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Marikas Mauerwerk macht Ernst
📰 Was ist los?
Die Elden-Ring-Verfilmung von A24 und Alex Garland ist seit Mai 2025 offiziell angekündigt. Neue Leak-Videos von einem mutmaßlichen Set zeigen nun eine ruinöse Kirche und Requisiten, die stark an bekannte Orte aus dem Spiel erinnern. Ein offizielles Statement zum Drehstart gibt es bislang allerdings nicht.
🐛 Was denken wir?
Der wirklich interessante Teil ist nicht die übliche Lore-Akrobatik, sondern der Setbau selbst. Wenn diese Welt schon als echte Ruine funktioniert, hat der Film einen wichtigeren ersten Schritt geschafft als mit jeder noch so klugen Inhaltsfloskel.
⚔️ Elden Ring zeigt sich erstmals in Filmgestalt
A24s Elden-Ring-Verfilmung war bislang vor allem ein Prestigeversprechen mit sehr großem Namenstisch. Jetzt gibt es zum ersten Mal etwas Handfesteres: Im Netz kursieren Leak-Videos von einem mutmaßlichen Set, das verdächtig stark nach den Lands Between aussieht. Offiziell bestätigt ist ein Drehstart damit noch nicht. Aber zum ersten Mal wirkt dieser Film nicht nur angekündigt, sondern gebaut.
🏰 Aus Pressemitteilung wird plötzlich Welt
Der Film selbst ist längst offiziell. Bandai Namco und A24 haben die Live-Action-Adaption bereits im Mai 2025 angekündigt. Alex Garland schreibt und inszeniert, produziert wird unter anderem von Peter Rice, Andrew Macdonald, Allon Reich, George R. R. Martin und Vince Gerardis. Das ist kein loses Entwicklungsgerücht mehr, sondern ein echtes Prestigeprojekt mit ungewöhnlich schwerem Personal.
⛪ Die Leaks zeigen genau das, was man sehen wollte
Die derzeit kursierenden Clips zeigen nach Berichten mehrerer Spielemedien unter anderem eine ruinöse Kapellenkulisse, die stark an eine Church of Marika erinnert, dazu Karren, Fässer und weitere Requisiten, die wirken, als hätte jemand Limgrave in ein englisches Feld gestellt. Kotaku berichtet zudem, mit dem ursprünglichen Uploader gesprochen und weiteres Material nachverfolgt zu haben. Das macht die Sache zwar noch nicht offiziell, aber deutlich belastbarer als die übliche verschwommene Handyaufnahme aus dem Franchise-Unterholz.
🗡️ Die eigentliche Nachricht ist nicht Lore, sondern Material
Gerade bei Elden Ring ist das wichtiger, als es zunächst klingt. Dieses Spiel lebt nicht primär von sauber ausformuliertem Plot, sondern von Verfall, Architektur, Distanz, Mythos und rätselhafter Wucht. Wenn die Verfilmung daran scheitert, diese Welt physisch glaubhaft zu machen, hilft auch der Rest wenig. Genau deshalb sind ein paar ruinöse Mauern und ein überzeugend trostloses Set hier mehr wert als das nächste halbgare Casting-Gerücht. Dass das Spiel selbst inzwischen bei mehr als 30 Millionen Verkäufen liegt, erklärt nur zusätzlich, warum auf dieser Adaption einiger Druck lastet.
🌫️ Die große Zeitachsenfrage bleibt Spekulation
Natürlich wird nun sofort wieder tief in die Runen geschaut. Weil die gezeigte Kirche bereits zerfallen wirkt, spekulieren Fans und Medien, ob der Film eher nach dem Shattering oder zumindest in einer bereits verwüsteten Phase der Welt spielen könnte. Das ist ein interessanter Gedanke, mehr aber im Moment nicht. Offiziell gibt es weiterhin weder Inhaltsangaben noch Cast noch einen Starttermin. Und vielleicht ist das in diesem Fall sogar ganz gesund. Nicht jede Fantasy-News wird besser, wenn sofort das halbe Pantheon daran herumgedeutet wird.
🪓 Unser Fazit: Zum ersten Mal riecht das nach Film und nicht nach Plan
Die gute Nachricht ist nicht bloß, dass irgendwo ein paar Requisiten herumstehen. Die gute Nachricht ist, dass Elden Ring erstmals eine greifbare Filmgestalt zeigt. A24, Garland und Martin liefern damit noch keinen Beweis, dass diese Adaption gelingt. Aber sie liefern zum ersten Mal den Eindruck, dass hier nicht nur über das Unverfilmbare geredet wird, sondern tatsächlich eine Welt entsteht. Und bei einem Stoff wie diesem ist genau das der Punkt, an dem es spannend wird.



