Forbidden – Forbidden (Review)
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Forbidden – Forbidden
🧿 Kurzfazit
Oh yes! Forbidden ist ein starkes, druckvolles und ehrgeiziges Thrash-Metal-Comeback, das seine größten Stärken in der Gitarrenarbeit, der rhythmischen Wucht und in mehreren sehr treffsicheren Songs ausspielt. Forbidden klingen erfahren, motiviert und deutlich wacher als manche Band, die seit Jahren im Jahrestakt veröffentlicht. Die Platte leidet gelegentlich unter ihrer Länge, gönnt sich einen kleinen Hänger im Mittelteil und packt mehr Ideen in einzelne Songs, als diese immer sauber tragen können. Unter dem Strich steht trotzdem eine der markanteren Thrash-Veröffentlichungen dieses Herbstes.
🧭 Für wen & vergleichbar mit
Definitiv für Hörer von Heathen, Testament, Death Angel, Nevermore in thrashigerer Verfassung, Metal Church, den technischeren Seiten von Exodus sowie für alle, die Bay-Area-Thrash mit melodischem Anspruch, Progressiv-Anflügen und einer kräftigen Portion Spielfreude schätzen.
🎼 Highlights
Single Point Failure, Burning The Lungs Of Earth, Mutually Assured Dysfunction, Sycophantasy
⛔ Für wen eher weniger geeignet?
Lass es liegen, wenn du deine Thrash-Alben am liebsten kompakt, schnörkellos und ohne jede stilistische Seitenbewegung genießt. Du würdest hier stellenweise die Stirn runzeln. Forbidden denken größer, bauen breiter und lassen ihrer Lust auf Atmosphäre und Strukturwandel viel Raum.

⚡ Forbidden – Forbidden: Die Bay Area schärft immer noch ihre Messer
Schon klar, sechzehn verfluchte Jahre sind im Thrash Metal mehr als eine halbe Ewigkeit. In dieser Zeit entstehen Legenden, verstauben Diskografien und ganze Szenen werden zur historischen Fußnote erklärt. Forbidden pfeifen auf solche Verwaltungsakte und legen mit ihrem selbstbetitelten sechsten Album eine Rückkehr vor, die weder museal klingt noch ehrfürchtig auf Zehenspitzen durch die eigene Vergangenheit schleicht.
Diese Platte will zupacken, Druck machen, Haltung zeigen und in über einer Stunde Laufzeit beweisen, dass eine Veteranenband aus der Bay Area 2026 immer noch scharfe Riffs, große Refrains und genügend Ideen für ein ausgewachsenes Thrash-Monster im Tank hat. Craig Locicero und Matt Camacho halten den historischen Kern zusammen, Chris Kontos hämmert dem Ganzen einen massiven Puls ein, Jeremy Von Epp sorgt für zusätzliche Gitarrenschärfe, und mit Norman Skinner steht erstmals ein Sänger am Mikro, der sich an einem ausgesprochen schweren Erbe versucht.
Das Resultat ist ein Album mit Ecken, Ehrgeiz und erstaunlich viel Biss. Forbidden spielt nicht einfach die frühen Klassiker nach, trägt ihren Geist aber in sich. Die Platte verbindet Bay-Area-Thrash, progressive Ambitionen, melodische Höhenflüge und einen dunkleren, teils groovenden Unterton. Dabei trifft sie oft sehr genau ins Schwarze und erlaubt sich zugleich ein paar Umwege, die Diskussionen sicherstellen.
Das ist in diesem Fall eine gute Nachricht. Über eine brave Comeback-Platte hätte man kurz genickt und wäre weitergezogen. Forbidden fordert Widerspruch, Aufmerksamkeit und am besten eine Anlage, die auch unter Last noch zusammenhält. Wir wagen uns endlich wieder auf verbotenes Terrain.
🎧 Was erwartet dich?
Genre(s): Thrash Metal, Bay-Area Thrash, Progressive Thrash Metal, Heavy Metal
🎼 Musikalische Einordnung: Schon der Auftakt macht klar, wohin die Reise geht. Single Point Failure, Burning The Lungs Of Earth und Divided By Zero eröffnen das Album mit jener Sorte Riffdruck, die Forbidden seit jeher auszeichnet: präzise, aggressiv, melodisch denkend und technisch versiert, ohne je zum Selbstzweck zu werden. Die Gitarren arbeiten mit Biss, die Rhythmusgruppe schiebt mächtig an, und Norman Skinner setzt mit seinem raueren, kernigeren Organ einen Akzent, der den alten Bandkern hörbar in die Gegenwart zieht.
