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Die Garnelen-Schleimkugel rettet vielleicht die Welt
📰 Was ist los?
Dragon Quest Monsters: The Withered World enthält mehr als 500 Monster aus acht Familien. Bis zu vier Kreaturen kämpfen gleichzeitig, vier weitere bleiben in Reserve. Große Monster benötigen zwei Plätze, können dafür häufiger handeln und besitzen zusätzliche Eigenschaften. Zwei Monster ab Stufe zehn lassen sich fusionieren, wobei Talente vererbt und über mehrere Generationen weiterentwickelt werden können. Das Rollenspiel erscheint am 3. Dezember 2026.
🐛 Was denken wir?
Mehr als 500 Monster sind beeindruckend, doch die interessanteren Zahlen betreffen Größe, Persönlichkeiten und Vererbung. Wenn selbst zwei identische Kreaturen unterschiedlich wachsen und seltene Wesen mehrstufige Fusionen verlangen, kann aus dem Sammeln tatsächlich ein langfristiges Experiment werden. Dass eines dieser Experimente nach Garnelen-Tempura schmeckt, macht die Sache nur besser.
🐉 Dragon Quest Monsters entfesselt 500 Kreaturen und eine Garnelen-Schleimkugel
Mehr als 500 Monster warten darauf, gezähmt, trainiert und zu noch merkwürdigeren Wesen zusammengesetzt zu werden. Square Enix hat das Aufzucht- und Fusionssystem von Dragon Quest Monsters: The Withered World ausführlich vorgestellt – einschließlich riesiger Doppelplatz-Kreaturen, vererbbarer Talente und eines Schleims, der offenbar als frittierter Snack mit Garnelengeschmack durchs Leben rollt.
Das Fantasy-Rollenspiel erscheint am 3. Dezember 2026. Spieler übernehmen erneut nicht selbst die Arbeit auf dem Schlachtfeld, sondern schicken bis zu vier Monster gleichzeitig in den Kampf. Vier weitere Kreaturen warten in der Reserve und können bei Bedarf eingewechselt werden.
⚔️ Acht Monster reisen mit, vier dürfen zuschlagen
Die mehr als 500 Kreaturen verteilen sich auf acht Familien, darunter Schleime, Drachen, Bestien, Naturwesen und Materialmonster. Jedes besitzt eine von neun Rangstufen zwischen G und X, eine eigene Persönlichkeit und entweder die Größe S oder L.
Kleine Monster belegen einen Platz in der aktiven Gruppe. Große Wesen benötigen gleich zwei, erhalten dafür aber mehr Eigenschaften und können innerhalb einer Runde häufiger handeln. Wer einen gewaltigen Drachen oder eine andere überdimensionierte Kreatur mitnimmt, gewinnt also zusätzliche Schlagkraft, verzichtet dafür jedoch auf einen möglichen Mitstreiter.
Die Persönlichkeit beeinflusst, wie schnell bestimmte Werte wachsen und welche Obergrenzen ein Monster erreichen kann. Zwei Exemplare derselben Art müssen sich deshalb nicht identisch entwickeln. Passende Gegenstände erlauben es außerdem, ihre Persönlichkeit später zu verändern.
Zusätzlich besitzt jedes Monster bis zu drei Talente. Gewonnene Talentpunkte schalten neue Fähigkeiten frei oder verbessern die Grundwerte. Damit soll nicht nur die Monsterart, sondern auch ihre individuelle Entwicklung über die Zusammenstellung einer Gruppe entscheiden.
🎬 Dragon Quest Monsters: The Withered World
Der offizielle Ankündigungstrailer zeigt Bianca und Nera sowie die farbenreiche Monsterwelt des neuen Rollenspiels.
🧬 Zwei Eltern verschwinden, ein stärkeres Monster bleibt
Ab Stufe zehn können zwei Monster miteinander fusioniert werden. Die Eltern verschwinden dabei dauerhaft und erzeugen eine neue Kreatur, die Talente und einen Teil ihres Entwicklungspotenzials übernimmt.
Vor der Fusion werden mehrere mögliche Nachkommen angezeigt. Meist gehört das Kind zur Familie eines der beiden Elternteile. Vollständig ausgebaute Talente können bei der Vererbung sogar in eine stärkere Form übergehen.
