Märchenwesen sind real und die Eltern noch immer weg: Die Schwestern Grimm kehren im Oktober zurück

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Ferryport Landing öffnet wieder

📰 Was ist los?
Staffel 2 von Die Schwestern Grimm startet am 2. Oktober weltweit bei Apple TV. Sabrina und Daphne setzen ein Jahr nach dem Verschwinden ihrer Eltern die Suche nach Antworten fort, während in Ferryport Landing weiterhin Märchenfiguren und Märchenwesen ziemlich real sind.

🐛 Was denken wir?
Die Serie besitzt einen schönen Vorteil gegenüber vielen Märchen-Neuinterpretationen: Sie benutzt bekannte Figuren nicht nur als Referenzgags, sondern baut daraus eine echte Mystery-Welt. Sechs weitere Folgen sind dafür angenehm kompakt, vorausgesetzt, der Wolf hält sich diesmal an die Sprechzeiten.

In Ferryport Landing muss man mit ausgesprochen ungewöhnlichen Nachbarn rechnen. Riesen, Prinzen, Trickster und allerlei Märchengestalten gehören dort zum Stadtbild, was die örtliche Verwaltung vermutlich vor interessante versicherungstechnische Fragen stellt.

Sabrina und Daphne Grimm stehen in Ferryport Landing gemeinsam mit einer fantastischen Märchenfigur in einer animierten Fantasy-Szene.
Ferryport Landing bleibt ein gefährliches Pflaster für Märchenfiguren und Detektivinnen: Die Schwestern Grimm kehren am 2. Oktober zurück. © Apple / Titmouse

Am 2. Oktober 2026 öffnet Apple TV die Tore der Stadt wieder. Die zweite Staffel von Die Schwestern Grimm startet weltweit mit sechs neuen Episoden und setzt die Suche von Sabrina und Daphne Grimm nach ihren verschwundenen Eltern fort. Apple hat dazu erste neue Bilder veröffentlicht und inzwischen auf der deutschen Presseseite auch einen offiziellen Trailer zur Staffel gelistet.

Die Animationsserie basiert auf Michael Buckleys gleichnamiger Buchreihe und macht aus der berühmtesten Märchensammlung der Literaturgeschichte eine ziemlich handfeste Familienangelegenheit. Sabrina und Daphne sind Nachfahrinnen der Brüder Grimm – und stellen fest, dass deren Geschichten offenbar deutlich weniger erfunden waren, als man ihnen in der Schule erzählt hätte.

🐺 Ein Jahr später ist Ferryport Landing noch immer voller Geheimnisse

Staffel 2 setzt ein Jahr nach dem mysteriösen Verschwinden der Eltern ein. Sabrina und Daphne leben weiterhin in Ferryport Landing und versuchen herauszufinden, was tatsächlich geschehen ist. Gleichzeitig geraten sie erneut in neue Fälle und Abenteuer rund um jene Märchenfiguren und Wesen, die in der Stadt ganz selbstverständlich existieren.

Genau diese Mischung bleibt der stärkste Reiz der Serie. Die Schwestern lösen keine abstrakten Zauberweltprobleme, sondern bewegen sich durch einen Ort, an dem bekannte Märchen plötzlich Nachbarn, Verdächtige oder gelegentlich ausgewachsene Sicherheitsrisiken sind.

Wer bei Rotkäppchen normalerweise nur über den Wolf nachdenken musste, bekommt hier also noch eine ganze Stadtverwaltung dazu.

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🪄 Der bekannte Cast kehrt zurück

Auch beim Sprecherensemble bleibt Apple dem bisherigen Kurs treu. Ariel Winter spricht erneut Sabrina, Leah Newman Daphne, Laraine Newman Relda, Billy Harris Puck und Abubakar Salim Charming. Harry Trevaldwyn kehrt als Mirror zurück.

Hinter der Serie steht weiterhin Titmouse, das Animationsstudio hinter Produktionen wie The Legend of Vox Machina. Amy Higgins bleibt Entwicklerin, Showrunnerin und Executive Producer, Sage Cotugno fungiert erneut als Supervising Director.

Die erste Staffel kam bei Kritikern ausgesprochen gut an. Apple verweist in der Ankündigung sogar auf einen 100-Prozent-Kritikerwert bei Rotten Tomatoes.

Das garantiert natürlich nicht automatisch, dass Staffel 2 jeden Fluch bricht. Es sorgt aber zumindest dafür, dass Apple die Sache nicht gerade mit dem Besen aus dem Programm kehrt.

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🏰 Sechs Folgen für neun Bücher voller Märchenchaos

Michael Buckleys ursprüngliche Buchreihe umfasst neun Bände. Stoffmangel dürfte deshalb vorerst nicht drohen. Die zweite Staffel bleibt mit sechs Episoden erneut relativ kompakt, während der größere Handlungsbogen um die verschwundenen Eltern weiterläuft.

Das könnte der Serie sogar zugutekommen. Die Schwestern Grimm lebt weniger davon, jede Märchengestalt einmal durchs Bild laufen zu lassen, als von der fortlaufenden Frage, was hinter Ferryport Landing und der eigenen Familiengeschichte steckt.

Gerade diese Verbindung aus Mystery und Märchenwelt verhindert, dass aus der Serie lediglich ein animiertes „Wer kennt diese Figur?“ wird. Am 2. Oktober geht die Suche weiter.

Und in Ferryport Landing ist vermutlich wieder jeder verdächtig, der behauptet, nur zufällig einen magischen Spiegel im Wohnzimmer zu haben.

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