EXODUS: 40 Minuten Gameplay und eine Freiheit, die ihren Preis hat

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

🚀 Erst retten, dann die Rechnung schicken

📰 Was ist los?
Archetype Entertainment zeigt rund 40 Minuten neues Gameplay zu EXODUS. Die Mission Liberating the Kay führt Jun Aslan auf die Raumstation Khonsu, wo er gegen die Streitkräfte seines Halbbruders kämpft. Neben Gefechten und besonderen Fähigkeiten stehen Entscheidungen über die Zukunft eines ganzen Volkes im Mittelpunkt.

🐛 Was denken wir?
Die wichtigste Erkenntnis dieser Präsentation liegt für uns nicht in den Schusswechseln, sondern in den politischen Entscheidungen. Ein Volk zu befreien und anschließend über seine Abhängigkeit von einem mächtigen Verbündeten zu entscheiden, ist ein vielversprechender Rollenspielkonflikt. Vor allem dann, wenn die Konsequenzen tatsächlich über die unmittelbare Mission hinausreichen. Die Kampfmechanik wirkt ambitioniert, doch bei EXODUS wird letztlich die erzählerische Tiefe den Unterschied machen. Pedro freut sich besonders auf die intelligenten Frösche. Er hofft allerdings, dass ihre gesamte Zivilisation nicht auf dem üblichen Rollenspielprinzip beruht, nach dem jeder Fremde erst drei Aufträge erledigen muss, bevor er ein Gespräch führen darf.

Eine gewaltige Raumstation, ein machthungriger Halbbruder und ein Volk, das seine Freiheit zurückhaben möchte. Klingt nach einem gewöhnlichen Science-Fiction-Abenteuer? Nicht ganz. Archetype Entertainment hat am 28. Oktober 2026 rund 40 Minuten neues Gameplay aus seinem ambitionierten Rollenspiel EXODUS veröffentlicht. Die Mission Liberating the Kay zeigt nicht nur Kämpfe, Erkundung und futuristische Technologien, sondern auch Entscheidungen, bei denen die Grenze zwischen Heldentum und Machtpolitik gefährlich verschwimmt. Am 7. April 2027 erscheint das Spiel für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S.

Gameplay-Screenshot aus EXODUS: Drei bewaffnete Kämpfer in futuristischen Rüstungen liefern sich in einer industriellen Raumstation ein Feuergefecht mit feindlichen Soldaten und zwei schwebenden Kampfdrohnen. Blaue Laserstrahlen und Mündungsfeuer durchziehen die Szene.
Schwer bewaffnet durch die Zukunft: In EXODUS kämpfen Jun Aslan und seine Verbündeten gegen feindliche Streitkräfte. Eine neue, rund 40-minütige Gameplay-Präsentation zeigt die Action und die folgenreichen Entscheidungen des Science-Fiction-Rollenspiels. Bild: © Archetype Entertainment / Wizards of the Coast.

🚀 Eine Raumstation als Preis für die Freiheit

Im Mittelpunkt steht Jun Aslan, ein ehemaliger Schrottsammler, der als sogenannter Traveler in die Tiefen des Alls aufbricht. Um sein Raumschiff für interstellare Reisen auszustatten, benötigt Jun wichtige Bauteile. Die besitzt ausgerechnet Suliman Tenjin, Oberhaupt einer einflussreichen Dynastie. Doch dessen Hilfe ist nicht umsonst.

Jun soll die Raumstation Khonsu zurückerobern, eine gewaltige orbitale Verteidigungsanlage, die seit Generationen seine Heimatwelt Lidon schützt.

Khonsu ist zugleich die Heimat der Kay, einer Spezies intelligenter, weiterentwickelter Frösche. Doch die Station wurde von den Truppen Gideon Aslans besetzt, Juns eigenem Halbbruder. Aus der Suche nach Ersatzteilen wird damit eine militärische Befreiungsmission mit erheblichen politischen Folgen.

EXODUS – Rund 40 Minuten Gameplay aus der Mission Liberating the Kay. Achtung: Enthält Handlungsspoiler!

⚔️ Kämpfe zwischen Schwerelosigkeit und Materiemanipulation

Die neue Gameplay-Präsentation zeigt mehrere Bereiche der Mission und vermittelt einen Eindruck davon, wie EXODUS seine Kämpfe mit der Erkundung einer futuristischen Umgebung verbindet.

Neben klassischen Schusswechseln stehen besondere technologische Fähigkeiten zur Verfügung. Mit seinem Handschuh kann Jun beispielsweise Materie beeinflussen und durch die Fähigkeit Petrify gefährliche Plasmahindernisse überwinden.

Auch Kämpfe in der Schwerelosigkeit gehören zum Abenteuer. Dort müssen feindliche Einheiten unter veränderten Bedingungen ausgeschaltet werden.

Die Gefährten kämpfen nicht nur dekorativ mit, sondern übernehmen eigene Aufgaben. Während Jun und seine Begleiterin Elise gegnerische Truppen aufhalten, unterstützt Suliman die Operation auf seine Weise.

Dazu kommen Begegnungen mit ungewöhnlichen Bewohnern der Station, ein Bosskampf gegen Sergeant Lusinchi und die Suche nach rätselhaften Hinterlassenschaften der mächtigen Celestials.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🐸 Ein befreites Volk ist noch lange kein freies Volk

Besonders spannend sind die Entscheidungen, die während der Mission getroffen werden können.

