Doppelte Horden, neue Waffen: Earth Defense Force 6.2 macht aus EDF6 den größeren Weltuntergang

🔍 Suche im Fantasykosmos

Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Die EDF bestellt vorsichtshalber mehr Munition

📰 Was ist los?
D3 Publisher und Sandlot haben Earth Defense Force 6.2: Invaders from Another World für PS5 angekündigt. Die überarbeitete Fassung von EDF6 bringt in Spitzenmomenten ungefähr doppelte Gegnermassen, erneuert mehr als die Hälfte der bisherigen Missionen und führt erstmals eine individuelle Waffenanpassung ein.

🐛 Was denken wir?
Das passt beinahe erschreckend gut zu EDF: Andere Reihen nutzen neue Hardware für Realismus, hier wird die zusätzliche Leistung direkt in noch mehr Ameisen investiert. Wenn die umgebauten Missionen mit der neuen Masse Schritt halten, könnte EDF6.2 deutlich mehr werden als dieselbe Invasion mit höherer Kopfzahl.

Banner für den Newsletter im Fantasykosmos mit Gandalf, der den Leser nicht vorbeilässt,

🐜 Doppelte Horden, neue Waffen: Earth Defense Force 6.2 macht aus EDF6 den größeren Weltuntergang

Es gibt Spiele, die neue Hardware vor allem für feinere Schatten, schärfere Texturen oder ein paar zusätzliche Reflexionen nutzen. Sandlot misst technische Fortschritte offenbar lieber in der Frage, wie viele gigantische Insekten gleichzeitig so gerade noch auf einen Bildschirm passen.

Sechs Streamer wollen im Anwesen der Familie Hứa Reichweite sammeln. Das Haus hat offenbar andere Pläne.
In Earth Defense Force 6.2 wird aus der Alieninvasion endgültig ein massives Platzproblem. ©SANDLOT ©D3PUBLISHER

D3 Publisher hat Earth Defense Force 6.2: Invaders from Another World für PlayStation 5 angekündigt. Das 2027 zunächst in Japan erscheinende Spiel ist eine umfangreich überarbeitete Fassung von Earth Defense Force 6 und soll die zusätzliche Leistung der PS5 vor allem dort einsetzen, wo die Reihe seit jeher ihre größten Argumente besitzt: bei vollkommen absurden Mengen feindlicher Kreaturen.

In Spitzenmomenten sollen ungefähr doppelt so viele Gegner gleichzeitig über die EDF hereinbrechen wie im Vorgänger. Ameisen, Spinnen, fliegende Invasoren und andere bekannte Plagen werden entsprechend aufgestockt. Das klingt weniger nach klassischem Remaster und mehr nach der Entscheidung, die Apokalypse noch einmal neu zu starten, weil beim ersten Versuch offenbar zu viel Straße sichtbar geblieben ist.

🐜 PS5-Leistung wird jetzt in Feindmassen gemessen

Die höhere Gegnerzahl bildet den auffälligsten Teil der Überarbeitung, bleibt aber nicht die einzige Veränderung. Mehr als die Hälfte der vorhandenen Missionen aus Earth Defense Force 6 wird überarbeitet. Dazu kommen vollständig neue Einsätze, während bisherige DLC-Gegner ebenfalls stärker in das Hauptspiel einrücken.

Damit verfolgt Sandlot einen sinnvolleren Ansatz als bei einer bloßen technischen Neuauflage. Eine Verdopplung der Gegner verändert schließlich automatisch die Gefechte: Laufwege werden enger, Flächenwaffen wichtiger und Situationen, die im ursprünglichen Spiel noch halbwegs kontrollierbar waren, können sehr schnell in genau jene Art von Bildschirmkatastrophe kippen, aus der EDF seit Jahren seinen eigenwilligen Reiz zieht.

Entscheidend wird deshalb sein, wie tief die Missionen tatsächlich angepasst wurden. Zweimal so viele Gegner in denselben Korridoren wären vor allem Mathematik. Neu gedachte Gefechte mit anderen Angriffswellen, Positionen und Bedrohungen könnten aus EDF6.2 dagegen tatsächlich eine eigenständige Variante der Kampagne machen.

🎬 Wenn der Himmel einfach keinen Platz mehr hat

Der Ankündigungstrailer zu Earth Defense Force 6.2 zeigt die massiv vergrößerten Gegnerhorden und erste Eindrücke der überarbeiteten PS5-Fassung.

🔧 Endlich dürfen auch die Waffen mit eskalieren

Für die notwendige Gegenwehr bekommt die EDF erstmals ein System zur individuellen Waffenanpassung. Gefundene Ausrüstung lässt sich mit zusätzlichen Eigenschaften versehen und damit stärker an die eigene Spielweise anpassen.

Als Beispiele nennt D3 Publisher Spezialmunition, die einem Sturmgewehr einen Verbrennungseffekt verleihen kann, oder Raketen mit Gefriereffekt für einen Raketenwerfer. Das erweitert die bekannte Jagd nach immer besseren Waffen um eine zweite Ebene: Entscheidend ist künftig nicht mehr allein, was nach einer Schlacht aus den Kisten fällt, sondern auch, was sich daraus bauen lässt.

Gerade bei den angekündigten Gegnermassen dürfte das mehr sein als ein hübsches Nebensystem. Wer vor einer Wand aus Kreaturen steht, entwickelt erfahrungsgemäß ziemlich schnell eine neue Wertschätzung für Dinge, die brennen, einfrieren oder idealerweise beides in sehr kurzer Folge tun.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🌍 Die erste Invasion beginnt schon auf der Tokyo Game Show

Noch vor dem Start 2027 soll Earth Defense Force 6.2: Invaders from Another World auf der Tokyo Game Show 2026 spielbar sein. Dort lässt sich erstmals beurteilen, ob die größere Gegnerzahl tatsächlich spielerisch trägt und wie deutlich sich die überarbeiteten Missionen vom bekannten Material unterscheiden.

Ein westlicher Veröffentlichungstermin gehört bislang nicht zur Ankündigung. Für die Reihe wäre eine spätere internationale Fassung allerdings alles andere als überraschend; zunächst konzentriert sich D3 Publisher auf die japanische PS5-Version und die Präsentation auf der Messe.

Das Grundprinzip steht damit bereits bemerkenswert klar fest: mehr Gegner, mehr Missionen, mehr Möglichkeiten, sie wieder vom Planeten zu entfernen. Die Erde ist also erneut in Gefahr – diesmal offenbar vor allem deshalb, weil irgendwo bei Sandlot jemand entdeckt hat, dass auf dem Bildschirm noch freie Pixel übrig waren.

Das Sterneorakel von Elyra sieht in deine Zukunft. DIe Sternengöttin vor blauem Hintergrund.