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Freundschaft macht Einschlagskrater
📰 Was ist los?
Dragon Ball Xenoverse 3 wurde beim Summer Game Fest angespielt. Das Spiel setzt in der Age 1000-Zukunft an, bringt eigene Charaktererstellung, Hub-Erkundung, Begleiter und schnelle 3D-Kämpfe zurück. Neu hervorgehoben wird ein Soul-Link-System, bei dem Spieler zeitweise in verknüpfte Figuren wechseln können.
🐛 Was denken wir?
Brauchbarer Anime-Games-Treffer. Dragon Ball nennt es Power Fantasy, und genau das ist es: schreien, fliegen, Ki-Strahlen werfen und Broly so lange mit Freundschaft bewerfen, bis die Berge freiwillig ausweichen.
🐉 Dragon Ball Xenoverse 3: Die Power Fantasy schreit wieder
Dragon Ball war nie subtil. Diese Welt löst Probleme nicht mit Diplomatie, sondern mit Training, Schweben, sehr langen Kampfschreien und Energiestrahlen, die ungefähr die emotionale Feinfühligkeit eines abstürzenden Meteors besitzen.

Dragon Ball Xenoverse 3 macht daraus wieder genau das, was diese Reihe am besten kann: eine eigene Figur bauen, in ein alternatives Dragon-Ball-Zeitalter werfen und dann so lange Ki, Freundschaft und Kamehameha auf alles schleudern, bis selbst Berge höflich zur Seite treten.
Das Spiel ist für 2027 angekündigt und erscheint für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC/Steam. Entwickelt wird es erneut von Dimps, während Bandai Namco das Ganze als neues Action-Abenteuer in der fernen Age 1000-Zukunft positioniert.
🎬 Offizieller Announcement Trailer
Der Trailer zu Dragon Ball Xenoverse 3 öffnet die ferne Age-1000-Zukunft des Dragon-Ball-Universums: neue Helden, West City, Zeitlinienchaos und jene Sorte Power Fantasy, bei der ein Trainingsplan vermutlich mit einem Einschlagskrater endet.
⚡ Eigener Held, neue Zukunft, alte Eskalation
Der große Reiz bleibt die Selbsteinsetzung. Spieler erstellen wieder ihren eigenen Charakter, wählen Rasse und Kampfstil und bewegen sich durch eine neue Zukunft des Dragon-Ball-Universums. Statt nur bekannte Momente nachzuspielen, setzt Xenoverse 3 stärker auf eine eigene Ära, neue Figuren und ein West City, das als zentraler Hub erkundet werden kann.
Das ist natürlich kein Fantasy-Stoff im klassischen Sinn. Aber Anime-Power-Fantasy ist eben auch Fantasy – nur mit weniger Schwertern und deutlich mehr Leuten, die sich gegenseitig durch Felswände treten.
🔥 Soul Link: Wenn Trunks kurz die Kontrolle übernimmt
Neu interessant ist das Soul-Link-System. In der Hands-on-Fassung konnte der eigene Charakter mit Future Trunks verbunden werden. Bei Bedarf tauchte Trunks nicht nur unterstützend auf, sondern der Spieler konnte zeitweise per Soul Switch direkt in ihn wechseln.
Das klingt nach einem klugen Kniff. Der eigene Held bleibt im Zentrum, aber bekannte Figuren werden nicht bloß als Fanservice an den Rand gestellt. Sie werden kurzfristig spielbar, bringen ein anderes Moveset und verändern den Kampf für wenige kostbare Sekunden.
Kurz gesagt: Man ist immer noch der eigene Held, darf sich aber zwischendurch einen geliehenen Legendenmoment gönnen.
🥦 Broly, Berge und Bewegungsfreiheit
Die Hands-on-Eindrücke lesen sich genau so, wie man es erwartet: schnelle 3D-Kämpfe, viel Bewegung im Raum, Ki-Angriffe, Begleiterunterstützung und ein Demo-Finale gegen Broly. Also die Art von Spielsituation, in der normale Kampfarenen nur deshalb existieren, damit man sie sehr dramatisch zerstören kann.
Für den Fantasykosmos ist das kein großer Haupttreffer, aber ein brauchbarer Anime-Games-Happen. Dragon Ball Xenoverse 3 verkauft keine feine Weltmagie, sondern reine Eskalation: schreien, fliegen, leuchten, einschlagen. Manchmal reicht das.






