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🪦 Wednesday war gestern, jetzt kommt Grim
Nach „Wednesday“ steht das nächste morbide Netflix-Projekt in den Startlöchern, diesmal als Animation. Grim basiert auf dem gefeierten Comic von Stephanie Phillips und bringt düsteren Humor, Bürokratie im Jenseits und stylishen Totentanz in Einklang.
Jessica Harrow, jung gestorben, schlecht informiert und jetzt Angestellte im Totenreich, ist die neue Heldin der Fantasy-Unterwelt. Ihre Aufgabe: Seelen einsammeln. Ihr Problem: Sie weiß nicht, wie sie selbst gestorben ist.
💀 Die Macher hinter dem Schleier
Al Gough und Miles Millar (Wednesday) holen sich Verstärkung von Jennifer Yuh Nelson, bekannt für Kung Fu Panda und Love, Death & Robots. Dass sie aus der Animation kommt, ist kein Zufall: Grim wird kein Live-Action-Projekt, sondern eine erwachsene Animationsserie voller schwarzer Witze und metaphysischer Melancholie.
Nelson nennt es „eine Serie über Tod, Bürokratie und unfreiwillige Selbsterkenntnis – mit Style und Sense“.
🔥 Zwischen Totengräber-Humor und Mystery-Maschine
Im Gegensatz zu Wednesday steht bei Grim weniger der Highschool-Spott als die kosmische Bürokratie im Mittelpunkt. Die Totenwelt funktioniert wie ein Verwaltungsapparat mit Vorschriften, Fehlbögen und unterbezahlten Seelensammlern, irgendwo zwischen Kafka, Sandman und Monty Python.
Dass Netflix darauf setzt, zeigt: Düstere Fantasy mit Hirn ist längst kein Nischengenre mehr, sondern der neue Mainstream. Freuen wir uns also auf einen makabren Mix aus Good Omens und Beetlejuice, der zeigt, dass der Tod nicht das Ende, sondern bestenfalls eine Beförderung ist.