Danach öffnet die Platte den Raum. DCLXVI und Psyclops bringen mehr Dunkelheit, mehr Groove und etwas mehr atmosphärische Schwere ins Spiel. Das tut dem Album gut, weil es die Band nicht auf Dauer in derselben Angriffshaltung einfriert. Man spürt, dass Forbidden über die Jahre mehr gesammelt haben als bloß alte Geschwindigkeit.
Jisei ist dann der erste Moment, an dem die Platte kurz Luft verliert. Das Stück wirkt wie ein nachdenklicher Einschnitt, erfüllt diese Aufgabe aber nur bedingt. Der Song ist sauber gemacht, emotional jedoch zu blass, um einen echten Sog zu erzeugen. Gerade auf einem Album mit über 62 Minuten Laufzeit fallen solche Momente stärker ins Gewicht.
Zum Glück zieht die Band danach sofort wieder die Schrauben an. Mutually Assured Dysfunction ist ein wuchtiges Brett, Sycophantasy verbindet Eingängigkeit mit Druck und The Burden sowie Sol Grave halten das Niveau auf ordentlicher Höhe. Den Abschluss bildet Flower of Life (Chaos By Design), ein episches Finale mit progressiver Architektur, das die Ambitionen der Platte noch einmal offenlegt. Ganz restlos zwingend ist dieser Schlussakt nicht in jeder Sekunde, doch genau dieser Größenwahn gehört auch zum Charme des Albums.
🔊 Klangbild: Das Klangbild von Forbidden sitzt satt und druckvoll. Die Produktion verleiht den Gitarren Gewicht, ohne sie zuzukleistern, die Drums knallen mit kerniger Wucht, und der Bass bleibt erfreulich präsent. Gerade für eine Band mit zwei Gitarristen und einer Vorliebe für dichte Arrangements ist das Gold wert.
Zack Ohren hat den Songs in Shark Bite Studios einen Sound verpasst, der moderne Durchsetzungskraft mit klassischem Thrash-Biss verbindet. Die Platte besitzt genug Politur, um groß zu wirken, und genug Rauheit, um glaubwürdig zu bleiben. Das ist besonders wichtig, weil Forbidden häufig auf komplexe Riffketten und melodische Höhenzüge setzen. Ein flacher Mix hätte dieses Material rasch ausgebremst.
Auffällig ist außerdem, wie gut Chris Kontos das Album mit seinem Schlagzeugspiel zusammenhält. Er spielt druckvoll, präzise und mit jenem Zug nach vorn, der selbst breiter angelegte Songs bei der Stange hält. So gewinnt das Album eine physische Wucht, die seinen technischeren Momenten sehr gut bekommt.
🎬 Offizielles Musikvideo: Burning The Lungs Of Earth
Mit Burning The Lungs Of Earth zeigen Forbidden sehr deutlich, was auf Forbidden wartet: messerscharfer Bay-Area-Thrash, massive Rhythmusarbeit, melodische Höhen und ein Text, der den Zustand der Welt mit erfreulich wenig Schonung betrachtet.
⚔️ Highlights: Vier Klingen, die mächtig tief schneiden
Single Point Failure
Der Opener erledigt seine Aufgabe mit der Selbstverständlichkeit einer Band, die weiß, wie man einen Stapel von Comeback-Songs beginnen muss. Das Riffing sitzt sofort, der Song geht nach vorn, und die Gitarren erinnern daran, weshalb Forbidden in ihrer besten Phase zu den technisch versierteren Vertretern der Bay Area Invasion gehörten. Dazu kommt ein Refrain, der genug Melodie mitbringt, um hängen zu bleiben, ohne dem Stück die Schärfe zu nehmen.
Burning The Lungs Of Earth
Hier verschränken Forbidden ihre alten Tugenden mit einem sehr gegenwärtigen Thema. Der Song ist schnell, komplex und packend, besitzt aber zugleich genug melodische Höhe, um über bloßes Riffgewitter hinauszuwachsen. Vor allem das Zusammenspiel von Skinner, der Rhythmussektion und den geschichtet arbeitenden Gitarren sorgt dafür, dass der Track sehr lange nachwirkt.
Mutually Assured Dysfunction
Ein Titel wie ein Faustschlag und musikalisch kaum zurückhaltender. Der Song gehört zu den schwereren Momenten des Albums, arbeitet mit massiven Riffs und einer angenehm finsteren Grundspannung. Genau hier zeigt sich, wie viel diese aktuelle Besetzung an Wucht erzeugen kann, wenn sie den melodischen Anspruch etwas zurücknimmt und den Druck einfach mal durch den Boden schickt.