Mit jeder weiteren Fusion steigt außerdem ein sogenannter Plus-Wert. Wird dieser hoch genug, erhält das neue Monster bessere Grundwerte oder kann sogar einen höheren Rang erreichen als seine Eltern.
Wer seine Kreaturen sorgfältig über mehrere Generationen hinweg kombiniert, baut damit keine einfache Sammlung auf. Er betreibt ein zunehmend kompliziertes Fantasy-Zuchtprogramm, bei dem irgendwann vermutlich niemand mehr erklären kann, weshalb aus einem Baumstumpf und einem verdächtigen Ei plötzlich eine mächtige Eiche entstanden ist.
🌟 Manche Monster brauchen vier Elternteile
Neben den gewöhnlichen Fusionen gibt es besondere Rezepte. Bestimmte Wesen lassen sich ausschließlich durch exakt festgelegte Kombinationen erschaffen und können nicht einfach in der Spielwelt angeworben werden.
Einige dieser Spezialfusionen benötigen sogar vier unterschiedliche Monster. Spieler müssen also zunächst mehrere passende Elternpaare erzeugen und deren Nachkommen anschließend erneut miteinander verbinden.
Das System belohnt damit nicht nur hohe Werte, sondern auch Experimente. Wer seltene Kreaturen entdecken möchte, muss Familien, Ränge, Talente und mögliche Abstammungslinien miteinander vergleichen.
Das dürfte spätestens dann kompliziert werden, wenn der eigene stärkste Drache laut Stammbaum gleichzeitig Nachkomme eines Hundes, einer Lehmfigur und eines Brunnens ist.
🍤 Schleimbällchen in drei Geschmacksrichtungen
Square Enix hat außerdem drei völlig neue Monster vorgestellt. Die Slime Balls sind kleine kugelförmige Schleime, die in den Geschmacksrichtungen saure Pflaume, Gemüsemischung und Garnelen-Tempura auftreten.
Der Bamboo Badboy tarnt sich als appetitlicher Bambusspross. Sobald ein hungriger Reisender näher kommt, greift das Naturmonster an. Damit beantwortet Dragon Quest endlich die wichtige Frage, weshalb man niemals unbeaufsichtigtes Gemüse vom Waldboden essen sollte.
Der Groovy Grouse ist ein Vogel, der sich ununterbrochen zu einer Melodie bewegt, die ausschließlich in seinem eigenen Kopf spielt. Ob diese musikalische Dauerbeschallung besondere Kampfvorteile bringt oder nur sämtliche anderen Gruppenmitglieder langsam in den Wahnsinn treibt, wurde noch nicht erklärt.
Neben den neuen Wesen kehren zahlreiche bekannte Monster aus der gesamten Reihe zurück. Sie können während eines Kampfes durch eine Machtdemonstration angeworben werden. Gelegentlich bittet eine besiegte Kreatur auch von selbst darum, der Gruppe beitreten zu dürfen.
🌱 Bianca und Nera führen ihre eigenen Monstertruppen
Die Geschichte folgt Bianca und Nera aus Dragon Quest V. Beide besitzen einen eigenen Wrangler’s Spirit, der einmal pro Kampf zufällig aktiviert werden und die Gruppe unterstützen kann.
Biancas Kraft heilt Lebenspunkte und erhöht die Angriffsstärke. Nera stellt Magiepunkte wieder her und verbessert die Verteidigung. Die Wahl der Hauptfigur beeinflusst damit nicht nur die Geschichte, sondern auch den taktischen Schwerpunkt der Monstergruppe.
Dragon Quest Monsters: The Withered World setzt folglich nicht allein auf die Zahl von mehr als 500 Kreaturen. Persönlichkeiten, Größen, Talente, Rangstufen und mehrstufige Fusionen sollen dafür sorgen, dass aus derselben Ausgangslage vollkommen unterschiedliche Gruppen entstehen.
Und irgendwo zwischen uralten Drachen und mächtigen Dämonen steht am Ende trotzdem eine frittierte Schleimkugel mit Garnelengeschmack, die vermutlich überraschend gute Werte besitzt.






