammlung eigenwilliger Geistergeschichten entstehen.
🎃 Verlieren kann man ausdrücklich nicht
Besonders ungewöhnlich ist die Entscheidung, auf eine klassische Niederlage komplett zu verzichten. Unterschiedliche Strategien sollen funktionieren, solange der Spieler seine Geister und Attraktionen sinnvoll miteinander kombiniert.
Das bedeutet natürlich nicht, dass jede Entscheidung gleich gut ist. Unterschiedliche Fahrgeschäfte liefern verschiedene Ressourcen, Geister besitzen individuelle Vorteile und jede Nacht zwingt zu neuen Personalentscheidungen.
Der Unterschied liegt eher im Grundton. Haunted Attractions Inc. möchte zum Experimentieren einladen, ohne aus einem schlecht eingeteilten Spukschichtplan gleich die Insolvenz des gesamten Jenseitskonzerns zu machen.
🏚️ Ein Park reicht der Firma natürlich nicht
Die Arbeit endet außerdem nicht mit einem einzigen Vergnügungspark. Mehrere Standorte benötigen die Hilfe des neuen Managers, wodurch sich unterschiedliche Aufgaben und Parkkonfigurationen ergeben sollen.
Wie umfangreich diese einzelnen Gebiete werden, ist bislang noch offen. Auch einen konkreten Veröffentlichungstermin hat Evan’s Games bisher nicht genannt. Auf Steam ist Haunted Attractions Inc. bereits vorgemerkt, befindet sich aber weiterhin vor der Veröffentlichung.
👻 Cozy Horror ohne eigentlichen Horror
Das vielleicht Sympathischste an Haunted Attractions Inc. ist die völlige Verdrehung seiner Grundidee. Geister, Spukhäuser und nächtliche Freizeitparks könnten problemlos Grundlage für ein Horrorspiel sein, doch hier sind die Untoten schlicht Kollegen, die ihren Job erledigen möchten.
Der eigentliche Schrecken ist für sie vermutlich eher der Schichtplan. Und so entsteht eine ziemlich charmante Vorstellung vom Leben nach dem Tod: Man wacht als Geist auf, bekommt einen Mitarbeiterausweis und erfährt, dass selbst die Ewigkeit noch über eine Personalabteilung verfügt.





