Hanternoz – A Hed an Noz, a Noz, a Noz (Review)

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Hanternoz – A Hed an Noz, a Noz, a Noz

🧿 Kurzfazit
A Hed an Noz, a Noz, a Noz ist ein stark konzipiertes, sehr persönliches und atmosphärisch dichtes Album zwischen Pagan Black Metal, Folk und regionaler Erzählkunst. Hanternoz überzeugen besonders dort, wo ihre Folklore nicht bloß Kulisse bleibt, sondern sich in echte Stimmung und symbolische Tiefe verwandelt. Schwächer wird die Platte dann, wenn ihre langen Stücke mehr Wegstrecke als musikalische Entwicklung liefern.

🎯 Für wen?
Für Hörer von Véhémence, Belenos, Aorlhac, Sühnopfer, Moonsorrow, Falkenbach oder anderen Bands, die regionale Geschichte, Landschaft und Mythos ernst nehmen und nicht bloß dekorativ benutzen.

🎧 Vergleichbar mit
Hanternoz bewegen sich am ehesten im Schnittfeld aus dem historisch und regional geerdeten Pagan Black Metal von Véhémence, der französischen Erdigkeit von Aorlhac und Belenos sowie den erzählerischen, langen Formen von Moonsorrow oder Falkenbach. Die Musik ist allerdings weniger monumentalistisch als Moonsorrow, weniger riffstark als Véhémence und insgesamt stärker auf Atmosphäre, Text und Erzählung fokussiert als auf große hymnische Durchschlagskraft.

🎼 Highlights
La Lessive des Trépassés, Jean-du-Feu, Quand j’ai tué le Roi de la Forêt

⛔ Für wen eher weniger geeignet?
Wer Pagan Metal vor allem als druckvolle Hymnenmaschine hört, wird hier stellenweise Geduld mitbringen müssen. Die Stücke sind lang, nicht immer maximal griffig und bauen stärker an einer nächtlichen Gesamtstimmung als an sofort zündenden Refrains oder klaren Klimaxen.

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HanternozA Hed an Noz, a Noz, a Noz: Sieben Dämonen und ein schrecklich langer Heimweg

Es gibt Alben, die schon mit ihrer Idee mehr Persönlichkeit besitzen als andere in ihrer gesamten Diskografie. A Hed an Noz, a Noz, a Noz gehört ziemlich eindeutig in diese Kategorie. Hanternoz schicken uns hier nicht einfach in irgendeinen nebligen Pagan-Wald, in dem wieder einmal namenlose Geister herumhusten. Stattdessen führen sie durch eine bretonische Nacht, in der Folklore, Kindheitserinnerung, historische Katastrophe, Schuld und Todesahnung gemeinsam unterwegs sind und das mit viel regionalem Gedächtnis im Gepäck. Das klingt erst einmal großartig, weil es sich nicht um eines der üblichen Finster-Konstrukte handelt, die einem sonst häufig angepriesen werden.

Und ja, die Grundidee dieses Albums ist wirklich stark: sieben Stücke, sieben nächtliche Stationen, mehrere dämonische oder geisterhafte Gestalten der bretonischen Überlieferung, dazu ein Erzähler, der nicht bloß über Sagen referiert, sondern von ihnen verfolgt wird. Diese Wesen stehen hier nie nur für altes Volksgut. Sie verkörpern ebenso Angst, Reue, Verlust, Einsamkeit, Verdrängung und jenes ungute Gefühl, dass manche Erinnerungen nicht verschwinden, nur weil man älter geworden ist.

Über allem fährt der Ankou, der auf dem Cover sichtbare Totengeist, schweigend durch die Nacht. Er wird in keinem Songtitel genannt und ist doch in jeder Geschichte anwesend. Während Feen waschen, Teufel auf brennende Kathedralen blicken, Pestgestalten durch alte Erinnerungen reiten und ein Feuergeist einsamen Wanderern folgt, bleibt der Tod der einzige Mitreisende, der keine Vorstellung benötigt.

A Hed an Noz, a Noz, a Noz beginnt damit nicht wie eine gewöhnliche Sammlung folkloristischer Stücke, sondern wie eine einzige lange Nacht, in der regionale Überlieferung und persönliche Erinnerung ihre Plätze tauschen. Hanternoz öffnen einen Raum, in dem Geschichte nicht vergangen ist, sondern weiter durch die Landschaft geht.

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🎧 Was erwartet dich?

Genre(s): Pagan Black Metal / Atmospheric Black Metal / Folk Metal

Musikalische Einordnung: Hanternoz spielen eine Form von Pagan Black Metal, die weniger auf kriegerische Pose als auf Landschaft, Erinnerung und Überlieferung setzt. Die härteren Passagen erinnern an Véhémence, Belenos oder Aorlhac, also an Bands, die ihr Material aus regionaler Geschichte, alter Sprache und konkretem geografischem Raum beziehen. Gleichzeitig besitzt das Album jene lange, wandervolle Erzählbewegung, die man von Moonsorrow oder Falkenbach kennt, nur ohne deren permanente Monumentalität.

