God of War und das erste Foto: Jetzt schimpft auch David Jaffe

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Amazons God of War Bild löst Creator-Kopfschütteln aus

📰 Was ist los?
Der God of War-Schöpfer David Jaffe hat das erste offizielle Setfoto aus Amazons Serie öffentlich kritisiert, während er Showrunner Ronald D. Moore weiterhin viel zutraut.

🐛 Was denken wir?
Das Foto war ein PR-Fehler aus Bequemlichkeit: zu ikonisch, zu standbild-anfällig, zu leicht zu verspotten. Entscheidend ist, ob die Serie später Atmosphäre und Gewicht liefert – Dinge, die ein einzelnes Bild nicht kann

🪓 God of War und das erste Foto: Jetzt schimpft auch David Jaffe

Amazon wollte mit einem einzigen Setfoto vermutlich das bequemste Signal der Welt senden: Wir sind nah dran an der Vorlage, beruhigt euch. Heraus kam das Gegenteil. Seit dem ersten offiziellen Bild von Ryan Hurst als Kratos und Callum Vinson als Atreus (eine nachgestellte Szene aus dem Prolog von God of War 2018) läuft online die bekannte Mischung aus Spott, Meme-Reflex und „das sieht aus wie…“.
Neu ist jetzt: David Jaffe, Schöpfer des originalen God of War (2005), hat sich öffentlich eingemischt – und zwar nicht mit dem diplomatischen „abwarten“, sondern mit der Art Satz, die man nur sagt, wenn man wirklich genervt ist.

🧊 Das Kuriose: Alles wirkt „richtig“ – und trotzdem falsch

Das Foto ist handwerklich nicht das Problem. Kostüm, Make-up, Setting: nah an der Games-Ästhetik, wie selbst viele Kritiker der Aufnahme einräumen. Und genau das macht es so unerquicklich: Weil alles korrekt aussieht, rutscht die Diskussion sofort auf die Ebene, die Standbilder bei Videospiel-Adaptionen immer verlieren lässt: Pose, Körpersprache, Momentwahl.
Jaffe stört sich laut seinen Reaktionen vor allem an der Bildkomposition und daran, wie Kratos in diesem eingefrorenen Moment wirkt. Er nennt das Bild sinngemäß „schrecklich/so dumm“ und setzt mit einem derben Vergleich nach, der gerade deshalb hängen bleibt. Gleichzeitig betont er, dass Showrunner Ronald D. Moore ein großes Talent sei und die Serie trotzdem gut werden könne.

🧨 Warum das diesmal mehr ist als „Fan-Gezeter“

Normalerweise kann man frühe Online-Wellen bei Games-Adaptionen mit einem Schulterzucken abheften: Internet macht Internet. Hier ist die Lage unangenehmer, weil der erste Eindruck nicht „zu weit weg“ wirkt, sondern zu nah, wie ein Cosplay, das im falschen Licht fotografiert wurde. Das ist ein psychologisches Problem, kein Kostümproblem: Das Gehirn vergleicht nicht mit „Realität“, sondern mit einer perfekt abgespeicherten Spiel-Inszenierung.
Dazu passt, dass Hurst selbst nach dem Spott kryptisch reagierte („nicht alles glauben, was man im Internet sieht“) – was die Diskussion natürlich nicht beruhigt, sondern erst recht anheizt.

🧾 Fazit: Ein PR-Foto als unnötiger Endgegner

Das eigentliche Ärgernis ist nicht, dass ein Setfoto polarisiert. Das Ärgernis ist, dass Amazon ausgerechnet diesen Moment als ersten Eindruck gewählt hat: eine Pose, die ohne Bewegung, Schnitt und Ton sofort zur Projektionsfläche wird. Jaffes Wut ist deshalb weniger „Skandal“, sondern ein sehr öffentliches Symptom: Selbst Leute aus dem God of War-Stammbaum halten dieses Foto für einen PR-Fehlschuss – während sie der Serie als Ganzes trotzdem zutrauen, zu funktionieren.
Heißt: Das Bild ist jetzt verbrannt. Die Serie muss später in Bewegung beweisen, dass sie nicht aussieht wie ein Meme, sondern wie Drama.

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