🔍 Suche im Fantasykosmos
Spüre verborgene Pfade auf, entdecke neue Werke oder durchstöbere das Archiv uralter Artikel. Ein Wort genügt – und der Kosmos öffnet sich.

Eldegarde erhebt sich: Ende Early Access im Januar
📰 Was ist los?
Eldegarde ist ein Action-Combat-PvPvE-Extraction-RPG von Notorious Studios, gegründet vom ehemaligen World-of-Warcraft-Designer Chris Kaleiki (unter anderem Wrath of the Lich King und Mists of Pandaria). Das Spiel ist seit dem 12. Februar 2025 im Early Access, kommt auf Steam aktuell auf ein „Mostly Positive“-Rating und erscheint am 21. Januar 2026 als Version 1.0 für PC. Zum Launch gibt es einen neuen PvE-Modus, zusätzliche Klassen wie Paladin und Wizard, neue Maps, einen Social Hub und frische Dungeons, offiziell verkauft sich das Ganze als „Mini-MMO“.
🐛 Was denken wir?
Eldegarde wirkt wie das Liebeskind aus Escape from Tarkov und World of Warcraft: Loot-Stress, Permagear-Panik, aber in Kettenhemd und mit Holy-Nova statt Headshot. Wenn Notorious den Spagat aus PvP-Hardcore und gemütlicher Fantasy-Gruppe hinbekommt, könnte hier das erste Extraction-RPG landen, das nicht nur Streamer, sondern auch Pen-&-Paper-Nostalgiker anspricht.
⚔️ Fantasy-Extraction im Mini-MMO: Eldegarde verlässt im Januar den Early Access
Notorious Studios wagt den Schritt aus der Nische: Eldegarde, früher unter dem wenig charmanten Arbeitstitel Legacy: Steel & Sorcery unterwegs, verlässt am 21. Januar 2026 den Early Access auf Steam, inklusive neuem Namen, PvE-Modus und „Mini-MMO“-Ambition.
🧙 Wer hinter Eldegarde steckt
Chris Kaleiki hat 14 Jahre lang bei Blizzard an World of Warcraft gearbeitet, vor allem an Klassen-Design und PvP. Mit Notorious Studios setzt er nun seine Lieblingsobsession fort: offene Welt-Konflikte, in denen Spieler einander freiwillig oder zufällig das Leben schwer machen.
Dass Eldegarde lange als Legacy: Steel & Sorcery firmierte, ist kein Zufall: Die DNA ist ganz klar „MMO mit Fokus auf Welt-PvP“, nur in kleinerer, konzentrierterer Form. Mit der Umbenennung nimmt das Spiel jetzt offiziell den Namen der Spielwelt an und signalisiert: Wir wollen mehr sein als nur ein weiterer „Fantasy-Extraction-Versuch“.
🎯 Was ist ein Fantasy-Extraction-RPG, und was macht Eldegarde anders?
Grundprinzip:
Du startest von einem sicheren Hub in die Wildnis, sammelst Loot, erledigst Monster oder andere Spieler und wirst erst dann belohnt, wenn du lebend an einem Extraction-Punkt rauskommst. Stirbst du, ist dein Equipment weg. Bekannt wurde das Modell durch Escape from Tarkov, im Fantasy-Bereich ist das Feld aber noch ziemlich dünn besetzt.
Eldegarde setzt auf:
- Third-Person-Action-Combat mit aktivem Ausweichen, Blocken, Sprinten und Timing-basierten Angriffen.
- Distinctive Fantasy Classes: aktuell Warrior, Hunter, Rogue und Priest, erweitert um Wizard und Paladin. Jede Klasse interagiert eigenständig mit der Umgebung – der Krieger stürmt durch Wände und wirft Felsbrocken, Priester levitieren über Gefahren hinweg.
- Starkes Progressions-Gerüst: Level-Ups schalten Fähigkeiten und Traits frei, Ruf bei Händlern entscheidet darüber, welche Ausrüstung du craften oder kaufen darfst.
- Housing-Light: Dein dauerhaftes Quartier lässt sich mit besserer Einrichtung upgraden und liefert Boni für die nächste Runde.
Das ist im Kern ein klassisches Loot-Karussell – aber mit genügend MMO-Gewürz, um nicht wie ein weiterer „Fantasy-Shooter ohne Schusswaffen“ zu wirken.