Das eigentlich Besondere ist jedoch die bretonische Färbung. Diese Platte klingt nicht wie austauschbarer europäischer Pagan Metal mit etwas Lokalkolorit. Man spürt, dass Hanternoz aus einer sehr bestimmten Sagenwelt schöpfen. Die Nachtwesen, die Orte, die Bildsprache und selbst die Art, wie die Geschichten erzählt werden, tragen eine eigene kulturelle Schwere in sich. Das ist keine Fantasy-Deko. Das ist regionale Erinnerungskunst mit Black-Metal-Mitteln.

Klangbild: Der Sound ist klar genug, um die melodischen Gitarren, das harsche Organ von Hyver, die begleitenden Stimmen und die wenigen stärker folkloristischen Farbtupfer sauber voneinander zu trennen. Die Basis bleibt eindeutig metallisch: marschierende Rhythmen, melodische Black-Metal-Gitarren, Midtempo-Passagen, dazu immer wieder aufrauschende Intensivierungen. Akustische und traditionelle Elemente treten eher punktuell hervor, statt die gesamte Platte zu dominieren.

Genau hier sitzt allerdings auch ein kleiner Haken. A Hed an Noz, a Noz, a Noz klingt gut, aber das Klangbild allein rettet nicht jede Länge. Einige Stücke setzen sehr stark auf ähnliche Bewegungsmuster und tragen ihre Laufzeit eher über Atmosphäre als über wirkliche Entwicklung. Das passt zwar zum Konzept einer einzigen endlosen Nacht, irgendwann merkt man aber doch, dass nicht jede Wegbiegung eine neue Aussicht bietet.

🎬 Offizielles Video

Offizielles Lyric-Video zu Jean-du-Feu von Hanternoz aus dem Album A Hed an Noz, a Noz, a Noz – ein hervorragender Einstieg in die düster-folkloristische Welt der Platte zwischen bretonischer Sage, nächtlicher Unruhe und melancholischem Pagan Black Metal.

🔥 Highlights: Drei Tracks, in denen die Nacht wirklich hörbar wird

La Lessive des Trépassés

Schon die Grundidee dieses Songs ist stark genug, um ganze andere Alben neidisch werden zu lassen. Grimasse ziehende Nachtwäscherinnen, die die Kleidung der Toten reinigen und dabei Wahrheit und Schuld sichtbar machen. Das ist nicht nur folkloristisch reizvoll, sondern besitzt auch symbolisches Gewicht. Was verdrängt wurde, kommt im Wasser wieder hoch. Eine hübschere Vorstellung von moralischer Resteverwertung gibt es im Metal selten.

Musikalisch funktioniert das Stück vor allem deshalb gut, weil es nicht bloß eine Sage vertont, sondern eine Stimmung aufbaut. Die Melodik trägt eine kalte, leicht schwebende Düsternis in sich, während der Gesang das Material nicht überdramatisiert, sondern eher wie ein ruppiger Erzähler durch die Szene führt. Gerade die weiblichen Gesangseinwürfe geben dem Stück eine zusätzliche Färbung, die seine geisterhafte Qualität verstärkt. La Lessive des Trépassés gehört damit zu den Momenten, in denen Konzept und Musik wirklich zusammenfinden. Man hört nicht einfach einen Song über ein Motiv. Man hört das Motiv arbeiten.

Jean-du-Feu

Das ist ziemlich eindeutig das Herzstück des Albums. Jean-du-Feu erzählt von jener Feuergestalt, die einsame Wanderer begleitet, ihre Flammen löscht, sobald man sich umdreht, und wieder auftaucht, wenn man weitergeht. Hyver deutet diese Figur nicht nur folkloristisch, sondern psychologisch: als alles, was dich auf deinem Weg verfolgt, solange du dich ihm nicht wirklich stellst.

Das ist exzellent gedacht und hier stimmt auch die musikalische Umsetzung besonders gut. Der Song besitzt jene innere Spannung, die manchen anderen längeren Stücken etwas abgeht. Die Melodien bleiben hängen, die Atmosphäre verdichtet sich spürbar, und der Song wirkt nicht wie bloßes nächtliches Flanieren, sondern wie tatsächliche Konfrontation. Vor allem aber bringt Jean-du-Feu die größte Stärke von Hanternoz auf den Punkt: Diese Band ist dann am besten, wenn sie Folklore nicht als Museum behandelt, sondern als weiterhin aktive seelische Landschaft.

