Crowbah #55: Der Flugwagen
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🚀 Crowbah #55: Der Flugwagen

Elon Musk kann einpacken. Während andernorts noch über fliegende Autos und die Mobilität von morgen philosophiert wird, hat Bork von Speckstein das Problem längst gelöst. Zumindest den Teil mit dem Abheben. Über den Rest möchte der schmierigste Tech-Unternehmer des Zwischenreichs lieber nicht allzu ausführlich sprechen.
In der neuen Folge von Crowbah! Finstere Faxen… präsentiert Bork seine jüngste technische Revolution: einen Flugwagen, der die Schwerkraft überwindet, sämtliche Sicherheitsbedenken ignoriert und seine Einzelteile bereits während des Fluges großzügig über die Umgebung verteilt. Fortschritt kann so einfach sein!
💬 Was passiert?
Crowbah und Grabhold treffen auf Bork von Speckstein, der auf einem mittelalterlichen Marktplatz stolz seine neueste Erfindung präsentiert. Vor ihnen steht eine abenteuerliche Konstruktion aus Holz, Metall, Flügeln und vermutlich mehreren schweren Verstößen gegen die Gesetze der Physik.
Crowbah betrachtet das Monstrum mit berechtigtem Misstrauen. Soll das etwa eine neue Erfindung sein oder ist dort lediglich ein Schrottgeschäft eröffnet worden? Bork lässt sich davon selbstverständlich nicht beeindrucken. Sein Flugwagen sei der Beginn einer Revolution!
Im zweiten Panel erleben wir diese Revolution in voller Pracht. Hoch über den Dächern des Zwischenreichs rast der Flugwagen durch die Luft. Schwarzer Rauch quillt aus der Maschine, Räder, Bretter und andere Bauteile verabschieden sich vom Fahrzeug, und am Himmel herrscht eine Betriebsamkeit, die normalerweise unmittelbar vor einem schweren Unwetter zu beobachten ist.
Bork steht währenddessen breit grinsend am Steuer seines fliegenden Trümmerhaufens und verkündet eine weitere Sensation:
„Und das Landen gibt es demnächst als kostenloses Update!“
Grabhold schreit. Crowbah sieht sich in seinen schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Und irgendwo im Zwischenreich dürfte gerade eine Versicherungsgesellschaft gedanklich Insolvenz angemeldet haben.
⚙️ Die Zukunft der Mobilität hat ein paar Schrauben locker
Was Bork von Speckstein hier präsentiert, ist die logische Weiterentwicklung einer Unternehmenskultur, in der bereits die Ankündigung einer Revolution als technischer Durchbruch gilt.
Der Flugwagen kann fliegen. Das ist immerhin etwas. Dass er dabei kontinuierlich an Substanz verliert, betrachtet Bork offenbar als innovative Gewichtsreduzierung. Und dass die Landefunktion noch fehlt, lässt sich mit einem beherzten Verweis auf die nächste Produktaktualisierung elegant vertagen.
Erst verkaufen, dann entwickeln, anschließend hoffen, dass die Kundschaft den Unterschied nicht bemerkt.
Ein Geschäftsmodell, das im Zwischenreich vermutlich schon mehrere Generationen von Investoren überlebt hat.
Das Beste daran: Bork verspricht das Landen sogar kostenlos. Andere Unternehmer würden für eine derart bahnbrechende Erweiterung vermutlich ein monatliches Abonnement verlangen.
🖤 Unser Lieblingsmoment
Natürlich Borks Ankündigung des kostenlosen Lande-Updates.
Mit diesem einen Satz macht er aus einer offenkundig lebensgefährlichen Fehlkonstruktion ein Produkt, das einfach noch nicht vollständig freigeschaltet wurde. Und er wirkt dabei so glücklich, als hätte er gerade die Luftfahrt neu erfunden.
Der Flugwagen von Speckstein X: Abheben inklusive. Ankommen in Vorbereitung.
Elon Musk muss sich warm anziehen. Im Zwischenreich ist man technisch bereits einen gewaltigen Schritt weiter. Leider hat dabei niemand daran gedacht, eine Bremse einzubauen.
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