Schon früh muss Jun darüber befinden, ob er einen verwundeten Gegner verschont und dafür medizinische Vorräte opfert oder den Mann seinem Schicksal überlässt.

Später benötigt er eine Schlüsselkarte, die sich im Besitz einer Wache befindet. Auch hier stehen unterschiedliche Wege offen: bezahlen oder die Karte mit Gewalt an sich bringen.

Diese Entscheidungen spiegeln zwei moralische Entwicklungsrichtungen wider: Paladin steht für Tugend, Immortal für Ehrgeiz und Machtstreben.

Die vielleicht wichtigste Wahl wartet jedoch am Ende. Suliman bietet den Kay den Schutz seiner Dynastie an. Als Gegenleistung verlangt er, die Signale der Raumstation so zu verändern, dass sie die Loyalität der Kay über Generationen hinweg sichern.

Jun kann dieser Forderung zustimmen und damit die Interessen seines mächtigen Verbündeten bedienen. Oder er besteht darauf, Khonsu zu schützen, ohne die Bewohner politisch zu unterwerfen.

Das ist eine ausgesprochen interessante Form des klassischen Rollenspielkonflikts: Man kann einen Krieg gewinnen und trotzdem die Freiheit der Geretteten verspielen.

Die Entwickler kündigen an, dass die Entscheidung über das Schicksal der Kay langfristige Konsequenzen haben wird.

Nichts als die Wahrheit. Schmaler Banner für den Arkanen Moosverhetzer. Ein Moosling mit Blatthelm, der wütend eine Propagangazeitung liest.

🌌 Mehr als ein Mass Effect mit neuen Raumschiffen?

EXODUS entsteht bei Archetype Entertainment, einem Studio mit ehemaligen Entwicklern von BioWare und anderen großen Rollenspielproduktionen.

Die Nähe zur Mass Effect-Tradition ist unverkennbar. Eine zentrale Hauptfigur, eine eigene Raumschiffbesatzung, charakterstarke Begleiter, futuristische Technologie und moralische Entscheidungen bilden das Fundament.

Doch das Spiel verfolgt auch eigene Ideen. Die Geschichte spielt rund 40.000 Jahre in der Zukunft, in einer Galaxis, in der sich Teile der Menschheit zu mächtigen, fremdartigen Wesen weiterentwickelt haben.

Eine besondere Rolle spielt die Zeitdilatation. Während die Raumreisenden ihre Missionen erleben, können auf ihren Heimatwelten Jahrzehnte vergehen. Entscheidungen erhalten dadurch eine zusätzliche Tragweite, weil ihre Folgen möglicherweise erst Generationen später sichtbar werden.

Gerade diese Verbindung aus politischer Verantwortung, persönlicher Entwicklung und relativistischer Zeit könnte dem Spiel eine eigene erzählerische Identität verleihen.

SCIENCE-FICTION · ACTION-RPG · SPACE OPERA

EXODUS

Die Zukunft einer ganzen Welt liegt in deiner Hand.

OFFIZIELLER RELEASE

7. April 2027

PC · PlayStation 5 · Xbox Series X|S

Missionsdaten

Entwickler Archetype Entertainment Publisher Wizards of the Coast Genre Science-Fiction-Action-Rollenspiel Modus Einzelspieler · Third Person Hauptfigur Jun Aslan Spielwelt Centauri Cluster · 40.000 Jahre in der Zukunft Gameplay Liberating the Kay · ca. 40 Minuten Schauplatz Raumstation Khonsu · Orbit von Lidon Kernmechaniken Begleiter, Materiemanipulation, Kämpfe und weitreichende Entscheidungen PC-Stores Steam · Epic Games Store

DIE ENTSCHEIDUNG AUF KHONSU

PALADIN · TUGEND
Befreie die Kay, ohne ihre Zukunft einem neuen Herrscher zu unterwerfen.

IMMORTAL · EHRGEIZ
Sichere dir den Vorteil der Tenjin-Dynastie und beeinflusse die Loyalität der Kay.

Offizielle Gameplay-Präsentation ansehen

Archetype Entertainment · Enthält Handlungsspoiler

Eine Welt retten ist schwer.
Ihre Freiheit zu bewahren noch schwerer.

🎮 Wann erscheint EXODUS?

EXODUS erscheint am 7. April 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC über Steam und den Epic Games Store. Entwickelt wird das Einzelspieler-Rollenspiel von Archetype Entertainment, veröffentlicht von Wizards of the Coast.

Die neue, rund 40-minütige Präsentation Liberating the Kay bietet einen ausführlichen Einblick in die Spielmechanik und die erzählerischen Möglichkeiten. Wer möglichst unvorbereitet in das Abenteuer starten möchte, sollte allerdings vorsichtig sein: Das Video verrät wesentliche Ereignisse einer späteren Mission. Ob die angekündigten Entscheidungen tatsächlich tiefgreifende Konsequenzen besitzen, wird sich erst im fertigen Spiel zeigen.

Aber ein Rollenspiel, in dem man ein Volk retten und gleichzeitig dessen Zukunft verkaufen kann, stellt immerhin schon die richtigen unbequemen Fragen.

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Das Sterneorakel von Elyra sieht in deine Zukunft. DIe Sternengöttin vor blauem Hintergrund.