Quand j’ai tué le Roi de la Forêt

Der Abschlusstitel ist konzeptionell vielleicht der stärkste der ganzen Platte. Der Erzähler begegnet dem König des Waldes zunächst nicht als Feind, sondern als Wunder. Es besteht Vertrauen. Begegnung. Offenheit. Dann aber geht er zu weit, will nicht mehr nur sehen, sondern besitzen, greifen, fassen und zerstört damit genau das, was ihm zuvor gewährt wurde.

Das ist weit mehr als eine hübsche Naturparabel. Es ist eine Geschichte über Schuld, Grenzüberschreitung und jene traurige menschliche Gewohnheit, das töten zu wollen, was man eigentlich liebt, sobald man es endgültig für sich haben möchte. Musikalisch trägt der Song diese Tragik ordentlich, wenn auch nicht vollkommen makellos. Er besitzt ein starkes emotionales Fundament und genug Atmosphäre, um das Finale glaubwürdig zu machen. Ganz an die psychologische Dichte von Jean-du-Feu reicht er nicht heran, aber als Schlussstück funktioniert er sehr gut, gerade weil er das Album nicht mit einem heroischen Gestus beendet, sondern mit einer Schuld, die offen bleibt.

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🎨 Artwork

Das Cover ist schlicht wunderbar. Zu sehen ist der Ankou, die bretonische Verkörperung des Todes, auf seinem Karren in einer glühend roten Abend- oder Nachtlandschaft. Ein gebeugter Mann führt das Gefährt, die Pferde wirken müde, der Himmel brennt förmlich, und über allem liegt jene merkwürdige Mischung aus Schönheit und Unheil, die man für ein Album wie dieses dringend braucht. Krähen oder Raben ziehen durch die Luft, links steht ein Kreuz, hinten verliert sich die Landschaft in Dunkelheit und Dunst.

Das Bild funktioniert nicht nur ästhetisch, sondern auch symbolisch. Der Ankou ist laut Begleittext die unsichtbare Hauptfigur des Albums: nie direkt als Songtitel gesetzt, aber in jeder Geschichte anwesend. Er ist Tod, Angst vor dem Tod und ständiger Begleiter dieser Nacht zugleich. Besonders stark ist die Figur des Mannes, der den Karren führt. Er wirkt nicht wie Herr des Geschehens, sondern wie jemand, der an seine Reue gefesselt ist und den Dienst am Tod weiter verrichten muss.

Im Hintergrund soll es nach der Konzeptbeschreibung auch einen warmen Zufluchtsort geben – Haus, Eiche, Schaukel –, also einen winzigen Rest Hoffnung. Genau das macht das Artwork so gelungen: Es ist nicht bloß todesromantisch, sondern tragisch. Es kennt Finsternis, aber eben auch den Gedanken, dass irgendwo Licht brennt, nur vielleicht nicht mehr für alle. Großartig!

🪦 Besondere Momente

Das Konzept ist stärker als bloße Folklore

Viele Bands benutzen regionale Sagen als dekoratives Material. Hanternoz tun etwas Besseres: Sie verbinden die Gestalten der bretonischen Überlieferung mit persönlichen Erinnerungen, Schuldgefühlen und historischen Ereignissen. Dadurch werden Feen, Teufel, Pestgestalten und Waldkönige zu inneren Figuren. Das ist klüger und nachhaltiger als jedes bloße „früher glaubte man auf dem Dorf an seltsame Wesen“.

Der Ankou ist der heimliche Mittelpunkt

Obwohl er in der Trackliste nicht direkt benannt wird, zieht der Tod als stiller Lenker durch das gesamte Album. Das verleiht der Platte einen inneren Zusammenhang, der über die einzelnen Geschichten hinausreicht. Die Nacht ist hier nicht einfach nur ein schöner atmosphärischer Rahmen. Sie ist der Raum, in dem Endlichkeit dauerhaft mitläuft.

Pe trouz War an Douar als sinnvoller Ruhepunkt

Das kurze traditionelle Stück mit Orgel und Flöte wirkt fast wie ein Atemholen in der Mitte dieser langen Nacht. Gerade weil Hanternoz die Folkelemente sonst eher sparsam einsetzen, bekommt dieses Intermezzo Gewicht. Es öffnet kurz einen anderen Klangraum und erinnert daran, dass die Bretonisierung dieser Platte nicht nur in Texten stattfindet.

Die Länge ist Freund und Feind gleichermaßen

Mit 56 Minuten ist das Album kein kleines Nachtstück, sondern ein ausgedehnter Marsch durch die bretonische Dunkelheit. Das kann großartig sein, weil es die schlaflose Reiseform stützt. Gleichzeitig hätte man zwei oder drei Passagen ruhig strenger bearbeiten dürfen. Nicht jede Idee ist schwach, aber nicht jede wird lange genug variiert, um ihre Dauer vollständig zu rechtfertigen.

