Westeros erobert London: The Mad King zieht nach ausverkaufter Premiere 2027 weiter

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Der Mad King zieht um

📰 Was ist los?
Die Royal Shakespeare Company bringt Game of Thrones: The Mad King 2027 nach London. Die Weltpremieren-Spielzeit in Stratford-upon-Avon ist vollständig ausverkauft; genaue London-Termine, Theater und Besetzung folgen später.

🐛 Was denken wir?
Für Fantasy auf der Bühne ist das ein starker Erfolg. Gerade die Vorgeschichte um Aerys II, Harrenhal und Roberts Rebellion eignet sich hervorragend für Theater, weil Intrigen und Figuren hier wichtiger sind als digitale Materialschlacht.

Man kann Westeros offenbar auch ohne Drachen, Green Screen und achtstelligen Serienetat gefährlich machen. Game of Thrones: The Mad King wechselt nach seiner ausverkauften Weltpremieren-Spielzeit in Stratford-upon-Avon im kommenden Jahr nach London. Die Royal Shakespeare Company hat den Transfer offiziell bestätigt. Konkretes Theater, exakte Termine und die Besetzung der Londoner Fassung sollen später bekanntgegeben werden.

Mehrere große Drachen stehen und hocken vor einem prachtvoll beleuchteten Theater in London, während elegant gekleidete Gäste über den roten Teppich ins Gebäude strömen; im Hintergrund ist die Londoner Skyline mit Uhrturm zu sehen.
Wenn The Mad King 2027 nach London zieht, parken vor dem Theater offenbar gleich mehrere Drachen direkt am roten Teppich. © Fantasykosmos / KI-generiert / manuell nachbearbeitet

Das ist für eine Fantasy-Bühnenproduktion ein ziemlich großer Schritt. Die RSC-Produktion läuft heute, am 5. September, zum letzten Mal in Stratford und zieht damit praktisch direkt aus einer komplett ausverkauften Startphase in die nächste Liga weiter.

👑 Aerys II bekommt endlich seine eigene Katastrophe

Das Stück spielt in den letzten Jahren vor den Ereignissen von A Game of Thrones. Im Zentrum steht die Herrschaft von Aerys II Targaryen, dem später berüchtigten Mad King. Die Handlung beginnt rund um das große Turnier von Harrenhal, während sich am Hof Unruhe, Misstrauen und Verrat ausbreiten.

Genau dort liegt der Reiz des Stücks. Fans kennen den Untergang dieser Welt längst aus Rückblicken, Erzählungen und Familiengeschichten. Auf der Bühne wird daraus nun ein vollständiger eigener Handlungsbogen. Man schaut also einer Katastrophe zu, deren Ende man kennt. Das hat Westeros noch nie davon abgehalten, sie möglichst gründlich zu genießen.

🎭 The Mad King zieht weiter nach London

Das offizielle Video zu Game of Thrones: The Mad King blickt auf die erfolgreiche RSC-Produktion und den nächsten großen Schritt nach London im Jahr 2027.

⚔️ Die bekannten Häuser stehen schon bereit

Die offizielle Beschreibung verspricht bekannte Figuren und Häuser aus Targaryen, Stark, Lannister, Baratheon und Martell. Damit führt The Mad King direkt in jene Generation, deren Entscheidungen den späteren Krieg um den Eisernen Thron vorbereiten.

Dazu gehören jüngere Versionen zentraler Figuren aus der Vorgeschichte des Romans: Rhaegar und Lyanna, Ned Stark, Robert Baratheon, Jaime und Cersei Lannister sowie weitere Namen, die Jahrzehnte später noch immer unter den Folgen dieser Zeit leben.

Gerade auf der Bühne dürfte das spannend werden, weil der Stoff nicht auf Massenschlachten angewiesen ist. Intrigen, Familienkonflikte und Machtverschiebungen funktionieren dort fast zwangsläufig stärker als eine Armee aus CGI-Pferden.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🎭 RSC macht daraus ein echtes Großprojekt

Adaptiert wurde das Stück von Duncan Macmillan, Regie führt Dominic Cooke. Die Produktion arbeitet außerdem mit aufwendigem Bühnenbild, Kostümen, Musik, Kampfchoreografie und Puppetry. Die Londoner Besetzung steht allerdings noch nicht fest.

Die RSC beschreibt das Stück ausdrücklich als großes neues Bühnenepos. Dass die Stratford-Spielzeit komplett ausverkauft war, dürfte den Transfer nach London erheblich erleichtert haben. Ticketmaster meldet zudem, dass 57 Prozent der Bucher in Stratford erstmals eine RSC-Produktion besucht hatten – ein bemerkenswert hoher Wert für ein Fantasy-Franchise, das offenbar tatsächlich neues Publikum ins Theater zieht.

Game of Thrones schafft also etwas, das selbst viele Klassiker nur schwer hinkriegen: Menschen freiwillig nach Stratford ins Theater zu locken, die dort vorher nie waren.

Der Banner für das Fantasykosmos Feuilleton mit lesendem Drachen hinter Zeitung.

🐉 George R. R. Martin freut sich hörbar

George R. R. Martin selbst hat den London-Transfer ausdrücklich begrüßt. Er bezeichnete seine Zeit bei der Premiere in Stratford als großartig und freut sich darauf, dass die Produktion nun einem größeren Publikum zugänglich wird.

Das ist auch deshalb interessant, weil The Mad King stärker als viele andere Game-of-Thrones-Projekte direkt an Martins Romanwelt angelehnt ist. Die Handlung spielt ausdrücklich vor den Ereignissen der Bücher und greift auf Figuren und Konflikte zurück, die dort seit Jahrzehnten als Vorgeschichte präsent sind. Für Fans ist das deshalb weniger Ableger als aufgeschlagenes Geschichtsbuch. Nur mit deutlich krasseren Kostümen.

🏰 London bekommt 2027 Westeros

Noch fehlen exakter Spielort, Termine und Besetzung. Sicher ist derzeit nur: Game of Thrones: The Mad King eröffnet 2027 in London. Damit ist der nächste Schritt des Projekts gesetzt. Und nach einer vollständig ausverkauften Premierensaison dürfte die entscheidende Frage inzwischen weniger lauten, ob das Stück funktioniert. Eher, wie groß das nächste Theater sein muss, damit sich mehr Drachen im Foyer parken lassen.

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