Firewind öffnen den Olymp: Gods, Myths & Titans wird ihr großes Mythologie-Album
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⚡ Der Olymp bekommt Verstärker
📰 Was ist los?
Firewind veröffentlichen am 19. Februar 2027 ihr neues Album Gods, Myths & Titans. Das Werk ist als vollständiges Konzeptalbum über die griechische Mythologie angelegt; jeder Song behandelt einen anderen Mythos. Mit The Legend Of Achilles ist bereits die erste Single samt Lyric Video erschienen.
🐛 Was denken wir?
Das ist für Fantasykosmos ein sauberer Volltreffer. Firewind nutzen Mythologie diesmal nicht als Dekoration, sondern bauen das gesamte Album darauf auf. Wenn orchestrale Arrangements, Songwriting und visuelles Konzept so konsequent zusammenfinden wie angekündigt, könnte das eines der spannendsten Fantasy-Metal-Alben 2027 werden.
Firewind haben lange genug über Schwerter, Schlachten und große Gesten gesungen. Jetzt gehen sie dorthin, wo all das ohnehin schon seit ein paar Jahrtausenden hervorragend organisiert ist: in die griechische Mythologie.

© Originalcover: Firewind / BLKIIBLK / Frontiers Label Group / Felipe Machado
Die Band um Gitarrist Gus G hat mit Gods, Myths & Titans ihr neues Studioalbum angekündigt. Es erscheint am 19. Februar 2027 und wird erstmals als vollständig zusammenhängendes Mythologie-Konzeptalbum gedacht. Jeder Song soll einen anderen Mythos, eine andere Figur oder eine andere Episode aus der antiken Sagenwelt aufgreifen; dazu kommen orchestrale und cineastische Elemente, die den klassischen Firewind-Sound deutlich größer aufziehen sollen.
🏛️ Diesmal ist die Mythologie das eigentliche Thema
Das Entscheidende ist, dass Gods, Myths & Titans kein Album mit ein paar griechischen Namen und einem hübschen Tempel auf dem Cover wird. Gus G beschreibt die Platte ausdrücklich als Projekt, das die Band seit Langem machen wollte. Zwei Jahre Arbeit stecken darin, und jeder einzelne Titel soll als eigenes Tor zu einem anderen Mythos funktionieren.
Die Themen reichen dabei von Achilles über Götter und Könige bis zu Unterwelt- und Titanenmotiven. Schon die Trackliste liest sich wie ein kleiner Reiseführer durch den olympischen Größenwahn: Firegod, The Legend Of Achilles, Queen Of The Underworld, Under Aegean Skies, A King Dethroned und Titans Fall geben ziemlich klar vor, wo die Reise hingeht.
🎬 Achilles eröffnet das Album
Das offizielle Lyric Video zu The Legend Of Achilles liefert den ersten Eindruck davon, wie Firewind ihre Mythologie-Idee musikalisch umsetzen. Der Song verbindet klassischen Heavy- und Power-Metal mit jener epischen Aufladung, die Gus G für das gesamte Album angekündigt hat.
⚔️ Achilles eröffnet die Reise
Mit The Legend Of Achilles ist der erste Song bereits erschienen. Firewind greifen darin eine der bekanntesten Gestalten der griechischen Mythologie auf und setzen damit sehr bewusst den Ton für das gesamte Album.
Gus G bezeichnet Achilles als eine der mächtigsten Kriegerlegenden überhaupt und macht klar, dass der Song als Einstieg in die Welt des Albums gedacht ist. Genau deshalb funktioniert er als erste Single so gut: Wer hier auf halbem Weg zwischen Power Metal, klassischem Heavy Metal und orchestraler Überhöhung aussteigt, braucht vermutlich auch beim Rest nicht mehr nach dem Eingang zum Olymp zu suchen.
🎼 Orchester statt bloßer Gitarrenwand
Besonders interessant ist der angekündigte Ausbau des Sounds. Firewind wollen ihren klassischen Metal-Stil diesmal stärker mit orchestralen und cineastischen Elementen verbinden. Laut Gus G soll das den Songs eine zusätzliche Ebene geben und den Mythologie-Stoff nicht nur lyrisch, sondern auch musikalisch größer machen.
Das ist für dieses Konzept fast zwingend. Ein Album über Götter, Titanen, Könige und Unterwelt wirkt etwas verloren, wenn alles klingt wie ein gewöhnlicher Tour-Support-Slot um 19:20 Uhr. Wenn Firewind die orchestralen Elemente wirklich organisch in ihre Riffs und Refrains einbauen, könnte Gods, Myths & Titans genau jene monumentale Größe bekommen, die so ein Stoff braucht.
🎨 Jeder Song bekommt sein eigenes Bild
Die Band denkt das Konzept offenbar auch visuell weiter. Für jeden Song hat Felipe Machado ein eigenes Artwork geschaffen. Firewind wollen damit die Geschichten von Macht, Ruhm, Tragödie und Aufbegehren nicht nur musikalisch, sondern auch bildlich als zusammenhängende Welt präsentieren.
Das ist für Fantasykosmos natürlich besonders interessant, weil das Album dadurch weit über reine Musikpromotion hinausgeht. Wenn jedes Stück tatsächlich seinen eigenen Mythos und seine eigene visuelle Interpretation bekommt, entsteht daraus fast ein kleines illustriertes Sagenbuch in Metalform.
🎤 Henning Basse kehrt zurück
Gods, Myths & Titans markiert außerdem die Rückkehr von Henning Basse ans Mikrofon. Er war bereits früher Teil von Firewind und kehrt nun für dieses Album als Sänger zurück. Zur aktuellen Besetzung gehören außerdem Gus G an Gitarre und Keyboards, Petros Christo am Bass und Johan Nunez am Schlagzeug.
Gerade bei einem Konzeptalbum dieser Größenordnung ist die Stimme wichtig. Basse bringt die klassische Heavy-Metal-Wucht mit, die für große Refrains und theatralische Mythologie deutlich besser passt als eine zu nüchterne oder moderne Gesangslinie.
🏺 Zwölf Stationen durch Götter, Helden und Unterwelt
Die Platte umfasst zwölf Titel und wird von Prologue Sacrifice und Epilogue eingerahmt. Dazwischen bewegt sich die Band durch verschiedene Motive der griechischen Mythologie. Die genaue Zuordnung aller Songs zu einzelnen Sagen ist noch nicht vollständig erklärt, aber Titel wie Queen Of The Underworld oder Titans Fall lassen bereits genug Raum für Spekulationen.
Spannend wird vor allem, ob Firewind die Geschichten klassisch erzählen oder stärker modern interpretieren. Gerade Figuren wie Achilles bieten schließlich genug Stoff für Heldentum, Hybris, Schicksal und Tragödie – also ungefähr alles, was Power Metal seit Jahrzehnten ohnehin liebt.
🔥 Ein Album, das wie für Fantasykosmos gebaut wirkt
Für unseren Musikbereich ist diese Ankündigung deshalb deutlich mehr als ein normaler Release-Hinweis. Hier haben wir eine etablierte Metalband, ein explizites Mythologie-Konzept, eine komplette visuelle Begleitung und einen ersten Song, der den Ansatz bereits konkret zeigt.
Genau solche Veröffentlichungen wollen wir im Musikscan häufiger herausziehen. Fantasy und Mythologie sind hier keine hübsche Verpackung, sondern die inhaltliche Grundlage des gesamten Projekts. Und wenn Firewind schon den Olymp betreten, schauen wir natürlich nach, ob Zeus wenigstens die Lautstärke akzeptiert.





