Die Pilze übernehmen: „Fungus and Iron“ wird Anime

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Pilz-Imperium statt Menschen-Fantasy

📰 Was ist los?
„Fungus and Iron“ („Kin to Tetsu“) erhält eine TV-Anime-Adaption. Ein Teaser-Visual und eine offizielle Website sind online, Details zur Produktion und zum Starttermin stehen noch aus.

🐛 Was denken wir?
Das Visual verkauft die Serie besser als jeder Pressetext: Pilze als Welt-Architektur, Menschen als Randnotiz. Wenn der Anime diese Größenordnung konsequent durchzieht, wird das angenehm unerquicklich.

🍄 Die Pilze übernehmen: „Fungus and Iron“ wird Anime

Eine offizielle Website ist online, ein erstes Visual wurde veröffentlicht: „Fungus and Iron“ (jap. „Kin to Tetsu“) bekommt eine TV-Anime-Adaption. Ein Starttermin fehlt noch, ebenso Studio, Regie und Cast – klassische „Wir melden uns wieder, wenn die Druckerei fertig ist“-Ankündigung, aber immerhin: Das Ding ist offiziell.

Was die Prämisse betrifft, ist der Titel erfreulich unmissverständlich: Menschen leben als Rest-Spezies in einer Welt, die von Pilzen dominiert wird. Im Zentrum steht der Soldat Dante, der nach einer Begegnung mit einem Mädchen beschließt, gegen diese Herrschaft zu kämpfen, in der Hoffnung auf ein Wiedersehen. Wenn das nach „romantischer Zündfunke im Bio-Horror-Ökosystem“ klingt: Ja. Und das kann erstaunlich gut funktionieren, wenn die Serie den Mut hat, die Welt nicht zu verniedlichen.

🌫️ Warum das Visual so gut funktioniert

Das Teaser-Motiv macht sofort klar, was der Ton sein soll: kein „süßer Pilzwald“, sondern Pilz-Giganten, die wie organische Architektur wirken – und darunter eine kleine Truppe Menschen, die aussieht, als würde sie jeden Schritt bereuen. Diese Größenverhältnisse sind der Trick: Du verstehst in einer Sekunde, wer hier „das Setting besitzt“.

📚 Manga-Status: Acht Bände sind da – und eine kleine Korrektur

Der Manga von Ayaka Katayama läuft bei Kodansha (Bessatsu Shōnen Magazine) und hat bislang acht Sammelbände.
Und wichtig: Anders als manche deutsche Meldungen behaupten, ist der Titel auf Englisch lizenziert (Kodansha USA führt die Reihe).
Heißt für uns: Wenn der Anime zündet, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch der Rest der Lizenz-Maschinerie schneller ins Rollen kommt.

🧾 Fazit: Wenn Pilze ungesund werden

„Fungus and Iron“ hat diesen seltenen Mix aus High-Concept-Dystopie und klarer Emotion: Welt kaputt, Macht verschoben, und mittendrin ein Protagonist, der nicht „auserwählt“ ist, sondern einfach irgendwann nicht mehr mitmacht. Wenn das Anime-Team die Atmosphäre des Visuals hält – groß, kalt, feindlich – kann das ein richtig starkes Ding werden. Wenn es weichgespült wird, bleibt nur ein hübscher Pilz-Wallpaper.

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