Sycophantasy
Dieser Song bringt eine andere Stärke der Platte ins Spiel. Er ist kompakter, eingängiger und melodisch sehr aufmerksam gebaut. Dazu kommt der Gastbeitrag von Brann Dailor, der dem Ganzen zusätzliche Farbe gibt. Sycophantasy zeigt, dass Forbidden auf diesem Album keineswegs nur prügeln wollen. Sie können auch fein schärfen.
🖼️ Artwork
Das Cover zu Forbidden kennt keine Scheu vor Größe. Eine gigantische Totenschädelhälfte in Blau und Rot, ein drittes Auge auf der Stirn, dazu mythologische und historische Figuren, Feuer, Eis, kosmischer Raum, spirituelle Symbolik und genug visuelles Material, um auch eine mittelgroße Konferenzhalle zu tapezieren. Subtilität hatte an diesem Tag definitiv frei. Der Blick landet sofort im Zentrum, also auf diesem geteilten Schädel zwischen kaltem Blau und glühendem Rot. Dort funktioniert das Artwork am besten. Das Motiv besitzt Wucht, eine klare Achse und die richtige Portion Science-Fiction-Horror. Ringsum wird es deutlich voller. Das Bild häuft Ideen in einer Dichte an, die irgendwo zwischen Heavy-Metal-Oper, Fantasy-Pulpmagazin und Vision nach drei Tagen ohne Schlaf liegt.
Genau deshalb bleibt es hängen. Dieses Cover will überwältigen, es will diskutiert werden, und es hat ungefähr so viel Zurückhaltung wie ein Drumfill von Chris Kontos. Elegant ist das nur in sehr weiter Auslegung. Wirkung entfaltet es trotzdem. In gewisser Weise passt das hervorragend zur Musik. Forbidden stapelt ebenfalls Riffs, Stimmungen, Refrains und Strukturwechsel mit einer Großzügigkeit, die jeden Minimalismus-Verdacht frühzeitig erledigt. Bild und Ton verstehen sich also bestens.
✨ Besondere Momente
🎙️ Norman Skinner trägt große Schuhe und läuft trotzdem gerade
Ein neuer Sänger bei Forbidden ist automatisch ein Reizthema. Russ Anderson hat der Band seinen unverwechselbaren Stempel für immer aufgedrückt, und solche Stimmen verschwinden nie ganz aus dem Hinterkopf. Norman Skinner geht mit dieser Hypothek klug um. Er versucht keine Karaoke-Version des Vergangenen und bringt stattdessen mehr Biss, mehr Schärfe und eine etwas dunklere Kante in die Songs. Das wirkt sich vor allem dort positiv aus, wo die Band melodisch hoch hinaus will. Skinner kann diese Bögen tragen und behält dennoch genug Aggression im Material. Genau das brauchte dieses Album.
🥁 Chris Kontos macht aus Präzision etwas Gefahrliches
Technischer Thrash kann steril werden, wenn er zu sehr auf sein eigenes Spiegelbild starrt. Chris Kontos verhindert das mit Nachdruck. Sein Schlagzeugspiel verleiht den Songs eine körperliche Präsenz, die sie ständig am Laufen hält. Er drückt, beschleunigt, hebt Übergänge an und sorgt dafür, dass auch verschachteltere Teile ihren Zug behalten. Gerade in den härteren Songs ist das ein erheblicher Vorteil. Diese Platte klingt nach Metall, Schweiß und Zugspannung, nicht nach Tabellenkalkulation.
🌍 Gegenwartskritik im Riffmantel
Textlich schaut Forbidden ziemlich direkt auf die Gegenwart. Umweltzerstörung, soziale Konflikte, ideologische Verhärtungen und die allgemeine Nervosität der Zeit ziehen sich durch mehrere Stücke. Das verleiht dem Album Substanz, weil die Wut hier einen Gegenstand hat und nicht bloß alte Thrash-Gesten verwaltet. Vor allem Burning The Lungs Of Earth profitiert davon stark. Solche Themen können sehr schnell platt werden. Forbidden treffen meist den richtigen Ton.
🧪 Das große Finale will alles
Flower of Life (Chaos By Design) ist das Paradebeispiel für den Ehrgeiz dieses Albums. Über neun Minuten lang baut die Band ein Finale, das Progressiv-Elemente, Atmosphäre und Thrash-DNA zusammenführen soll. Vieles daran ist beeindruckend, manches etwas überdehnt. Der Song steht exemplarisch für das gesamte Album: reich an Ideen, mutig, bisweilen überladen und gerade deshalb interessant.
