Divine Rivals wird verfilmt – und Farbschnitt-Romantasy geht endgültig baden

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✉️ Divine Rivals wird verfilmt – und Farbschnitt-Romantasy geht endgültig baden

Ein verzauberter Briefwechsel. Ein Krieg zwischen Göttern. Zwei schnuckelige Jungjournalisten, die sich erst hassen, dann lieben, dann träumen, dann schreiben.
Willkommen im neuesten BuchTok-Märchen, das es nicht nur auf die Bestsellerlisten geschafft hat, sondern jetzt auch noch – halt dich fest – von Paramount verfilmt wird.

Die Rechte für Divine Rivals von Rebecca Ross gingen nach einem „heiß umkämpften Bieterkrieg“ an die Leute, die uns schon Transformers, Divergent und andere apokalyptische Jugendträume beschert haben. Regie? Noch offen. Drehbuch? Kommt von Sofia Alvarez, bekannt für To All the Boys I’ve Loved Before. Wenn dir also beim Gedanken an emotional überzuckerte Teenagerbriefe in der Kriegszeit schon die Augen zucken, halt dich fest – es wird schlimmer.


✏️ Inhalt (also grob, weil es eh schon egal ist):

Zwei junge Journalisten schreiben sich anonyme Briefe auf einer magisch verzauberten Schreibmaschine.
Während im Hintergrund ein Krieg zwischen Göttern tobt.
Und sich niemand fragt, warum man kein magisches Fax oder verzauberte E-Mails schicken kann.

Klingt wie:
“You’ve Got Mail” trifft auf eine Fantasy-Version von Erich Maria Remarque, kuratiert von TikTok und zusammengeklebt mit Rosaglitzer und mild-magischer Schreibmaschinentinte.


📚 Was steckt wirklich dahinter?

  • Das Buch ist der feuchte Traum aller BookTok-Romantikerinnen: Schmerz, Sehnsucht, Slow Burn, „he fell first“, Kriegs-Metaphern mit maximaler Bedeutungslosigkeit.
  • Die Fanbase? Ekstatisch. Die Kritiker? Schweigen pikiert. Die Schreibmaschine? Rattert magisch weiter.
  • Rebecca Ross ist übrigens keine Unbekannte – ihre Bücher wurden in 27 Sprachen übersetzt, aber noch nie auf Zelluloid gebannt. Bis jetzt. Was schiefgehen könnte? ALLES.

🎬 Warum das niemand gebraucht hat:

Weil diese Art von Verfilmung exakt so klingt, wie sie später aussieht: blass, bedeutungsschwanger und voller halb geflüsterter Dialogzeilen über „Briefseelen“ und „das Gewicht der Worte“.
Und weil Sofia Alvarez spätestens seit „Along for the Ride“ bewiesen hat, dass man aus jedem Dialog Zuckerwatte machen kann – selbst wenn drumherum die Welt untergeht.


⚔️ Fantasykosmos-Fazit:

Magische Schreibmaschine, herzzerreißende Kriegsromanze, New Adult meets Worldbuilding für den Hausgebrauch – Divine Rivals ist der Tropfenzähler-Roman für Leute, denen Throne of Glass schon zu brutal war.
Dass daraus ein Film wird, ist ein logischer, trauriger Schritt in der Popkulturspirale, irgendwo zwischen Algorithmus-Romantik und Götterkrieg mit Rabattcode.

Wenn du also sehen willst, wie zwei voll hübsche Menschen sich in Schreibmaschinenbriefen ihre Seelen aufreißen, während die Kamera sanft in Sepia flackert und ein Gott im Hintergrund bedeutungslos stirbt – dann bist du hier goldrichtig.

Alle anderen: Bitte weitergehen. Hier gibt es nichts zu sehen. Außer vielleicht… seufzende Wortwolken in Klischee-Spiralen.

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