Delain künftig ohne Diana Leah: Neue Single „We Are Fire“ ist da
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🔥 Delain wechseln wieder die Stimme
📰 Was ist los?
Diana Leah hat Delain verlassen und konzentriert sich auf ihr eigenes Projekt DYYA. Martijn Westerholt führt die Band künftig mit wechselnden Gaststimmen weiter. Die neue Single We Are Fire ist seit dem 20. Oktober erhältlich und vereint Fabienne Erni, Noa Gruman und Paolo Ribaldini. Für das nächste Album sind Marko Hietala und Sharon den Adel bestätigt.
🐛 Was denken wir?
Ein bemerkenswerter Einschnitt in der Geschichte von Delain. Die Rückkehr zum ursprünglichen Gastmusiker-Konzept eröffnet interessante Möglichkeiten, gerade mit so unterschiedlichen Stimmen wie denen von Hietala, den Adel und Erni. Gleichzeitig bleibt die Frage, wie gut eine Band ohne feste Frontstimme ihre Identität auf Dauer bewahren kann. We Are Fire liefert jetzt den ersten konkreten Eindruck von dieser neuen Richtung.
Schon wieder erschüttert ein bedeutender Sängerwechsel die Symphonic-Metal-Szene. Nur diesmal folgt auf den Abschied einer Frontfrau eine ungewöhnliche Entscheidung: Delain wollen künftig ganz ohne feste Leadsängerin weitermachen. Stattdessen soll eine wechselnde Besetzung prominenter Gäste die Musik prägen. Und während die Fans noch darüber diskutieren, was das für die Zukunft der niederländischen Band bedeutet, gibt es bereits die erste musikalische Antwort.

Diana Leah hat Delain verlassen. Gleichzeitig kündigt Bandgründer Martijn Westerholt ein neues Konzept mit wechselnden Gaststimmen an. Mit der heute, am 20. Oktober 2026, veröffentlichten Single We Are Fire beginnt bereits das nächste Kapitel. Für das kommende Studioalbum sind außerdem zwei besonders prominente Rückkehrer bestätigt: Marko Hietala, ehemals Nightwish, und Sharon den Adel von Within Temptation.
🎤 Diana Leah verlässt Delain nach vier Jahren
Diana Leah war 2022 zu Delain gestoßen, nachdem die Band im Jahr zuvor einen nahezu vollständigen personellen Zusammenbruch erlebt hatte. Die Sängerin trat die Nachfolge von Charlotte Wessels an und prägte mit ihrer Stimme vor allem das 2023 veröffentlichte Album Dark Waters sowie die EP Dance with the Devil aus dem Jahr 2024.
Am 19. Oktober bestätigte die Band nun offiziell ihren Ausstieg. Leah möchte sich künftig anderen musikalischen und persönlichen Projekten widmen. Die Trennung erfolgt nach Angaben der Musiker in gegenseitiger Wertschätzung. Delain bedanken sich für die gemeinsamen Jahre und betonen, dass die Tür für eine spätere Zusammenarbeit offenbleibt.
Die Sängerin selbst konzentriert sich inzwischen auf ihr Projekt DYYA. Mit Too Tired to Be Dead hat sie bereits eine eigene Single veröffentlicht, während ihre Debüt-EP Welcome to Nowhere in Vorbereitung ist.
Damit endet nach vergleichsweise kurzer Zeit erneut ein Kapitel in der wechselvollen Bandgeschichte. Für Delain ist dieser Abschied allerdings auch der Anlass, ihr musikalisches Konzept grundsätzlich neu auszurichten.
🎬 Delain – We Are Fire
Drei Gaststimmen, ein neuer Anfang: Mit Fabienne Erni, Noa Gruman und Paolo Ribaldini präsentieren Delain den ersten Song ihrer neuen Ära.
Delain – We Are Fire · Veröffentlicht am 20. Oktober 2026
🔥 We Are Fire: Die erste Single der neuen Delain-Ära ist erschienen
Bereits einen Tag nach der Bekanntgabe des Sängerinnenwechsels haben Delain mit We Are Fire ihre erste neue Single veröffentlicht. Der Song erschien am 20. Oktober 2026 digital über Napalm Records und besitzt eine Spielzeit von 3:37 Minuten.
Drei Gaststimmen stehen diesmal im Mittelpunkt:
- Fabienne Erni, bekannt durch Eluveitie und Illumishade
- Noa Gruman, Sängerin von Scardust
- Paolo Ribaldini, der bereits früher mit Delain zusammengearbeitet hat
Damit macht Westerholt unmittelbar deutlich, wohin die musikalische Reise künftig führen soll. Die Stimmen unterschiedlicher Künstler treffen auf den bekannten Delain-Sound aus melodischen Gitarren, orchestralen Arrangements und symphonischer Wucht.
Die neue Single ist bereits auf den digitalen Musikplattformen verfügbar. Auch ein Video zu We Are Fire ist auf YouTube erschienen und lässt sich direkt im Anschluss an diesen Artikel ansehen.