🌍 Vom Hardcore-PvPvE zum „Mini-MMO“
Spannend ist weniger, dass Eldegarde jetzt 1.0 erreicht, sondern wie es dort gelandet ist. Laut Kaleiki startete das Projekt als knallhartes PvPvE-Spiel für Leute, die Dauer-Blutdruck als Feature verbuchen. Im Early Access kam dann die Erkenntnis: Viele Fans wollten auch reines PvE, um die Welt, Maps und Klassen erst mal ohne Gank-Angst kennenzulernen.
Die Antwort der Entwickler:
- ein eigener PvE-Modus,
- PvP-Arenen für gezielten Schlagabtausch,
- ein Social Hub,
- zusätzliche PvE-Dungeons,
- und insgesamt deutlich mehr Mini-MMO-Feeling statt reiner „Hop rein, loot raus“-Routine.
Das Ganze soll dynamisch bleiben: Größere Content-Patches bringen laut Steam-Page weiterhin Progress-Resets, die als „community-weites Fresh Start“-Ereignis gedacht sind. Wer also Tarkov-artige Wipes gewohnt ist, fühlt sich hier sofort heimisch, alle anderen sollten wissen, worauf sie sich einlassen.
💰 Preise, Supporter-Pakete & Early-Access-Deal
Auf Steam sieht die Lage aktuell so aus:
- Grundspiel: regulär 24,99 €, derzeit im Steam-Winter-Sale 20 % Rabatt auf 19,99 € bis 5. Januar 2026.
- Founder’s Supporter Pack (Bundle): enthält das Spiel plus zusätzliche Goodies wie Emote, extra Char-Slot, Loot-Truhe und Aufbewahrungskiste. Regulär 49,99 €, im Angebot 39,99 €.
- God Tier Supporter Pack: obendrauf noch Inventar-Upgrade, Elfen-Skin und neue Frisuren; regulär 59,99 €, aktuell 47,99 €.
Wer jetzt kauft, erhält das Upgrade auf Version 1.0 kostenlos, sobald der Launch ansteht.
📊 Erste Bilanz: Gute Bewertungen, aber nicht ganz friktionsfrei
Auf Steam steht Eldegarde derzeit bei „Mostly Positive“ – rund 71 % der über 3.000 englischen Reviews sind positiv, die jüngsten Bewertungen fallen mit „Mixed“ etwas verhaltener aus.
Zwischen den Zeilen liest man:
- Lob für das Treffer-Feedback und das Klassen-Design,
- Kritik an Balancing-Spitzen und der unvermeidlichen Frustkomponente, wenn man seine Hart-erfarmte Ausrüstung im Dreck liegen sieht,
- und den Wunsch nach genau dem PvE-Anteil, den die 1.0-Version jetzt nachliefert.
Kurz gesagt: Hier hat niemand die Genre-Formel neu erfunden, aber das Team hat sichtbar auf Feedback reagiert – was im Extraction-Sektor leider nicht selbstverständlich ist.
🎬 Offizieller Release-Date-Trailer
Der offizielle Trailer zu Eldegarde – dem Fantasy-Extraction-RPG von Notorious Studios, das am 21. Januar 2026 in Version 1.0 startet.
🎮 Für wen lohnt sich Eldegarde?
Spannend ist Eldegarde, wenn du…
- Loot-Risk magst, aber nicht schon wieder in post-sowjetischen Industriearealen rumkriechen willst,
- Fantasy-Klassen mit klaren Rollen schätzt und trotzdem keine Lust auf Raid-Termine im Kalender hast,
- World-PvP aus alten MMO-Zeiten vermisst, aber bitte in häppchenweise verdaulichen Runden.
Wen das Spiel eher verliert:
- Leute, die bei „Progress-Reset“ Schnappatmung bekommen,
- Solo-Spieler, die zwar Fantasy, aber keinen Player-Konflikt wollen (auch mit PvE-Mode bleibt die DNA kompetitiv),
- und alle, die von „Mini-MMO“ heimlich „next big MMORPG“ erwarten.
Im derzeit noch überschaubaren Feld der Fantasy-Extraction-RPGs wirkt Eldegarde gerade deshalb interessant, weil es nicht so tut, als sei es das nächste 200-Mio-Großprojekt, sondern sehr bewusst auf fokussiertes AA-Design mit WoW-Erfahrung im Rücken setzt.



