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Der Drache verlangt mehr Konsolen
📰 Was ist los?
DragonSword: Awakening hat innerhalb seiner ersten Woche mehr als 200.000 Exemplare verkauft. HOUND13 entwickelt inzwischen Fassungen für PlayStation- und Nintendo-Systeme. Konsolenmodelle und Veröffentlichungstermine wurden noch nicht genannt.
🐛 Was denken wir?
Ausgerechnet ein Spiel, das sein Gacha-Erbe abgeschüttelt und sich als reguläres Action-RPG neu erfunden hat, findet sofort ein beträchtliches Publikum. Das dürfte in einigen Chefetagen für irritiertes Tippen auf Taschenrechnern sorgen. Offenbar können 19 Helden, eine große Fantasywelt und ein ausgewachsener Drache tatsächlich Geld verdienen, ohne dass jeder Schwerthieb zuvor aus einer virtuellen Lostrommel gezogen werden muss. Die kostenpflichtigen Kostüme bleiben zwar im Gepäck, doch wenigstens darf der eigentliche Held bereits beim Kauf vollständig erwachen.
🐉 DragonSword: Awakening sprengt nach 200.000 Verkäufen die PC-Grenzen
Der Drache von Orbis hat gerade einmal eine Woche gebraucht, um seinen PC-Horst zu klein werden zu lassen. Nach mehr als 200.000 verkauften Exemplaren bereitet HOUND13 Fassungen von DragonSword: Awakening für PlayStation- und Nintendo-Systeme vor.
Welche Konsolen das Fantasy-Action-RPG genau ansteuert, behält das koreanische Studio vorerst für sich. Auch ein Veröffentlichungszeitraum wurde noch nicht genannt. Sicher sind damit lediglich die beiden Plattformfamilien. Wer bereits PS5 und Switch 2 auf das Drachenfell tätowieren möchte, sollte noch etwas freie Haut lassen.

🎮 Aus Konsolenplänen wird laufende Entwicklung
Eine Konsolenumsetzung kam für HOUND13 bereits vor der PC-Veröffentlichung infrage. Damals wollte das Studio nach dem Steam-Start entscheiden, welche Plattform zuerst berücksichtigt wird. Inzwischen sind die Zielsysteme intern bestimmt und die Fassungen offiziell in Arbeit.
Die Entscheidung begleitet einen erfolgreichen Start. Innerhalb der ersten Woche wurden mehr als 200.000 Exemplare verkauft. Weltweit fallen über 90 Prozent der bisherigen Steam-Rezensionen positiv aus. Zeitweise versammelten sich mehr als 23.000 Spieler gleichzeitig in Orbis.
DragonSword: Awakening kostet in der Standardfassung 29,99 Euro. HOUND13 hat das frühere Free-to-play-Konzept in ein regulär verkauftes Rollenspiel ohne Gacha-Ziehungen umgebaut. Zusätzliche Kostüme und Begleiter werden allerdings weiterhin als kostenpflichtige DLCs angeboten. Ganz ohne glänzende Münzen kommt auch dieser Drache folglich nicht aus.
🎬 Orbis öffnet seine Tore
Der offizielle Launch-Trailer führt durch die offene Fantasywelt, stellt Lutes Gefährten vor und zeigt, wie Statuseffekte und Figurenwechsel zu langen Angriffsketten verbunden werden. Der Drache selbst hat ebenfalls einen kurzen Auftritt. Vermutlich prüft er bereits die verfügbaren Konsolenanschlüsse.
⚔️ Neunzehn Helden stapeln ihre Beschwerden
Die Handlung folgt dem jungen Lute, der auf dem Weg in das Menschenreich Orbis dem Söldner Johnny und der Elfe Castella begegnet. Aus der Reise entwickelt sich ein Söldnerleben, während ein Drache zurückkehrt, der den Kontinent bereits vor 60 Jahren bedrohte.
Im Kampf kann die Gruppe aus 19 spielbaren Helden zusammengestellt werden. Ihre Fähigkeiten verursachen verschiedene Statuseffekte, die sich kombinieren und anschließend durch sogenannte Signal Skills in längere Angriffsfolgen verwandeln lassen. Die Figuren wechseln dabei direkt in die laufenden Kombinationen hinein.
Abseits der Gefechte bietet die offene Fantasywelt Wiesen, Höhlen, Verliese, versunkene Tempel, Kochzutaten und sammelbare Familiars. Das Abenteuer ist allein spielbar und unterstützt zusätzlich Online-Koop.
🗺️ Orbis soll weiterwachsen
Parallel zu den Konsolenumsetzungen arbeitet HOUND13 an Bedienung, Barrierefreiheit, Übersetzungen, Sprachausgabe und neuen Inhalten. Zunächst soll die Geschichte von Orbis durch DLC abgeschlossen werden. Danach ist mit Floating Island bereits eine weitere Region vorgesehen.
Vier zusätzliche Helden, neue Aufgaben und weitere Risse stehen ebenfalls auf dem bisherigen Fahrplan. Wann PlayStation- und Nintendo-Spieler diese Reise antreten dürfen, bleibt offen.
Nach der ersten Verkaufswoche steht immerhin fest, dass der Drache seinen Kontinent künftig auf mehreren Systemen bedrohen darf. Nur auf welcher PlayStation und welchem Nintendo-Gerät er zuerst landet, verrät er vermutlich erst, sobald die Beschwörung im jeweiligen Prüfverfahren abgeschlossen ist. Obwohl wir da schon eine gewisse Vision haben.