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📜 Hintergrund

Hanternoz stammen aus Frankreich und bewegen sich seit vielen Jahren im Spannungsfeld zwischen Pagan Black Metal, regionaler Geschichtserzählung und bretonischer Überlieferung. Hyver ist dabei nicht nur Sänger und Hauptkomponist, sondern auch als treibende Kraft hinter Antiq bekannt. Für A Hed an Noz, a Noz, a Noz arbeitet die Band mit einer kleinen, aber gezielten Erweiterung ihrer Klangwelt: traditionelle Instrumente, weiblicher Gesang und eine starke konzeptionelle Bildsprache ergänzen den metallischen Kern.

Das Album ist als nächtlicher Zyklus angelegt. Die Stücke folgen verschiedenen Stationen und Gestalten einer schlaflosen Reise: Feen, Totenwäscherinnen, der Teufel von Quimper, die Pest, ein traditioneller Zwischenruf, der Feuergeist Jean-du-Feu und schließlich der getötete König des Waldes. Diese Figuren beruhen auf bretonischem Volksgut und werden zugleich als Chiffren für persönliche Zustände lesbar. Damit macht Hanternoz etwas sehr Richtiges: Die Vergangenheit bleibt hier nicht vergangen. Sie spukt weiter durch die Köpfe.

🌑 Fazit: Wenn der Karren des Todes langsamer fährt als die Songs

A Hed an Noz, a Noz, a Noz gehört zu jenen Ausnahmealben, die man gleichzeitig bewundern und ein wenig bremsen möchte. Bewundern, einfach weil die Idee dahinter wirklich hervorragend ist. Weil Hanternoz eine sehr eigene Welt errichten. Und weil sie sich nicht damit begnügen, Pagan Metal mit ein paar regionalen Namen zu bestreuen, sondern eine ganze Nacht aus Schuld, Folklore und Erinnerung bauen. Außerdem natürlich weil das Cover über alle Maßen exzellent ist. Jawoll, und auch weil Jean-du-Feu und La Lessive des Trépassés zeigen, wie gut diese Band sein kann, wenn Konzept und Komposition dieselbe Sprache sprechen.

Bremsen, weil nicht jedes dieser sieben Stücke das Material hat, seine jeweilige Länge völlig zu rechtfertigen. Manche Wege wiederholen ihre Schritte, manche Spannungsbögen bleiben mehr Versprechen als tatsächliche Zuspitzung, und gerade in den längeren Stücken merkt man, dass Atmosphäre allein irgendwann nicht mehr genügt. Ja klar, eine Nacht darf ruhig lang sein. Ein Song muss sich das jedoch zunächst mal verdienen.

Trotzdem bleibt unterm Strich deutlich mehr als nur eine gute Idee mit ein paar ordentlichen Riffs. Hanternoz besitzen Profil, kulturelle Verwurzelung und eine Erzählkraft, die man im Pagan-Umfeld längst nicht bei jeder zweiten, dritten oder zwölften Waldplatte findet. A Hed an Noz, a Noz, a Noz ist nicht makellos, aber es ist eigen. Und Eigenheit ist im Zweifel die deutlich wertvollere Währung.

Am Ende ist das hier kein kleiner Triumph, sondern ein ernstzunehmendes, schattenreiches und mitunter wirklich beeindruckendes Album, das man nicht lieben muss, um es von Herzen respektieren zu können.

Die Geister sind großartig, der Ankou fährt erschreckend zuverlässig, nur hätte der Heimweg an zwei, drei Stellen gern etwas kürzer sein dürfen.

Albumcover von Hanternoz – A Hed an Noz, a Noz, a Noz: In einer rot glühenden Abendlandschaft fährt der bretonische Totengeist Ankou auf einem Karren durch sumpfiges Gelände. Ein gebeugter Mann führt die Pferde, Vögel kreisen am Himmel, links steht ein Kreuz, darüber prangt das schwarze Bandlogo.
Künstler:Hanternoz
Albumtitel:A Hed an Noz, a Noz, a Noz
Erscheinungsdatum:7. August 2026
Genre:Pagan Black Metal / Atmospheric Black Metal / Folk Metal
Label:Antiq
Spielzeit:ca. 56 Minuten

🎼 Trackliste:

Sur le Chemin des fées – 11:40
La Lessive des Trépassés – 5:47
Le Diable de Quimper-Corentin – 7:50
La Peste à Limoges – 10:54
Pe trouz War an Douar – 3:34
Jean-du-Feu – 8:39
Quand j’ai tué le Roi de la Forêt – 8:10

👥 Besetzung:

Hyver – Gesang, Gitarre, Komposition
Sparda – Bass, Orgel, Hintergrundgesang
Geoffroy Dell’Aria – Gemshorn, Dudelsack
Joanna Maeyens – Gesang
Stefan – Gitarre, Mixing, Mastering

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