Wicked Wonderland: Disneys Schurkenkinder drehen wieder an der Zeit

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Schurkenkinder im Zeitkorridor: Descendants 5 schickt Wunderland in Therapie

📰 Was ist los?
Disney hat mit „Descendants 5: Wicked Wonderland“ offiziell den fünften Film der Reihe vorgestellt. Der erste Teaser zeigt Red und Chloe, wie sie ihre Zeitreise-Taschenuhr im königlichen Tresor verstecken, während Maddox Hatter bereits versucht, die Spur der Uhr aufzunehmen. Release-Fenster ist Sommer 2026, geplant sind Starts auf Disney Channel und Disney+.

🐛 Was denken wir?
Zeitreise-Konsequenzen in Wunderland sind ein ziemlich dankbares Setup und deutlich spannender als das übliche Schulhof-Drama mit Ballkleid-Quote. Wenn Disney den Mut hat, das Chaos der veränderten Zeitlinien nicht am Ende wieder brav wegzusingen, könnte Wicked Wonderland der erste Descendants-Film werden, der sich wirklich wie ein Fantasy-Märchen UND wie eine spitze Meta-Kommentar-Maschine anfühlt. Wenn nicht, gibt’s immerhin wieder sehr laute Songs und sehr bunte Hüte.

🎩 Wicked Wonderland: Disneys Schurkenkinder drehen wieder an der Zeit

Disney zieht die Descendants-Reihe weiter in die Länge und in die Tiefe der Zeitschleife: Mit „Descendants 5: Wicked Wonderland“ kehrt Red zurück nach Wunderland, im Gepäck die berüchtigte Zeitreise-Taschenuhr – und ein neuer Hutmacher, der das Raum-Zeit-Gefüge eher als Deko versteht. Der erste Teaser bestätigt: Sommer 2026 geht’s auf Disney Channel und Disney+ weiter.


🧬 Von Maleficent bis Madrigal: Erben, überall Erben

Seit 2015 recycelt die Reihe die Disney-Galerie der Bösewichte als Teen-Drama mit Musical-Einsprengseln: Mal, Evie, Jay & Co., später dann Red – Tochter der Herzkönigin – und Chloe, das Kind von Cinderella und King Charming. Jede Generation bekommt ihren eigenen moralischen Crashkurs zwischen Eliteschule und erblich vorbelasteter Kindheit.

Mit „Descendants: The Rise of Red“ hat Disney 2024 bereits die Zeitreise-Tür aufgestoßen: Red und Chloe retten ihre Mütter in der Vergangenheit und biegen das Happy End nachträglich gerade – inklusive Warnung, dass man an der Zeit besser nicht herumfummelt, wenn man den Rest des Franchise lieb hat.

Wicked Wonderland setzt genau da an: Das „Wir haben alles repariert“-Gefühl hält ungefähr bis zum nächsten Trailer.


⏱ Taschenuhr im Tresor, Hutmacher im Nacken

Der neue Film startet direkt nach den Zeitreisen aus Teil 4:

  • Red (Kylie Cantrall) und Chloe (Malia Baker) verstecken ihre zeitreisende Taschenuhr brav im königlichen Tresor, in der Hoffnung, das Problem damit wegzuorganisieren.
  • Aus dem Schatten tritt Maddox Hatter (Leonardo Nam), Sohn des verrückten Hutmachers: Er will die Uhr klauen, die Zeit verbiegen und damit gleich das Schicksal von ganz Wunderland neu sortieren.

Wunderland selbst ist diesmal Hauptschauplatz – nicht nur bunte Kulisse, sondern Bühne für das „Was bedeutet eigentlich happily ever after, wenn man an der Vergangenheit herumgeschraubt hat?“.

Dazu kommen neue Nachkommen im Sammelpaket:

  • Pink (Liamani Segura), Reds Schwester
  • Max Hatter (Brendon Tremblay), Sohn von Maddox
  • Hazel Hook (Kiara Romero), Tochter von Captain Hook
  • Luis Madrigal (Alexandro Byrd), Sohn von Luisa aus Encanto
  • plus Robbie Hood, Felix Facilier und die Smee-Zwillinge als zusätzliche Fan-Service-Schicht.

Zurückkehren auch Brandy als Cinderella, Paolo Montalban als King Charming, Rita Ora als Herzkönigin und Melanie Paxson als Fairy Godmother – letztere inzwischen offiziell das langlebigste Casting-Möbelstück des gesamten Franchise.

🎬 Offizieller Teaser zu „Descendants 5: Wicked Wonderland“

Red, Chloe und eine äußerst nervöse Taschenuhr: der erste Blick auf Disneys neues Zeitreise-Chaos im Wunderland.


🧪 Fantasykosmos-Fazit: Franchise im Wunderland-Endgame

Inhaltlich wirkt Wicked Wonderland wie das logische Endspiel dessen, was Rise of Red versprochen hat:

  • Konsequenzen aus Zeitreise-Wünschen
  • Schurkenkinder im moralischen Dauerpraktikum
  • Wunderland als überdrehter Spiegel für Disney-Nostalgie

Spannend ist, dass Disney die Reihe inzwischen fast vollständig auf Streaming + Event-TV getrimmt hat, mit einem Cast, der halb aus Fan-Lieblingen und halb aus IP-Cameos besteht. Wenn das Drehbuch wirklich durchzieht, was im Teaser angedeutet wird, könnte Wicked Wonderland das erste Descendants-Kapitel sein, das sich ernsthaft traut, das Happy-End-Dogma anzukratzen, statt es nur neu zu choreografieren.

Die Gefahr liegt auf der anderen Seite: zu viel IP-Stapeln (Madrigal! Hook! Hatter! Hood! Facilier!) und zu wenig Zeit für echte Konflikte. Im schlimmsten Fall ist das hier „Kingdom Hearts: Musical Edition“, im besten Fall eine frechere, selbstironische Variante von „Was, wenn Kinder von Bösewichten das Timing versauen?“.

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