Vier Kristalle dunkel? Final Fantasy Resonance holt den zuständigen Warrior of Light

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Wenn die Kristalle dunkel werden, gibt es einen Fachmann

📰 Was ist los?
Square Enix stellt im neuen Final Fantasy Resonance-Trailer den Warrior of Light vor. Der Held des ersten Final Fantasy gehört zu den Visions, deren Fähigkeiten die eigene Gruppe im Kampf nutzen kann. Das HD-2D-Rollenspiel erscheint am 22. Oktober für Switch, Switch 2, PS5, Xbox Series X/S und PC.

🐛 Was denken wir?
Ein einzelner Charaktertrailer erfindet das JRPG natürlich nicht neu. Der Warrior of Light zeigt aber ziemlich perfekt, was Resonance sein will: frühe Final-Fantasy-DNA, modernes HD-2D und Figuren aus fast vierzig Jahren Seriengeschichte. Jetzt muss Square Enix nur verhindern, dass aus dem Visions-System eine besonders aufwendig animierte Klassentreffenverwaltung wird.

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✨ Vier Kristalle dunkel? Final Fantasy Resonance holt den zuständigen Warrior of Light

Final Fantasy hat in fast vierzig Jahren Krieger, Söldner, Prinzen, Rebellen und eine beeindruckende Zahl von Menschen mit überdimensionierten Schwertern zu Helden erklärt. Wenn allerdings ausgerechnet die vier elementaren Kristalle ihr Licht verlieren, kann man auch gleich den Mann rufen, der für diesen Problemtyp praktisch die ursprüngliche Stellenbeschreibung besitzt.

Mehrere Fantasyfiguren stehen rund um einen großen blau leuchtenden Kristall. Schwerter, Rüstungen und magische Figuren heben sich vor einem tief dunkelblauen Hintergrund ab.
Final Fantasy Resonance holt Legenden der Reihe als Visions zurück. Im aktuellen Trailer übernimmt der Warrior of Light seinen nächsten Kristallnotdienst.
© SQUARE ENIX

Der neue Trailer zu Final Fantasy Resonance stellt den Warrior of Light ins Zentrum und zeigt, wie der Held des ersten Final Fantasy als sogenannte Vision an der Seite der eigenen Gruppe kämpft. Das Rollenspiel erscheint am 22. Oktober 2026 für Nintendo Switch, Switch 2, PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC.

⚔️ Der erste Final-Fantasy-Held regelt Kristallprobleme weiterhin persönlich

Der Warrior of Light gehört zu den Visions, einem der zentralen Systeme von Final Fantasy Resonance. Dabei handelt es sich um Echos berühmter Figuren aus der langen Geschichte der Reihe. Spieler können eine Verbindung zu ihnen aufbauen und ihre besonderen Fähigkeiten anschließend im Kampf einsetzen.

Beim Warrior of Light geschieht das im Sanctum of Light. Der neue Trailer greift dabei direkt die Mythologie des allerersten Final Fantasy auf: Vier Kristalle verlieren ihr Licht, Dunkelheit breitet sich aus und ein legendärer Krieger stellt sich dem drohenden Untergang entgegen.

Fast vier Jahrzehnte später sieht der zuständige Fachmann erheblich aufwendiger aus. Im Kampf stürzt sich der Warrior of Light mit mächtigen Lichtattacken auf seine Gegner und lässt unter anderem leuchtende Speere niedergehen. Ein einfaches „Attack“ aus einem kleinen Menüfenster hätte 2026 vermutlich auch etwas unterambitioniert gewirkt.

🎬 Der ursprüngliche Warrior of Light meldet sich zum Dienst

Der offizielle Trailer zu Final Fantasy Resonance stellt den Warrior of Light als Vision vor und zeigt seine Kräfte im neuen HD-2D-Kampfsystem. Vier dunkle Kristalle später weiß der Mann offenbar noch immer ziemlich genau, weshalb man ihn gerufen hat.

💥 Visions sollen mehr sein als ein Klassentreffen mit Schwertern

Square Enix nutzt die Visions, um Figuren aus verschiedenen Final Fantasy-Epochen in dasselbe Spiel zu holen. Neben dem Warrior of Light wurden bereits weitere bekannte Helden wie Cloud und Tidus gezeigt.

Der interessante Punkt liegt darin, dass diese Auftritte spielerisch mehr Gewicht bekommen sollen als gewöhnliche Gastrollen. Visions bringen eigene Fähigkeiten mit und greifen direkt in den Gruppenbau sowie das Kampfsystem ein. Damit könnten sie unterschiedlichen Formationen eigene taktische Schwerpunkte geben.