📜 Hintergrund: Bay-Area-Erbe, neue Stimme und eine zweite Chance
Forbidden entstanden 1985 zunächst als Forbidden Evil und gehörten früh zu jener Bay-Area-Szene, die Thrash Metal auf ein neues technisches Niveau hob. Mit Forbidden Evil von 1988 und Twisted Into Form von 1990 schuf die Band zwei Alben, die bis heute zum stärkeren Stoff dieser Bewegung zählen. Spätere Jahre verliefen wechselhafter, die Band löste sich 1997 auf, kehrte 2007 zurück und veröffentlichte 2010 mit Omega Wave ihr bis dahin letztes Studioalbum.
Danach wurde es lange still. Erst 2023 nahm Forbidden wieder Fahrt auf. Die aktuelle Besetzung besteht aus Norman Skinner (Gesang), Craig Locicero und Jeremy Von Epp an den Gitarren, Matt Camacho am Bass und Chris Kontos am Schlagzeug. Damit steht eine Formation bereit, die Erfahrung, Wucht und frisches Feuer ziemlich überzeugend bündelt.
Forbidden ist das erste vollständige Studioalbum dieser Besetzung und zugleich der erste Longplayer seit sechzehn Jahren. Das macht die Platte automatisch zu einem wichtigen Punkt in der Bandgeschichte. Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit Zack Ohren, dessen Recording- und Mixing-Arbeit dem Material genau die richtige Mischung aus Klarheit und Druck verleiht. Auf Sycophantasy gibt sich außerdem Brann Dailor von Mastodon die Ehre.
⚡ Fazit: Sechzehn Jahre Warten, sechzig Minuten Druck
Nein, Forbidden ist kein perfektes Album. Dafür ist es zu lang, setzt teilweise zu stark auf Sicherheit, erlaubt sich mit Jisei einen deutlichen Spannungsabfall und führt seine progressiven Ambitionen an ein paar Stellen weiter aus, als es dem Fluss des Ganzen gut tut. Wer nach einer ultrakompakten Thrash-Walze sucht, bekommt hier mehr Umwege, mehr Atmosphären und vor allem mehr Strukturarbeit als gewünscht.
Trotzdem funktioniert diese Rückkehr sehr gut. Forbidden haben Songs, Riffs, eine starke neue Stimme und genug Selbstbewusstsein, um 2026 nicht bloß als Erinnerungsobjekt aufzutreten. Die besten Momente des Albums besitzen echtes Gewicht. Single Point Failure, Burning The Lungs Of Earth, Mutually Assured Dysfunction und Sycophantasy tragen das Werk mit Nachdruck, und auch darüber hinaus findet sich reichlich Substanz.
Vor allem aber klingt die Band lebendig. Das ist bei Veteranenplatten nie selbstverständlich. Hier greift ein Ensemble ineinander, das seine Vergangenheit kennt und die Gegenwart ernst nimmt. Die Bay Area bekommt damit keinen nostalgischen Abziehzettel, sondern eine kraftvolle, streitbare und oft sehr treffende Platte.
Und ja, das kann Traffic bringen. Schon deshalb, weil Forbidden genau jene Sorte Release ist, an der sich die Lager scheiden: traditionsbewusst genug für die alten Fans, ausreichend mutig, um Reibung zu schaffen, dabei gutes Futter für Headbanger und schließlich auch bestens für erbitterte Diskussionen geeignet. Solche Alben verschwinden nicht einfach in der Freitagsflut. Sie bleiben liegen wie ein Schraubenschlüssel im Maschinenraum. Wir fanden es ziemlich geil.

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Künstler: |
Forbidden |
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Albumtitel: |
Forbidden |
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Erscheinungsdatum: |
23. Oktober 2026 |
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Genre: |
Thrash Metal / Bay-Area Thrash / Progressive Thrash Metal |
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Label: |
BLKIIBLK / Frontiers |
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Spielzeit: |
ca. 62 Minuten |
👥 Besetzung:
Norman Skinner – Gesang
Craig Locicero – Gitarre
Jeremy Von Epp – Gitarre
Matt Camacho – Bass
Chris Kontos – Schlagzeug
Gastmusiker:
Brann Dailor (Mastodon) – Gesang auf Sycophantasy
Kayla Dixon – Gesang auf The Burden
Produktion:
Zack Ohren – Recording, Mixing, Producer
Craig Locicero – Producer
Chris Kontos – Producer
Artwork:
Beto Ferris – Cover-Artwork
🎼 Trackliste:
Single Point Failure – 5:05
Burning The Lungs Of Earth – 5:12
Divided By Zero – 5:06
DCLXVI – 6:40
Psyclops – 4:50
Jisei – 3:36
Mutually Assured Dysfunction – 6:16
Sycophantasy – 4:14
The Burden – 5:42
Sol Grave – 6:20
Flower of Life (Chaos By Design) – 9:24
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