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Ember and Blade: Engel, Dämonen und der Survivors-Backlog
📰 Was ist los?
Ember and Blade ist ein kommendes survivors-like Action-Roguelite, das das Auto-Attack-Chaos von Vampire Survivors mit manuellem Hades-Gefühl, Souls-angehauchten Bosskämpfen und einer eigenen, engel-demonischen Dark-Fantasy-Mythologie kombiniert. Du spielst Fenrix, einen durch einen Engelspakt „halb unsterblichen“ Dämonenjäger, der im Reich des Erzdemons Asmodeus gegen Dämonenwellen, Elitegegner und Bossfights antritt. Pro Run stapelst du Auto-Angriffe, Boons und manuelle Waffen, während eine Demo auf Steam bereits spielbar ist und der vollständige Release für 2026 (angepeilt Q3) vorgesehen ist.
🐛 Was denken wir?
Das hier ist nicht „noch ein Survivors-Klon im 2D-Pixelkleid“, sondern eher die Prestige-Version des Genres: nette Grafik, klarer Fantasy-Kosmos, ordentlich Boss-Drama. Ob die Story über „Engel, Dämon, tragischer Pakt“ hinauswächst, muss sich erst noch zeigen, aktuell klingt viel nach Best-of-Dark-Fantasy. Aber spielmechanisch wirkt das Paket erstaunlich fokussiert: Auto-Feuer plus manuelle Waffe, Schild, Dodge, Boons, Metaprogession. Das sind alles Dinge, die dafür sorgen, dass du wirklich spielst und nicht nur beim XP-Regnen zuschaust. Wenn das Balancing hält, könnte Ember and Blade am Ende das Spiel sein, mit dem man seinen Survivors-Backlog rechtfertigt: „Ich spiele das, weil es gut ist, nicht nur, weil es kurz ist.“
🔥 Neonheiliger Kugelhagel: Ember and Blade will Hades-Drama in Survivors-Chaos gießen
Ein weiterer „survivor-like“ klopft an, aber Ember and Blade versucht nicht, nur noch ein Auto-Attack-Klumpen im Steam-Stapel zu sein. Statt Pixel-Matsch und namenlosen Helden setzt das Spiel auf düstere Fantasy-Mythologie, Souls-Bosskämpfe und Hades-artige Erzählschübe – plus Demo, die jetzt schon zockbar ist und ein Release-Fenster für Q3 2026 anpeilt.
⚔️ Was ist Ember and Blade überhaupt?
Kurzfassung:
Du spielst Fenrix, einen Dämonenjäger, der durch einen Engelspakt nur „temporär unsterblich“ ist und in ein Reich voller Dämonen, Engelsintrigen und einem eingeschlossenen Erzfürsten namens Asmodeus geworfen wird. Deine Aufgabe: durch endlose Dämonenscharen mähen und dabei herausfinden, ob sich Schicksal überhaupt austricksen lässt.
Mechanisch nennt sich das Ganze „survivors-like adventure“:
- feste isometrische Perspektive
- pro Run immer größere Gegnerwellen
- Upgrades, die deine automatisch feuernden Angriffe stapeln
- dazu dicke Bossfights, die eher nach Souls-Lite aussehen als nach Idle-Gekringel.
🩸 Survivors-Chaos mit Hades-Handarbeit
Die Basis ist klar bei Vampire Survivors geklaut – und das ist ehrlich gesagt ein Pluspunkt:
- Fernwaffen und Zauber feuern automatisch, der Erfolg hängt von Positionierung und Upgrade-Synergien ab.
- Fenrix hat kaum Lebenspunkte, dafür aber ein regenerierbares Schild und eine manuelle Ausweichrolle, was das Ganze eher nach Action-Roguelite als nach reiner Auto-Grinderei aussehen lässt.
Dazu kommt der Haken, der es spannender macht als den üblichen Survivors-Klon:
- Du hast zusätzlich eine manuelle Nahkampfwaffe mit Kombos und Special,
- bestimmte Upgrades belohnen manuelle Angriffe, indem sie die Cooldowns deiner Auto-Skills herunterziehen,
- das Ergebnis: du jonglierst zwischen „ich kreise elegant um den Mob“ und „jetzt rein ins Getümmel, weil der nächste Meteorschauer erst triggert, wenn ich zuschlage“.
Level-Struktur: keine kleinen Hades-Räume, sondern große Arenen, die sich nach und nach mit immer stärkeren Gegnern füllen – eher Risk of Rain als Schlauchdungeon. XP-Tokens aufsammeln, Level-Up, neue Fähigkeiten – und wer mutig grinded, wird schneller lächerlich mächtig.
👼 Boons, Engel und eigene Mythologie
Auf der Lore-Seite spielt Ember and Blade ganz klar im Fahrwasser von Blasphemous & Co.: religiös angehauchte Welt, Engel, Sünde, Erlösung – aber als eigene Mythologie, nicht als verzerrte Bibel-Nacherzählung.
- Deine „Boons“ kommen von engelartigen Wesen, die dir zusätzliche Auto-Angriffe, Meteorschauer, Projektil-Salven bei Dodge-Rolls und andere Nettigkeiten verpassen.
- Die Boons lassen sich mehrfach aufrüsten, sodass deine Builds nach ein paar Minuten eher wie ein celestiales Feuerwerk wirken.
Optisch fährt das Spiel einen sehr eigenen Mix:
- feste isometrische Kamera wie Hades,
- 3D-Modelle mit knalligem Licht und Neon-Effekten, die an Furi erinnern,
- dazu handgezeichnete Charakterporträts, wenn die Story aufdreht.
Storyseitig wirkt das bisher eher klassisch-düster und ein bisschen klischeehaft, aber das ist in diesem Genre fast schon Tradition. Wichtig ist: das Spiel nimmt seine Welt sichtbar ernst, statt nur ein paar Pentagramme ins Menü zu klatschen.
🎥 Ember and Blade – Official Trailer
Der aktuelle Trailer zu Ember and Blade: Survivors-Chaos, Bosskämpfe und Neon-Dark-Fantasy in einem kommenden Action-Roguelite.
🕒 Demo, 2026-Release und wo das Projekt steht
Stand jetzt:
- Es gibt eine öffentliche Demo auf Steam, die regelmäßig Updates und Events (Leaderboard-Trials, Festtags-Dekoration etc.) bekommt.
- Die Entwickler sprechen offiziell von einem Launch 2026, anvisiert wird ein Releasefenster um Q3 2026, während weiter an Bossen, Events und Progression geschraubt wird.
- Hinter dem Projekt steht LINE Games, also kein Zwei-Leute-Kellerteam, sondern ein Studio mit ordentlich Mobile-/Online-Erfahrung im Rücken.
Kurz: Das Ding ist weit genug, um jetzt schon einige Stunden sinnvoll zu versenken, aber noch deutlich zu früh, als dass sich Builds, Balance und sogar Teile des Contents bis zum Release nicht noch deutlich verändern können.



