Festungen statt Klickarbeit: Flow of War automatisiert das Fantasy-RTS

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Die Arbeiter haben ihren eigenen Tagesplan

📰 Was ist los?
Flow of War ist für PC erschienen. Das Fantasy-RTS kombiniert automatisierte Wirtschaft, Festungsbau und Wellenverteidigung mit 30 Kampagnenmissionen, prozeduralen Karten und einem Karteneditor. Eine kostenlose Demo bleibt verfügbar.

🐛 Was denken wir?
Die Automatisierung wirkt nicht wie eine Vereinfachung, sondern wie eine sinnvolle Verschiebung. Wer ein Reich führt, sollte über Verteidigung, Ausbau und Armeen entscheiden, nicht darüber, ob Arbeiter Nummer zwölf nach jedem Baum erneut eine schriftliche Anweisung benötigt.

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⚒️ Festungen statt Klickarbeit: Flow of War automatisiert das Fantasy-RTS

In klassischen Strategiespielen verbringen Herrscher erstaunlich viel Zeit damit, einzelnen Arbeitern persönlich zu erklären, welchen Baum sie fällen und welchen Stein sie gefälligst nicht ignorieren sollen. Flow of War hält diese Form königlicher Personalführung für verzichtbar.

Ein schwer gepanzerter Ritter steht mit Schwert und Schild vor einer mittelalterlichen Festung mit blauen Bannern.
Die Festung wächst, die Arbeiter kennen ihre Aufgaben und vor den Mauern sammelt sich bereits die nächste Gegnerwelle.
© Rongcon Games

Das Fantasy-RTS ist für PC erschienen und verbindet klassischen Basisbau mit automatisierter Wirtschaft und Wellenverteidigung. Arbeiter suchen sich anhand festgelegter Prioritäten selbstständig Aufgaben, während Spieler Festungen planen, Verteidigungsanlagen errichten und ihre Armeen gegen immer stärkere Angriffe vorbereiten.

Damit verlagert das Spiel den Schwerpunkt weg von hektischer Mikrokontrolle. Statt jeden Holzfäller einzeln durch den Wald zu scheuchen, geht es stärker darum, funktionierende Wege, Produktionsketten und Verteidigungslinien zu bauen.

🏰 Eine Festung muss auch ohne Daueraufsicht funktionieren

Arbeiter sammeln automatisch Ressourcen und halten die Wirtschaft in Gang. Wie gut das funktioniert, hängt jedoch weiterhin von der Planung ab: Gebäude, Lagerplätze und Wege müssen so angeordnet werden, dass die Beschäftigten ihre Aufgaben effizient erledigen können.

Währenddessen rücken feindliche Wellen gegen das Reich vor. Mauern, Türme, Fallen und Engstellen verwandeln die eigene Siedlung deshalb schrittweise in eine befestigte Anlage.

Die Automatisierung nimmt Spielern also nicht die Strategie ab. Sie verhindert lediglich, dass der Herrscher persönlich hinter jedem Arbeiter stehen und auf einen Erzbrocken zeigen muss.

🎬 Eine Festung, die auch ohne Daueraufsicht arbeitet

Der Trailer zu Flow of War zeigt automatisierte Arbeiter, wachsende Festungen und anrückende Gegnerwellen. Der König darf sich endlich auf den Krieg konzentrieren, während das Personal selbstständig Holz findet.

🛡️ Tower Defense trifft klassisches Echtzeitspiel

Flow of War verbindet den Aufbau eines RTS mit der klaren Bedrohungsstruktur einer Wellenverteidigung. Zwischen den Angriffen wird erweitert, verbessert und umgebaut. Sobald die nächste Streitmacht erscheint, müssen Befestigungen und Armee gemeinsam funktionieren.

Neben gewöhnlichen Truppen stehen legendäre Einheiten, Zauber und verschiedene Verbesserungen zur Verfügung. Fortschrittssysteme schalten seltene Boni und stärkere militärische Optionen frei.

Die Pixeloptik erinnert bewusst an Strategiespiele der 1990er-Jahre. Der Spielfluss wirkt dagegen moderner: weniger permanente Einheitenverwaltung, mehr Konzentration auf Festungsbau, Prioritäten und den richtigen Einsatz der Armee.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🗺️ Dreißig Herausforderungen und endlose Karten

Die Kampagne umfasst 30 handgefertigte Missionen mit unterschiedlichen Einheiten, Gebäuden und taktischen Anforderungen. Der Entwickler beziffert den Umfang auf mindestens rund 15 Stunden.

Daneben erzeugt das Spiel prozedurale Karten für neue Durchläufe. Ein Karteneditor erlaubt außerdem eigene Schlachtfelder und Herausforderungen.

Wer den Ansatz zunächst testen möchte, kann weiterhin die kostenlose Demo herunterladen. Die Vollversion ist zum Start bis zum 17. August um 20 Prozent reduziert.

Flow of War überlässt seinen Arbeitern einen bemerkenswerten Anteil der täglichen Organisation. Damit bleibt Spielern endlich mehr Zeit für jene Aufgaben, die wirklich zur Stellenbeschreibung eines Fantasyherrschers gehören: Mauern bauen, Zauber erforschen und sehr viele Gegner vor dem Haupttor stapeln.

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