Final Fantasy VII Remake Part 3: Zack Fair bleibt Square Enix’ schönster Störfall

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Zack und die Multiversums-Migräne

📰 Was ist los?
Naoki Hamaguchi hat bestätigt, dass Zack Fair auch im Finale der Remake-Trilogie wichtig bleibt. Seine Präsenz soll Spielern helfen, die veränderte Welt der neuen Version intuitiv zu begreifen.

🐛 Was denken wir?
Zack ist in dieser Trilogie längst nicht mehr nur „der Typ aus Clouds Vergangenheit“. Er ist Square Enix’ eleganter Schraubenschlüssel im Getriebe. Sobald er auftaucht, wirkt die Geschichte, als hätte jemand das Original respektvoll verbeugt und danach heimlich die Realität neu verkabelt.

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⚔️ Final Fantasy VII Remake Part 3: Zack Fair bleibt Square Enix’ schönster Störfall

Final Fantasy VII Remake Part 3 wird Zack Fair offenbar nicht einfach wieder in die narrative Abstellkammer stellen. Director Naoki Hamaguchi hat erklärt, dass Zacks größere Rolle in der Remake-Trilogie kein spontaner Fanservice-Unfall war, sondern früh zum Konzept gehörte.

Ein junger Schwertkämpfer steht in einer zerbrochenen futuristischen Stadt, während grüne Lichtströme und gesplitterte Erinnerungen um ihn schweben.

Das ist für Final Fantasy VII durchaus bemerkenswert. Im Original von 1997 war Zack eher eine tragische Hintergrundfigur, ein Schatten in Clouds zerbrochener Erinnerung. Die Remake-Trilogie macht daraus etwas viel Größeres: Zack wird zur Störung im System, zur lebenden Frage, ob diese Neuauflage wirklich nur nacherzählt, oder ob sie an den Schicksalsdrähten zieht.

Und genau das ist natürlich der Punkt, an dem das Fandom wahlweise Theorien baut, hohen Blutdruck entwickelt oder seit drei Jahren versucht, die Timeline mit Garn, Pinnwand und Mako-Koffein zu erklären.

💔 Mehr als Fanservice mit Buster Sword

Hamaguchi sagt sinngemäß: Zack sei seit dem Original durch Spin-offs und weitere Final-Fantasy-VII-Titel enorm beliebt geworden. Deshalb habe man seine Präsenz in der Remake-Reihe bewusst genutzt, um die Unterschiede zur alten Geschichte nicht trocken zu erklären, sondern über ihn erfahrbar zu machen.

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Das ist clever. Zack funktioniert als emotionaler Fremdkörper. Er gehört zu dieser Welt, aber in der klassischen Erinnerung eigentlich nicht mehr aktiv in sie hinein. Wenn er nun doch wieder im Spiel ist, entsteht automatisch Spannung: Ist das Rettung? Täuschung? Alternative Realität? Lifestream-Trick? Oder einfach Square Enix mit sehr teurem Nebelwerfer?

Gerade deshalb ist Zack für Final Fantasy VII Remake Part 3 so spannend. Er trägt die zentrale Frage der ganzen Trilogie in sich: Wie weit darf ein Remake gehen, bevor es nicht mehr Erinnerungsarbeit, sondern Geschichtsumschreibung ist?

🗡️ Aber nicht alles darf zerbrechen

Ganz freie Hand scheint Square Enix der neuen Version aber nicht zu geben. Hamaguchi betont, dass die Remake-Trilogie die Spannung um mögliche Schicksalsänderungen zwar bewusst offenhält, aber nicht nach dem Motto funktioniert, dass plötzlich alles beliebig werden kann. Der emotionale Kern der Figuren und die Grundthemen von Final Fantasy VII sollen erhalten bleiben.

Das ist vermutlich die einzig vernünftige Linie. Die Remake-Trilogie lebt davon, dass sie Fans des Originals verunsichert. Aber wenn sie den Kern verliert, bleibt am Ende nur ein hübsches Hochglanzlabyrinth mit Chocobos, Tränen und zu vielen Deutungsebenen.

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Zack dürfte also wichtig bleiben, aber nicht zwingend als Freifahrtschein für eine komplett neue Geschichte. Eher als Prüfstein. Als Figur, an der sich zeigt, wie mutig Square Enix wirklich ist und wo die Entwickler doch wieder den alten Schmerz bewahren wollen.

🪓 Zack Fair bleibt der Fehler im System – und genau deshalb funktioniert es

Final Fantasy VII Remake Part 3 hat mit Zack Fair eine der spannendsten offenen Karten der gesamten Trilogie. Er ist Fanliebling, Störsignal, Hoffnungsträger und emotionaler Sprengsatz zugleich.

Wenn Square Enix ihn klug einsetzt, kann Zack dem Finale genau jene zusätzliche Tragik geben, die diese Neuauflage braucht: nicht als billige „Alles wird diesmal anders“-Maschine, sondern als Figur, die zeigt, wie schmerzhaft Hoffnung sein kann, wenn eine Geschichte eigentlich längst entschieden war.

Oder kürzer gesagt: Zack bleibt. Das Original bleibt auch. Und irgendwo dazwischen sitzt das Fandom, hört One-Winged Angel im Kopf und fragt sich, ob es diesmal wirklich vorbereitet ist.

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Schwarzweiße Luxus-Werbeparodie im Stil einer edlen Uhrenkampagne: Ein ernst blickender Ork mit markanten Stoßzähnen und elegantem schwarzen Sakko sitzt in halb seitlicher Pose vor dunklem Hintergrund. Auf seinem Handgelenk trägt er eine metallische Luxus-Uhr. Über dem Bild stehen groß der Markenname „VORGHAN VULTOR“ und darunter „MIMIKRON“. Rechts unten ist die Uhr noch einmal als Produktabbildung zu sehen: ein silbernes Modell mit dunklem Zifferblatt, zahnartigen Stundenmarkierungen und einem unheimlichen Auge im unteren Bereich. Die Szene wirkt auf den ersten Blick hochwertig und seriös, entfaltet aber auf den zweiten Blick ihren absurden Fantasy-Humor.

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