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Ein Raid aus einer anderen Realität
📰 Was ist los?
Square Enix hat beim Fan Festival 2026 die Erweiterung Evercold für Januar 2027 angekündigt und dabei auch das Crossover EVANGELION: Ghosts of Desire enthüllt. Die Raid-Reihe ist für 24 Spieler ausgelegt und entsteht mit kreativer Beteiligung von khara, Inc..
🐛 Was denken wir?
Das ist komplett irre — und genau deshalb potenziell großartig. Final Fantasy XIV war schon immer gut darin, Einflüsse zusammenzuwerfen, die auf dem Papier nach Kontrollverlust klingen. Wenn Yoshidas Team das sauber in Eorzeas Ton einbettet, kann daraus kein Fremdkörper werden, sondern einer dieser Crossover-Momente, bei denen man hinterher sagt: natürlich funktioniert ausgerechnet das.
🤖 Final Fantasy XIV x Evangelion: Eorzea hat jetzt endgültig alles gesehen
Es gibt Crossover, die man kommen sieht. Und dann gibt es diese Sorte Meldung, bei der selbst langjährige MMO-Spieler kurz prüfen, ob sie versehentlich in einer alternativen Zeitlinie eingeloggt sind. Final Fantasy XIV trifft auf Neon Genesis Evangelion — nicht als kleines Event mit Kostümchen und Augenzwinkern, sondern als Alliance-Raid-Serie in der kommenden Erweiterung Evercold. Dazu gibt es bereits einen ersten Teaser.
❄️ Evercold wird ohnehin kein kleines Update
Das Evangelion-Ding ist nur der auffälligste Teil der Ankündigung. Evercold hebt das Levelcap von 100 auf 110, bringt zwei neue Jobs, neue Gebiete, Städte, Dungeons, Trials, einen neuen Raid und einen neuen Ultimate-Raid. Außerdem schraubt Square Enix kräftig am System selbst: Mit Reborn Mode und Evolved Mode kommt ein grundlegender Kampfüberbau, der alte und neue Spielweisen nebeneinander führen soll.

Gerade deshalb wirkt das Evangelion-Crossover nicht wie ein isolierter Gag, sondern wie Teil einer Expansion, die ohnehin größere Umbauten wagt. Wenn Square Enix schon an Kernsystemen und Saga-Struktur schraubt, ist genau dann der Moment für einen Raid, der aussieht, als sei er aus einem Anime-Fiebertraum direkt in Eorzea gefallen.
⚔️ Warum das sogar erstaunlich gut passt
So absurd die Kombination zuerst klingt: Ganz unlogisch ist sie nicht. Final Fantasy XIV hat längst Erfahrung damit, externe Stilwelten über große Raid-Reihen einzubinden — prominent etwa mit NieR in Shadowbringers. Evangelion bringt dazu genau die Mischung aus metaphysischem Pathos, ikonischem Design und apokalyptischer Fremdheit mit, die in einem MMO-Raid nicht bloß als Fanservice, sondern als echte Bildgewalt funktionieren kann.
Dazu kommt, dass Naoki Yoshida laut GameSpot selbst von sich als großer Evangelion-Otaku gesprochen hat. Das erklärt zumindest, warum diese Idee nicht nach kalter Marketing-Mathematik aussieht, sondern nach einem Herzensprojekt mit sehr großer Einschlagszone.
🎬 Offizieller Trailer
Der offizielle Teaser zu EVANGELION: Ghosts of Desire kündigt das Crossover für Final Fantasy XIV: Evercold an.
🪓 Unser Fazit: Der seltsamste Raid des Jahres hat beste Chancen
Final Fantasy XIV x Evangelion ist genau die Art News, die erst wie ein Scherz klingt und dann plötzlich offiziell auf der Bühne steht. Für Fans von FFXIV, Evangelion, Square Enix und ziemlich wildem Genre-Mischbetrieb ist das eine Top-Meldung. Und für alle anderen ist es zumindest der Moment, in dem man kurz anerkennen muss, dass Eorzea wirklich jede Tür offenlässt, selbst die mit Warnschild und Sirenenton.
Wenn Ghosts of Desire am Ende spielerisch liefert, reden wir hier nicht nur über ein kurioses Crossover, sondern über einen der aufmerksamkeitsstärksten Fantasy-Raid-Moves der nächsten Erweiterung. Und ehrlich gesagt: Ein MMO, das nach all den Jahren noch solche Schlagzeilen produziert, macht irgendetwas sehr richtig.