🎹 Delain bleiben als feste Band bestehen
Trotz des erneuten Umbruchs bleibt der instrumentale Kern von Delain erhalten. Martijn Westerholt führt die Gruppe weiterhin als Gründer, Keyboarder, Komponist und zentrale kreative Kraft.
Gemeinsam mit ihm bilden künftig Ronald Landa an der Gitarre, Ludovico Cioffi am Bass und Sander Zoer am Schlagzeug die feste Besetzung.
Eine dauerhafte Nachfolgerin für Diana Leah ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Stattdessen möchte Westerholt mit unterschiedlichen Sängerinnen und Sängern arbeiten, deren jeweilige musikalische Persönlichkeit stärker in die einzelnen Kompositionen einfließen kann.
Das Konzept soll sich zudem auf die Bühne übertragen. Verschiedene Gäste sollen Delain auch bei zukünftigen Konzerten begleiten, sodass die Livebesetzung je nach Programm und beteiligten Künstlern variieren kann.
Damit entsteht eine ungewöhnliche Konstellation für eine etablierte Symphonic-Metal-Band. Das vertraute musikalische Fundament bleibt bestehen, während die Stimmen und ihre jeweiligen Ausdrucksmöglichkeiten regelmäßig wechseln.
🌟 Marko Hietala und Sharon den Adel kehren zurück
Besonders aufmerksam dürften langjährige Fans auf die beiden bereits angekündigten prominenten Gastmusiker reagieren.
Marko Hietala, der ehemalige Sänger und Bassist von Nightwish, wird ebenso am kommenden Delain-Album beteiligt sein wie Sharon den Adel, die Frontfrau von Within Temptation.
Beide gehören zu den prägenden Stimmen des europäischen Symphonic Metal und besitzen eine besondere Verbindung zur Geschichte der niederländischen Band. Bereits auf dem Debütalbum Lucidity aus dem Jahr 2006 waren sie als Gäste vertreten.
Dass Westerholt nun ausgerechnet diese beiden Musiker erneut einbindet, ist deshalb eine bewusste Rückbesinnung auf die Ursprünge von Delain.
Wichtig ist allerdings die Unterscheidung: Auf der neuen Single We Are Fire singen Fabienne Erni, Noa Gruman und Paolo Ribaldini. Hietala und den Adel sind für das kommende Album bestätigt; ihre Mitwirkung an diesem ersten Song wurde nicht angekündigt.
💿 Zwanzig Jahre nach Lucidity: Zurück zu den Anfängen
Mit Lucidity begann 2006 eine Karriere, die Delain zu einer festen Größe im europäischen Symphonic Metal machte. Das Debüt entstand ursprünglich als Studioprojekt, in dem Martijn Westerholt zahlreiche unterschiedliche Musiker und Stimmen zusammenführte.
Neben Marko Hietala und Sharon den Adel wirkten damals unter anderem Liv Kristine und weitere bekannte Künstler mit. Erst anschließend entwickelte sich Delain zunehmend zu einer klassischen Band mit dauerhaftem Line-up.
Charlotte Wessels wurde über viele Jahre zur charakteristischen Stimme der Gruppe und prägte Alben wie April Rain, We Are the Others und Moonbathers. Nach ihrem Ausstieg und der späteren Verpflichtung von Diana Leah schien Delain wieder zu einer stabilen Besetzung gefunden zu haben.
Nun kehrt Westerholt zwanzig Jahre nach dem Debüt bewusst zum ursprünglichen Gemeinschaftskonzept zurück. Dabei soll die wechselnde Zusammenarbeit mit Gastmusikern künftig einen noch größeren Stellenwert erhalten.
Der Schritt birgt sowohl Chancen als auch Risiken. Unterschiedliche Stimmen können neue musikalische Möglichkeiten eröffnen, zugleich gehörte eine feste Frontfrau über viele Jahre zu den wichtigsten Wiedererkennungsmerkmalen der Band.
⚔️ Ein mutiger Neuanfang mit offenem Ausgang
Mit dem Abschied von Diana Leah endet erneut eine wichtige Phase in der Geschichte von Delain. Die Entscheidung, künftig auf eine feste Sängerin zu verzichten, verändert die Identität der Band erheblich und dürfte unter langjährigen Fans durchaus kontrovers diskutiert werden.
Die Rückkehr von Marko Hietala und Sharon den Adel verspricht allerdings einen reizvollen Anschluss an die frühen Jahre. Gleichzeitig zeigen Fabienne Erni, Noa Gruman und Paolo Ribaldini mit We Are Fire bereits, wie das neue Konzept musikalisch umgesetzt werden kann.
Ein Veröffentlichungstermin für das kommende Studioalbum wurde noch nicht bekannt gegeben. Die erste Single ist dagegen seit heute erhältlich und bietet Gelegenheit, sich selbst einen Eindruck von Delains neuer Ausrichtung zu verschaffen.
Zwanzig Jahre nach Lucidity beginnt damit ein weiteres Kapitel für eine Band, die schon mehrfach erhebliche Veränderungen überstehen musste. Vielleicht liegt ihre Zukunft tatsächlich in jener Idee, aus der sie einst entstanden ist: viele unterschiedliche Stimmen, zusammengehalten von einer gemeinsamen musikalischen Handschrift.





