Final Fantasy zieht endlich ins Nendoroid-Regal ein

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Endlich mehr Plastik: Final Fantasy im Chibi-Test

📰 Was ist los?
Good Smile Company und Square Enix bringen die ersten offiziellen Final-Fantasy-Nendoroids: Warrior of Light, Chocobo sowie Y’shtola, G’raha Tia und Estinien aus FFXIV. Der Warrior of Light soll ab März 2026 vorbestellbar sein, Termine und Preise für die übrigen Figuren stehen noch aus.

🐛 Was denken wir?
Das ist weniger Merchandising-Revolution als längst fälliger Schritt. Die Startauswahl wirkt angenehm schräg, fast mutig, weil sie nicht sofort die FFVII-Dauerbrenner abdruckt. Wenn die fünf gut laufen, dürfte das Nendoroid-Regal schnell voller werden und der Fan-Geldbeutel leerer.

🐥 Final Fantasy zieht endlich ins Nendoroid-Regal ein

Fast 20 Jahre Chibi-Plastik und kein einziger offizieller Final-Fantasy-Nendoroid. Stattdessen mussten Fans mit Square-Enix-Eigenkreationen vorliebnehmen. Jetzt hat Good Smile Company den Bann gebrochen und ausgerechnet ein paar „Deep Cuts“ an die Spitze gestellt.


🎮 Die ersten fünf im Wackelkopf-Club

Auf dem Event Nendoroid FUNS 2026 Winter hat Good Smile die ersten offiziellen Figuren zur Reihe angekündigt. Der Auftakt ist klar verteilt:

  • Warrior of Light aus Final Fantasy I
  • Chocobo als Serienmaskottchen
  • Y’shtola, G’raha Tia und Estinien aus Final Fantasy XIV

Cloud, Sephiroth oder Tifa bleiben vorerst draußen. Statt „Greatest Hits“ gibt es also eine Mischung aus Urgestein plus Fanlieblinge aus Eorzea. Laut Showcase sollen die Figuren klassische Nendoroid-Features bekommen: Chibi-Proportionen, austauschbare Gesichter, bewegliche Arme und Zubehör. Preise und Release-Termine fehlen noch, aber bei Nendoroids liegt man erfahrungsgemäß unter der 100-Dollar-Grenze.

Der Warrior of Light orientiert sich optisch am Amano-Design, mit farbenfroher Rüstung und Hornhelm, während der Chocobo das bekannte, kugelrunde Seriengesicht zeigt. Für die drei FFXIV-Figuren gibt es bisher nur Konzeptbilder, was dafür spricht, dass sie zeitlich hinterherlaufen werden. Vorbestellungen für den Warrior of Light sollen im März 2026 starten, der Rest folgt in Wellen.


🧸 Chocobo statt Cloud: Absage an den Nostalgie-Autopiloten

Spannend ist weniger, dass Final Fantasy nun überhaupt Nendoroids bekommt, sondern wie Good Smile und Square Enix den Einstieg wählen. Statt sofort das komplette FFVII-Line-up aufzustellen, startet man mit einem generischen Helden aus Teil 1, einem ikonischen Vogel und einem Trio aus XIV.

Das ist untypisch für eine Reihe, die sonst jede Gelegenheit nutzt, Cloud Strife noch einmal in ein neues Format zu fräsen. Hier wirkt es fast, als wolle man die Fanbasis testen, bevor man die erwartbaren Gesichter ins Regal stellt. In Foren klingt das Ergebnis entsprechend: FFXIV-Spieler feiern Estinien und G’raha, während andere sich wundern, warum ausgerechnet der namenlose Kristallkrieger die Speerspitze spielen darf.

Für Sammler ist die Message klar: Das ist vermutlich nur die erste Welle. Wenn sich die fünf gut verkaufen, stehen die Chancen hoch, dass der Rest des Serienzoos hinterherwatschelt, von Terra bis Tidus. Bis dahin bleibt die Reihe ein bisschen kurios: ein winziges Chocobo, ein anonymer Nostalgie-Ritter und drei Online-Helden, die sich vermutlich schneller ausverkaufen als man „Limit Break“ sagen kann.

Episches Fantasy-Banner im Stil von Gandalf: Ein weißbärtiger Zauberer blockiert mit erhobenem Stab den Weg und ruft ‚Du kannst nicht vorbei!‘. Darunter der Zusatz: ‚Es sei denn, du abonnierst unseren Newsletter!‘. Rechts unten ein glühender, magischer Button mit der Aufschrift: ‚Lass mich rein, du Narr!
Mystisches Banner mit Elyra, der Sternengöttin: Ihr leuchtendes Gesicht vor einem funkelnden Sternenhimmel, goldener Schriftzug ‚Dein Blick in die Zukunft?‘ und ein glänzender goldener Button ‚Direkt zum Sternenorakel‘.