Das muss funktionieren, denn die Gefahr liegt auf der Hand: Bei einer Reihe mit derart vielen populären Figuren kann aus einem Rollenspiel schnell eine sehr hübsche Heldensammelstelle werden, während die neue Besetzung höflich am Rand wartet. Resonance muss deshalb beweisen, dass seine Legenden tatsächlich ein System bilden und nicht bloß nostalgische Namensschilder tragen.

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🎯 Schwächen brechen und zusätzliche Chancen schaffen

Die Kämpfe bleiben klassisch rundenbasiert, bekommen aber mehrere moderne Mechaniken. Gegner besitzen Schwächen, die gezielt ausgenutzt werden können. Wer sie richtig trifft, kann Feinde ins Stagger bringen und sich dadurch zusätzliche Möglichkeiten für Angriffe verschaffen.

Dazu kommen besonders mächtige Resonance-Attacken und eben die Fähigkeiten der Visions. Das Spiel verbindet damit traditionelle JRPG-Strukturen mit taktischen Systemen, die deutlich mehr verlangen sollen als das wiederholte Anwählen des stärksten Zaubers.

Gerade der Warrior of Light passt perfekt zu diesem Konzept. Er ist beinahe das wandelnde Symbol jener frühen Final-Fantasy-DNA, die Resonance sichtbar nach vorne stellt: Kristalle, klare Rollenverteilung, rundenbasierte Kämpfe und die feste Überzeugung, dass sich selbst ein Weltuntergang mit der richtigen Gruppe organisatorisch bewältigen lässt.

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💎 Final Fantasy bekommt endlich sein eigenes HD-2D

Optisch setzt Final Fantasy Resonance auf HD-2D. Pixelartige Figuren treffen auf dreidimensionale Umgebungen, moderne Beleuchtung, Kamerafahrten und wesentlich aufwendigere Effekte. Square Enix bezeichnet das Spiel als das erste Final Fantasy in diesem Stil.

Das wirkt fast überraschend spät. Mit Octopath Traveler, Triangle Strategy und den neueren Dragon Quest-Projekten hat Square Enix HD-2D längst zu einer eigenen visuellen Sprache ausgebaut. Gerade Final Fantasy mit seinen historischen Pixelwurzeln schien dafür jahrelang wie der offensichtlichste Kandidat überhaupt.

Resonance zeigt nun, wie sich die klassische Optik der Reihe hätte entwickeln können, wäre sie nie vollständig in polygonale 3D-Welten abgebogen. Der Warrior of Light eignet sich für diese Demonstration besonders gut: Eine der ältesten Figuren des Franchise kehrt in einem Stil zurück, der Vergangenheit und Gegenwart direkt miteinander verschmilzt.

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🐥 Chocobos, Luftschiffe und sehr viel Seriengeschichte

Auch jenseits der Visions bedient sich Resonance reichlich aus dem großen Final-Fantasy-Schrank. Chocobos, Luftschiffe, Kristalle, Magie und bekannte Kreaturen gehören selbstverständlich zur Reise.

Dabei besitzt das Projekt eine ungewöhnliche Vorgeschichte. Final Fantasy Resonance basiert auf dem ersten Handlungsbogen von Final Fantasy Brave Exvius, wurde für seine neue Fassung aber umfassend umgebaut. Grafik, Erkundung und Kampfsystem wurden neu entwickelt, damit aus dem ehemaligen Mobile-Stoff ein vollständiges Konsolen- und PC-Rollenspiel wird.

Das erklärt auch die Visions. Schon Brave Exvius brachte Figuren aus unterschiedlichen Final-Fantasy-Welten zusammen. Resonance übernimmt diese Idee und versucht, sie aus ihrer früheren Mobile-Struktur in ein geschlossenes JRPG zu übertragen.

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🗡️ Der Urheld darf am 22. Oktober wieder ran

Am 22. Oktober 2026 zeigt sich, ob diese Mischung aus Nostalgie, HD-2D und rundenbasierter Taktik trägt. Gerade der Warrior-of-Light-Trailer macht ziemlich deutlich, worauf Square Enix zielt: Final Fantasy Resonance möchte die Geschichte der Reihe feiern, ohne daraus lediglich ein Museum mit Kampfanimationen zu machen.

Der Warrior of Light hat dabei vermutlich die einfachste Aufgabe von allen.

Er kennt das Problem schließlich schon.

Vier Kristalle dunkel, Welt in Gefahr, großes Schwert einpacken. Manche Berufsprofile ändern sich einfach nie.

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