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Wenn der Dungeon Master sein Inhaltsverzeichnis bekommt
📰 Was ist los?
Der DK Verlag bringt die Dungeons & Dragons Encyclopedia heraus. Das englischsprachige Hardcover umfasst 320 Seiten und soll Monster, Helden, Schurken, Orte, Items und Legenden aus bekannten D&D-Settings versammeln. Für den deutschen Handel ist aktuell der 20. Oktober 2026 gelistet. Eine deutsche Ausgabe ist noch nicht bestätigt.
🐛 Was denken wir?
Das klingt nach genau dem Buch, das man neben dem Spielleiterschirm liegen haben will, wenn die Gruppe wieder fragt, ob Ravenloft ein Ort, ein Trauma oder beides ist. Dungeons & Dragons hat inzwischen so viel Lore angesammelt, dass ein hübsch gebautes Überblickswerk fast wie ein Rettungsseil wirkt. Oder wie ein Bag of Holding für Namen, Monster und alte Kampagnenpanik.
📚 Dungeons & Dragons Encyclopedia: DK baut ein Nachschlagewerk fürs Multiversum
Dungeons & Dragons bekommt ein neues großes Nachschlagewerk. Der DK Verlag bringt mit der Dungeons & Dragons Encyclopedia ein 320 Seiten starkes Hardcover heraus, das Monster, Helden, Schurken, Orte, Items und Legenden aus dem D&D-Multiversum versammelt. Für den deutschen Handel ist aktuell der 20. Oktober 2026 gelistet. Eine deutsche Ausgabe ist bislang nicht bestätigt.

Das Buch erscheint auf Englisch und soll bekannte Settings wie Forgotten Realms, Ravenloft, Spelljammer und Dragonlance abdecken. Also genau jene Orte, an denen man als Spieler irgendwann nicht mehr sicher ist, ob man gerade vor einem Vampirfürsten, auf einem fliegenden Schiff oder einfach nur im falschen Keller steht.
🐉 Ein Reiseführer für Leute mit Bag of Holding
Der Reiz liegt auf der Hand: Dungeons & Dragons ist längst kein einzelnes Fantasyspiel mehr, sondern ein wucherndes Multiversum aus Welten, Göttern, Monstern, Artefakten, Helden und Schurken. Wer da den Überblick behalten will, braucht entweder jahrzehntelange Spieltischerfahrung, sehr gute Notizen oder eben ein Buch, das die wichtigsten Namen und Orte hübsch sortiert.
Gerade DK passt dafür gut. Der Verlag kann visuelle Nachschlagewerke bauen, die nicht nur trocken erklären, sondern mit Illustrationen, Querverweisen und großen Überblicksseiten arbeiten. Wenn die Dungeons & Dragons Encyclopedia das sauber liefert, wird sie weniger Regelbuch als Lore-Schatzkammer: etwas zum Blättern, Nachschlagen und spontanen „Warte mal, was war das noch mal?“-Rufen am Spieltisch.
🧛 Von Ravenloft bis Spelljammer
Spannend ist vor allem die Bandbreite. Forgotten Realms liefert klassische High Fantasy, Ravenloft bringt Gothic-Horror, Spelljammer steuert Weltraum-Fantasy mit Segelschiffen zwischen den Sternen bei, und Dragonlance steht für Drachenkrieg, Heldengruppen und alte Kampagnenromantik.
Damit wird das Buch auch für Einsteiger interessant, die zwar wissen, was ein Beholder ist, aber nicht mehr, ob er gerade aus einem Dungeon, einem Albtraum oder einer sehr schlechten Designbesprechung stammt. Für Spielleiter kann so ein Band Gold wert sein: nicht als Regelersatz, sondern als Ideenzünder für Abenteuer, Figuren und Orte.





